Metanavigation


Suche

Suche starten

Pfad


Bereich



Tarifrechner


Zur Bewertung der PFT-Messwerte dient der im Juli 2006 von der Trinkwasserkommission des Bundesgesundheitsministeriums am Umweltbundesamt festgesetzte lebenslang gesundheitlich duldbare Leitwert von 0,3 Mikrogramm pro Liter Trinkwasser für die sog. Leitsubstanzen Perfluoroctansäure (PFOA) und Perfluoroctansulfonsäure (PFOS). Dieser Leitwert ist als Grenzwert zu interpretieren und gilt für Säuglinge, Kinder und Erwachsene. Es bestehen daher keine Bedenken, wenn ein Mensch lebenslang täglich zwei Liter Wasser trinkt, sofern das Wasser diesen Grenzwert unterschreitet. Da alle Experten sich aber einig sind, dass PFT überhaupt nicht in unser Trinkwasser gehört, gelten 0,1 Mikrogramm pro Liter als langfristig anzustrebender "gesundheitlicher Orientierungswert". Diese Zahlen sind auch unter Zugrundelegung neuester Erkenntnisse im August 2007 noch einmal bestätigt worden.

In den folgenden Tabellen sind die PFT-Werte der fünf Wasserwerke zusammengestellt.
0,1 Mikrogramm (µg) = 0,0000001 Gramm (g)

Seit Oktober 2007 haben sich unter der Leitung des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) die akkreditierten Laboratorien auf eine Harmonisierung der Analyseverfahren der Stoffgruppe der perfluorierten Tenside (PFT) geeinigt. Dies war notwendig, um die Vergleichbarkeit der Trinkwasserwerte zu ermöglichen. Es ist nicht auszuschließen, dass ab diesem Zeitpunkt die berichteten Werte höher liegen, ohne dass die Belastung des Rohwassers zugenommen hätte.

Zusammenstellung der PFT-Gehalte (PFOA+PFOS)  

Weitere PFT-Verbindungen 


Footer