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Beim Kauf von Fernsehern, Set-Top-Boxen, Beamern etc. lohnt sich immer auch ein Blick auf den Stromverbrauch. Unterschiede bis zu 50 Prozent können nämlich die anfängliche Freude über die Neuanschaffung schnell verderben.

Ein ineffizienter Flachbildfernseher plus Set-Top-Box kostet beispielsweise bei 3,5 Stunden Betrieb am Tag etwa 35 Euro Stromkosten jährlich, bei verbrauchsgünstigeren Geräten nur noch 23 Euro. Bei Beamern sind die Unterschiede mit fast 30 Euro pro Jahr noch größer. Die Initiative EnergieEffizienz rät deshalb, den Fachhändler nach dem Stromverbrauch der Geräte zu fragen. Falls am Ende zwei Geräte mit gleicher Ausstattung zur Auswahl stehen, sollte dem Gerät mit dem geringeren Verbrauch der Vorzug gegeben werden.

Beim Neukauf helfen mehrere Energiesparlabel:

  • GED-Energielabel
    Die GED vergibt seit Anfang 1998 an die sparsamsten 25% der Bürogeräte das GED-Energiesparzeichen (siehe dazu auch Energiesparen).
    http://www.energielabel.de/ 
      
  • Umweltzeichen Blauer Engel 
    Mit dem blauen Engel ausgezeichnete Geräte sind - im Vergleich zu anderen mit demselben Gebrauchszweck - besonders umweltfreundlich.
    http://www.blauer-engel.de/ 
      
  • EnergyStar®
    Beim EnergyStar® sind die Anforderungen an den Leerlaufstromverbrauch (siehe dazu auch Leerlaufenergie) weniger streng als die der deutschen Umweltzeichen, allerdings ist eine Annäherung der Werte zu beobachten.
    http://www.eu-energystar.org/de/
      
  • TCO
    Die schwedische Tjänstemännens Centralorganisation zeichnet Monitore mit geringen elektromagnetischen Emissionen sowie sparsame und ergonomische PCs aus.
      
  • Das EU-Energielabel
    Bereits seit Anfang 1995 werden Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen und Trockner seit Oktober 1996 sowie Geschirrspüler seit 1998 neben nutzungstechnischen Gesichtspunkten hinsichtlich ihrer Energieeffizienz nach europaweit gültigen Normen beurteilt.
    http://www.eu-label.de/ 

 


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