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Tarifrechner


Den Computer den ganzen Tag für E-Mail, Internet oder Internetradio laufen zu lassen kann ordentlich ins Geld gehen. Je nach technischer Ausstattung können PCs eine Leistungsaufnahme von 300 Watt erreichen. Bei einer durchschnittlichen Betriebsdauer von vier Stunden am Tag und einem angenommenen Strompreis von 17 Cent/kWh kostet dann ein überdurchschnittlich ausgestattetes Gerät jährlich 67 Euro. Ein energieeffizienter PC mit durchschnittlicher technischer Ausstattung kommt dagegen mit nur 75 Watt aus und belastet die Stromrechnung mit nur 17 Euro im Jahr.

Mit der Wahl des für die eigenen Bedürfnisse am besten geeigneten Prozessors, Grafikkarte und Mainbord lässt sich am meisten einsparen. Die drei Komponenten machen rund 75 Prozent des Stromverbrauchs eines Computers aus. Deshalb sollte die Kaufentscheidung vom Verwendungszweck abhängig gemacht werden. Wer seinen Rechner nur für Office-Anwendungen oder Internet benötigt, braucht keine High-End-Grafikkarte und -Prozessor, um grafisch ausgefeilte Computerspiele spielen zu können.

Energiesparfunktion

Neuere PCs verfügen über eine Energiesparfunktion. Diese sorgt dafür, dass nur die Hardware-Komponenten des PCs Strom verbrauchen, die auch tatsächlich genutzt oder für den Betrieb benötigt werden. Alle anderen Komponenten werden automatisch abgeschaltet. Dieses so genannte Power Management verringert die Leistungsaufnahme eines PCs um bis zu 90 Prozent. Kontrollieren Sie zur Sicherheit die Einstellungen, auch wenn die Energiesparfunktionen oft bereits voreingestellt sind. Die notwendigen Schritte zur Aktivierung und individuellen Anpassung finden Sie in Ihrem Betriebssystem unter Begriffen wie "Power Management", "Energieverwaltung", "Energieoptionen" oder "Strom sparen".

Einsparpotenziale im Büro

Besonders in Büros summieren sich die Stand-by-Kosten. Mehr als 70 Prozent des Stromverbrauchs von Bürogeräten entstehen durch Stand-by-Modus. 20,5 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr werden dadurch in Haushalten und Betrieben verbraucht. Genauso viel verbraucht die Großstadt Berlin in anderthalb Jahren. Deshalb sollten Monitor, Drucker oder Kopiergerät abgeschaltet werden, wenn sie länger als 15 Minuten nicht benötigt werden. Das häufige Ein- und Ausschalten verkürzt auch nicht, wie oft behauptet, die Lebensdauer. Konventionelle PC-Monitore brauchen besonders viel Energie, in etwa das Doppelte des Computers selbst. Deshalb empfiehlt es sich besonders dann, einen Flachbildschirm zu verwenden, wenn man nicht viel mit Grafik und Bildbearbeitungsprogrammen arbeitet. Ein solches Gerät verbraucht in etwa die Hälfte im Vergleich zu einem veralteten Röhrenmonitor. Bei einer Neuanschaffung sollte darauf geachtet werden, dass das Gerät sich automatisch abschaltet, wenn es einige Minuten nicht benutzt wurde. Bei einer Arbeitspause von mehr als einer halben Stunde sollte das Gerät heruntergefahren werden; bei 15 Minuten reicht der Stand-by-Modus. Drucker werden am besten nur bei Bedarf zugeschaltet und ansonsten vom Netz getrennt werden. Laserdrucker sind bei höheren Druckzahlen zwar sparsamer beim Drucken, verbrauchen aber auch bis zu fünfmal so viel Strom wie Tintenstrahldrucker.

Tipps zum Einkauf

Eine Orientierungshilfe für den Neukauf von Büro- und Unterhaltungselektronik bietet die Gemeinschaft Energielabel Deutschland (GED) mit ihrem Energielabel, einem Auszeichnungssystem für energieeffiziente Informations- und Unterhaltungselektronik.


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