Dortmund, 30.09.2011
Am Freitagabend wurde in Dortmund der DEW21 Kunstpreis 2011 verliehen.
Der erste Preis, der aus 2500 € Preisgeld und einer Einzelausstellung inklusive eigenem Katalog besteht, ging an Gaby Peters. Sie konnte sich mit ihren skurrilen technischen Apparaturen bei der diesjährigen Auflage des DEW21 Kunstpreises gegen 190 Bewerber durchsetzen. "Wir haben uns für Gaby Peters entschieden, weil es ihr auf sehr intelligente und humorvolle Art und Weise gelingt, das generelle Verständnis von Maschinen ad absurdum zu führen", heißt es in der Begründung der Jury aus Kunstsachverständigen und Unternehmensvertretern.
Zweiter und dritter Preis gingen an Katrin Wegemann und Hannes Woidich. Sie erhielten 1.500 € bzw. 1.000 €.
Dr. Martina Sprotte (Leiterin der DEW21 Unternehmenskommunikation) übergab die Preise an die Erstplatzierten.
Mit dem Kunstpreis 2011 bietet die Dortmunder Energie und Wasserversorgung (DEW21) bildenden Künstlerinnen und Künstlern der Region mittlerweile zum sechsten Mal eine Bühne, um ihre Werke vor großem Publikum auszustellen und auf sich aufmerksam zu machen.
Die Auszeichnung hat sich als einer der wichtigsten Kunstpreise im Ruhrgebiet etabliert. Dies liegt vor allem an der großen Vielfalt der Werke, die von Skulpturen über Malerei, Zeichnungen, Installationen bis zur Medienkunst reichen. Die Wettbewerbsausstellung zum DEW21 Kunstpreis 2011 mit elf nominierten Künstlerinnen und Künstlern sowie die Einzelausstellung des Vorjahres-Preisträgers Daniel Burkhardt ist vom 01.10.2011 bis zum 23.10.2011 während der Öffnungszeiten im Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte an der Hansastraße 3 zu sehen. Der Eintritt ist kostenfrei.
Preisträger und Nominierte 2011/ Die Gemeinschaftsausstellung:
1. Platz: Gaby Peters
Gaby Peters erarbeitet skurrile technische Apparaturen, die mit hohem Aufwand Teller zum Drehen oder Nachrichten zum paradoxen Rotieren bringen. Ihre Arbeiten gewinnen alltäglichen Situationen verzweifelte bis absurde Szenerien ab und bringen auf intelligente und humorvolle Weise die Verhältnisse zum Tanzen. Mit Gaby Peters wird eine zu großen Hoffnungen berechtigende Position der kinetischen Kunst ausgezeichnet.
2. Platz: Katrin Wegemann
Katrin Wegemann choreografiert skulpturale Ereignisse, sei es die Bewegung einer Seifenblasenmaschine oder auch das Auf- und Niedersteigen silbriger Ballons. Mit den betont reflektierenden Oberflächen ihres Ausgangsmaterials setzt die Künstlerin in ihren bewegten Arbeiten einen so anregenden wie kontemplativen Widerpart für den Betrachter.
3. Platz: Hannes Woidich
Hannes Woidichs Fotografien lassen aus dem Dunkel des Bildgrunde sterile Maschinen auftauchen, deren Ansichten dem Betrachter bedrohlich nahe kommen. Die Ästhetik der Maschinen wird vom Künstler für Arbeiten genutzt, die auf der Grenze zwischen kalter Faszination und verhaltener Dynamik angesiedelt sind.
Weitere Nominierte:
Katja Blum, Erich Füllgrabe, Danuta Karsten, Sebastian Mölleken, Gregor Sailer, Lena Schmidt, Johanna Schwarz und Dieter Wessinger
Die Einzelausstellung des Vorjahrespreisträgers:
Daniel Burkhardt nennt seine Arbeiten selbst "RaumZeitSkulpturen", Filmsequenzen bilden dabei den Ausgangspunkt.
Aus diesem Material wählt er Einzelframes und Szenen aus, um sie digital zu fragmentieren und zu neuen, technisch perfekten und ästhetisch faszinierenden "Bild-Filmen" zu montieren.
Ansprechpartner(in): Gabi Dobovisek
Telefon: 0231.544-3271
Mobil: 0172.285 2160
Fax: 0231.544-2316
E-Mail: gabi.dobovisek@dew21.de








