Jeder Deutsche verbraucht laut Statistik 128 Liter Trinkwasser pro Tag. Etwa 46 Liter werden beim Baden, Duschen und Waschen am Waschbecken verbraucht, für die Toilettenspülung fallen noch einmal 35 Liter an. Der Rest wird für die Schmutzwäsche, das Spülen von Geschirr, Putzen und für Essen und Trinken verwendet.
Noch vor etwa zehn Jahren haben die Deutschen pro Kopf 20 Liter Trinkwasser mehr verbraucht. Heute hat Deutschland laut dem der Bundesverband der Deutschen Gas- und Wasserwirtschaft zusammen mit Belgien den niedrigsten Wasserbrauch aller Industriestaaten. Dies ist Wasser sparenden Haushaltsgeräten und Armaturen zu verdanken. Vor allem im Badezimmer fällt der Verzicht leicht. Strahlregler und Durchflussbegrenzer reduzieren den Wasserverbrauch in der Dusche und am Waschbecken. Der Durchflussbegrenzer verringert einfach den Leitungsquerschnitt und lässt so weniger Wasser passieren. Auf Grund des normalerweise relativ hohen Leitungsdrucks führt der Einsatz eines Durchflussbegrenzers in der Regel zu keinem Komfortverlust. Werden sie zusätzlich mit einem Luftsprudler versehen, erscheint der Wasserstrahl auch bei weniger Durchfluss so füllig wie gewohnt.
Alte Toiletten mit ihren riesigen Spülkästen, die normalerweise mindestens neun Liter durchspülen lassen, können mit einfachen Spülkastengewichten nachgerüstet werden. Denn oft reichen drei Liter Wasser für eine hygienische Spülung völlig aus. Durchflussbegrenzer sind schnell eingebaut und nicht teuer. Sie kosten zwischen vier und zehn Euro. Als ringförmige Metalleinsätze werden sie am Auslass eines Wasserhahns oder vor einen Duschkopf montiert.
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