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Die Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen hat für ihre Ausbildungsstätten Bildungszentrum Handwerk, Ausbildungszentrum Bau sowie für die Bildungsstätte der Maler- und Lackierer-Innung bzw. Gebäudereiniger-Innung in Dortmund-Körne eine neue Energiezentrale. Allein in diesen drei Bildungszentren werden jedes Jahr rund 3.000 Auszubildende  überbetrieblich geschult. Mit dem Ziel einer energieeffizienten Modernisierung der Wärmeversorgung wurden die früheren drei Energiezentralen zu einer Gesamtlösung zusammengefasst. Möglich wurde dieses Gesamtkonzept durch die Kooperation und Unterstützung von Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) sowie den Firmen Vaillant und Wilo. Die neue Zentrale beinhaltet die modernste Energietechnik und spart dadurch Energiekosten in Höhe von rund 20.000 Euro im Jahr und ca. 65 Tonnen CO2.

 

Diese Technik beinhaltet die neue Zentrale:

 

Zur Wärmeerzeugung wurden zwei moderne Gasbrennwertkessel der Firma Vaillant eingesetzt. In Kombination zu dieser Brennwerttechnik wurde für die Grundlastversorgung der Einsatz einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage (KWK) favorisiert.

 

Im Rahmen der energetischen Optimierung musste die Hydraulik der Gesamtanlage sowie die eingesetzte Pumpentechnik kritisch betrachtet werden. Mit Unterstützung des Dortmunder Pumpenexperten Wilo wurden 12 ungeregelte Standardpumpen gegen Hocheffizienz Wilo-Stratos-Eco-Pumpen ausgetauscht. Hierdurch konnten ca. 10.000 kWh Strom eingespart werden, was die Stromkosten im Vergleich zu den alten Pumpen um fast 80% reduziert.

 

Die neue Zentrale konnte innerhalb weniger Monate, im laufenden Betrieb, durch den SHK-Fachbetrieb Ralf Marx installiert werden. Sie ist ein gutes Beispiel für andere Unternehmen, die mit intelligenten Konzepten Kosten sparen möchten und gleichzeitig die Umwelt schonen.

 

Unterstützt wird die Investition in ein Blockheizkraftwerk (BHKW) von dem Bundesumweltministerium durch ein attraktives Förderprogramm zur Umsetzung des KWK-Gesetzes. Gefördert werden Micro-BHKWs (1 bis 2 kW elektrische Leistung) und Mini-BHKWs (2 bis 50 kW Leistung). Die Zuschüsse können bis zu 30% der Gesamtkosten ausmachen. Bei einem Mini-BHKW mit 5 kW Leistung, das etwa 20.000 Euro kostet, sind dies bis zu 7.200 Euro. Zusätzlich erhält der Nutzer für jede erzeugte und selbst verbrauchte Kilowattstunde Strom eine Vergütung von zurzeit 5,11 Cent. Mini-BHKWs, wie bei der Kreishandwerkerschaft, sind in erster Linie für Mehrfamilien, kleine Gewerbebetriebe, Hotels, Schulen und Krankenhäuser interessant. Während sich der Einsatz von Micro-BHKWs für Ein- und Zweifamilienhäuser  lohnt. Infos und Beratung zu diesem Thema gibt es bei DEW21 unter Tel. 544-1112.

Ansprechpartner(in): Sabine Poschmann
Telefon: 0231.544-1990
Mobil: 0172-5378400
Fax: 0231.544-2316
E-Mail: sabine.poschmann@dew21.de


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