Erdgas wird in der Regel in gasförmigem Zustand transportiert. Es gelangt umweltschonend von den Fundstätten über ein ausgedehntes unterirdisch verlegtes Leitungsnetz bis zu Ihnen. Dadurch bringt der Transport keine Belastung für Schiene und Straße und hinterläßt auch keine bleibende Beeinträchtigung des Landschaftsbildes. Aus besonders weit entfernten Förderstätten kommt es über Ferngasleitungen, den sogenannten Pipelines, die teilweise direkt auf dem Meeresgrund verlegt sind, und wird in das Versorgungsnetz eingespeist.
Die deutsche Erdgasversorgung ist fest in ein europäisches Ferngas-Verbundsystem integriert. Darüber hinaus reicht der grenzüberschreitende Erdgasverbund in Kontinental- und Zentraleuropa von der Nordsee bis zum Mittelmeer und vom Atlantik bis weit nach Osteuropa. Das gesamte Leitungsnetz allein in Deutschland hat ein Länge von mehr als 300.000 Kilometer, europaweit sind es sogar mehr als 1 Million Kilometer.
Mit dem Leitungsbau lassen sich vorübergehende Eingriffe in die Natur nicht vermeiden. Nach Abschluss der Baumaßnahmen wird der ursprüngliche Zustand des Geländes wiederhergestellt.











