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Zink

Zink ist ein Metall und kommt in der Natur vor allem in Mineralien (Erzen) vor. Der Zinkgehalt von Böden liegt meist zwischen 10 un 300 mg je kg Boden. Zink wird vor allem als Korrosionsschutz zur Verzinkung von Eisen und Stahl, als Legierungsbestandteil und als Zinkblech verwendet. Daneben werden Zinkverbindungen als Farbstoffpigment, als Holzimprägnierungsmittel, bei der Reifen- und der Zelluloseherstellung und in der Medizin verwendet. Im Trinkwasser kann Zink als Korrosionsprodukt von verzinkten Stahlrohrleitungen auftreten. Zink ist für den Menschen ein essentielles Spurenelement (Bestandteil von Enzymen, Insulin-Aktivierung, Stoffwechsel von Amino- und Nukleinsäuren, Hormonhaushalt).

Vergiftungen können nur bei hohen Dosen auftreten. Umstritten ist die Rolle des Zinks bei der Entstehung von Krebs. Zink verleiht dem Wasser bei Konzentrationen ab 2 mg/l einen bitteren Geschmack.

Richtwert nach TrinkwV: 5 mg/l. Er gilt nach Stagnation (Stillstand des Wassers im Leitungsnetz) von 12 Stunden. In den ersten zwei Jahren nach Inbetriebnahme der Installation gilt der Richtwert ohne Berücksichtigung der Stagnation.


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