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Um eine hygienisch einwandfreie Raumluftqualität sicherzustellen, muss mindestens alle zwei Stunden ein Luftaustausch erfolgen. Man spricht dann von einem 0,5-fachen (stündlichen) Luftwechsel. Frühere Fensterfugen waren relativ undicht, was beträchtliche Wämeverluste zur Folge hatte und zu weitaus höheren und unkontrollierten Luft-Wechselraten führte. Fensterflügel heutiger Bauart mit ihren umlaufenden Dichtungsprofilen isolieren dagegen sehr gut und verringern dadurch die Heizkosten, lassen jedoch so gut wie gar keinen Luftaustausch mehr zu. Um Feuchteschäden zu vermeiden, muss deshalb regelmäßig gelüftet werden. Es stehen zwei zwei Möglichkeiten zur Verfügung. 

Von Hand Lüften
Der Bewohner lüftet selbst durch regelmäßiges Fensteröffnen. Dabei besteht allerdings die Gefahr dass durch unkontrolliertes Fensteröffnen unnötig viel Heizenergie verloren geht.

Automatische Lüftungssysteme

Moderne Lüftungssysteme kontrollieren automatisch die Be- und Entlüftung, indem sie den Räumen die verbrauchte Luft  entzieht und durch frische Luft ersetzt. Dabei wird die kalte Außenluft in einem Wärmetauscher durch die warme Abluft erwärmt. Dies entlastet die Raumheizung und spart Heizenergie.

 


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