In der Kita der AWO/DSW21 und DEW21 gibt es kleine Waschbecken und Toiletten für die Kinder. Jeder hat eine eigene Zahnbürste und nach jedem Toilettengang waschen sich die jungen Kita-Besucher die Hände. Ganz normal für eine Kita denken Sie jetzt, aber diese Selbstverständlichkeiten sind in Afrika Luxus. „Dort mangelt es in den meisten Einrichtungen an sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen. Mit einfachen Maßnahmen wie Händewaschen mit Wasser und Seife könnte die Zahl der Durchfallerkrankungen halbiert werden. Für Kinder in Afrika ist diese Erkrankung die zweithäufigste Todesursache“, berichtet Wolfgang Hübel, Leiter der UNICEF-AG in Dortmund. UNICEF möchte daran etwas ändern und stattet Schulen mit Toiletten und Handwaschbecken aus, dazu soll die Hygieneerziehung im Schulunterricht gefördert werden.
Als einen Partner hierfür hat Wolfgang Hübel den örtlichen Wasserversorger DEW21 gewonnen. Am Montag, dem von der UNESCO ausgerufenen Tag des Wassers, konnte Reinhard Schmidt, DEW21, für das Projekt 5.000 Euro übergeben. „Bereits seit 1995 kooperieren DEW21 und UNICEF, um eine saubere Trinkwasserversorgung und Hygiene in den ärmsten Ländern der Welt zu fördern. Gerade Kinder trifft diese Problematik am härtesten und deshalb möchten wir auch andere dazu auffordern unserem Beispiel zu folgen“, erläutert Reinhard Schmidt. Für die Kinder in der Kita, in der das Geld übergeben wurde, war das Thema kaum vorstellbar. In Afrika erleben die Kinder den Bau ihrer sanitären Anlagen hautnah und werden sich freuen über die verbesserte Lebens- und Lernsituation.
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