Der Erdgasverbrauch in Deutschland unterliegt gewissen saisonalen Schwankungen, die durch Tages- und Jahreszeiten bedingt sind. Erdgasspeicher gleichen die Abweichungen von Förderung und Verbrauch aus. Um die Schwankungen im Tagesbedarf auszugleichen, genügen kleinere oberirdische Speicher. Zum Ausgleich jahreszeitlich bedingter Schwankungen sind größere Erdgasmengen nötig. Sie werden in Deutschland in insgesamt 31 Untergrundspeichern gelagert. Diese Speicher enthalten rund 11,5 Milliarden Kubikmeter Erdgas.
Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Untergrundspeichern:
- Der Porenspeicher:
Die Porenspeicher (Aquifer-Speicher) bestehen aus porösem Gestein und nehmen, ähnlich wie ein Schwamm, das Gas in ihren Poren auf. Eine geschlossene Deckschicht sorgt dafür, daß kein Gas nach oben ausströmen kann. Nach unten ist die Dichtheit durch wasserführendes Erdreich gegeben. Zur Zeit sind in Deutschland 18 Porenspeicher in Betrieb. - Kavernenspeicher
Im Kavernenspeicher (Salzstockspeicher) wird das Gas in unterirdische Hohlräume gedrückt, die durch den Abbau von Salz entstanden sind. Durch die umhüllende Salzschicht kann kein Gas entweichen. Derzeit lagert in 14 Kavernenspeichern Gas.











