Mit einem Europäischen Installations Bus, kurz EIB, ist es beispielsweise machbar per Handy zu überprüfen, ob der Herd ausgeschaltet ist und ihn gegebenenfalls auch aus der Ferne abzustellen. Möglich wird das, wenn Heizung, Licht, Lüftung und Haushaltsgeräte an einer einzigen Leitung hängen, über die sie sich verständigen. Diese Leitung wird auch Busleitung genannt, die in eine zentrale Steuereinheit mündet. Etwa 3 600 mit EIB zu koppelnde Geräte, von der Heizung bis zur Kaffeemaschine, gibt es schon.
Die Möglichkeiten des EIB im Haushalt sind vielfältig. So lässt sich z.B. sich die Heizung eine Viertelstunde bevor der Wecker klingelt im Bad hochdrehen und die Kaffeemaschine so einstellen, dass der Kaffee fünfzehn Minuten nach der Dusche fertig ist. Oder die defekte Waschmaschine fordert per elektronischer Post über das Internet gleich selbst den Kundendienst an. Der Nachteil der EIB-Technik sind die im Vergleich zur üblichen Elektroinstallation höheren Kosten. Das Bussystem wird zentral gesteuert. Mit Hilfe eines Computers oder über den Fernseher lassen sich alle am EIB angeschlossenen Geräte regeln und abfragen, ob sie eingeschaltet sind. Um diese Abfrage zu gewährleisten befinden sich in jedem Raum kleine Steuerchips - von der Beleuchtung über die Heizung bis zum Kühlschrank.
Wer ein Bussystem ohne viel Aufwand nachträglich einbauen will, der kann auf die Powerline EIB Technik zurückgreifen. Statt eigener Buskabel läuft die Datenkommunikation hier über die Steckdose und das Stromnetz. Der Vorteil ist hierbei der Entfall des nachträglichen Kabelziehens.











