Quecksilber
Das Metall Quecksilber ist ein Bestandteil der Erdkruste, in Vulkangebieten tritt es häufiger aus. Es kommt als Verunreinigung von Kohle, Erdöl und Erdgas, hauptsächlich aber als Schwefelverbindung Zinnober vor. Quecksilber und Quecksilberverbindungen werden für viele Zwecke eingesetzt. In die Luft gelangt Quecksilber durch die Verbrennung von Kohle, Öl, Gas sowie über Müllverbrennungsanlagen. In den Boden kann es über Pflanzenschutzmittel und durch Düngung mit Klärschlamm und Müllkompost kommen. In Oberflächengewässer fließt es über Industrieabwässer und Sickerwässer aus Deponien. Es kann sich dabei im Schlamm anreichern. Quecksilber ist für den Menschen giftig, es schädigt bei entsprechender Menge Nerven und Hirn, führt zu Konzentrationsunfähigkeit, Reizbarkeit, Gedächtnisschwund und verursacht Nierenschäden. Der Grenzwert nach der TrinkwV beträgt 0,001 mg/l.













