Beim Blitzschutz unterscheidet man zwischen dem äußeren und dem inneren Blitzschutz. Der äußere Blitzschutz schützt das Gebäude vor der Zerstörung durch einen direkten Blitzeinschlag.
Mittels Blitzableiter wird der eingeschlagene Blitz sicher über das Dach und die Fassade ins Erdreich abgeleitet. Sämtliche im Dachbereich und im erdberührenden Bereich ausgeführten Bauteile müssen aus korrosionsbeständigem Material sein, um so dauerhaft die Ableitung des Blitzstromes zu gewährleisten.
Der äußere Blitzschutz alleine reicht allerdings nicht für einen kompletten Schutz aus. Er kann nicht verhindern, dass die Energie eines Blitzes, der in der Nähe eines Gebäudes einschlägt, über die Leitungen ins Haus eindringt und hier elektrische Geräte zerstört oder einen Schwelbrand entzündet. Deshalb bietet der innere Blitzschutz einen Schutz vor den sog. Überspannungsschäden und elektrostatischen Stromspitzen bei Blitzeinschlägen. Dies ist vor allem bei empfindlichen elektronischen Geräten, wie z.B. Computern oder medizinischen Geräten sinnvoll. Es werden spezielle Überspannungsschutzgeräte eingesetzt, die zwischen der Stromversorgung ( Stromverteiler, Steckdose ) und dem Gerät eingebaut sind.











