Rund 15 Prozent des Jahresstromverbrauchs entfallen alleine auf das Kochen. Kochen Sie deshalb mit Köpfchen.
Kochen
- Sparflamme
Schalten Sie beim Kochen und Backen mit dem Elektroherd auf Sparflamme. Achten Sie außerdem darauf, dass Kochtopf und Heizplatte im Durchmesser übereinstimmen. Dann wird die Wärme optimal genutzt. - Rechtzeitig von der Ankochstufe auf die Fortkochstufe zurückschalten
Beim Kochen mit Gas lohnt es sich eventuell, auf den Sparbrenner zurückzuschalten. - Nachwärme nutzen
Schalten Sie den Elektroherd mindestens 10 Minuten vor Ende der Garzeit ab. Dann nutzen Sie die Nachwärme der Kochstelle und des Backofens optimal aus. - "Sparsame" Töpfe
„Sparsame" Töpfe haben einen ebenen und dicken Boden mit guter Wärmeleitfähigkeit und einen gut sitzenden Deckel. Ein Topf mit gewölbtem Boden verbraucht beispielsweise 15 Prozent mehr Energie, und das jeden Tag auf`s neue. Den Deckel konsequent auf dem Topf zu lassen, spart sogar 60 Prozent. - Schnellkochtopf
Verwenden Sie bei langer Gardauer, ab 30 Minuten, einen Schnellkochtopf. Er spart bis zu 30 Prozent Energie und bis zu 55 Prozent Zeit. - Wenig Flüssigkeit beim Garen
Garen Sie mit wenig Flüssigkeit im geschlossenen Kochtopf spart Energie, Wasser und Zeit. Es reicht, den Topfboden mit Wasser zu bedecken. Außerdem ist es vitaminschonender und schmeckt knackiger.
Backen
- Backofentür geschlossen halten
Mit jedem Öffnen entweicht unnötig Energie. Braten Sie nur Fleischstücke über 1 kg im Backofen. Bei kleineren Mengen ist die Zubereitung auf den Kochstellen des Herdes sparsamer. - Kein Backofenvorheizen
Das "Vorheizen" ist bei den meisten Gerichten gar nicht nötig. Die Zubereitung der Gerichte braucht zwar ein wenig länger, es sinkt aber auch der Stromverbrauch. - Brötchen aufbacken
Kleine Mengen an Brötchen auf dem Toaster aufbacken, nicht im großen Backofen. - Umluft ist sparsamer
Der Backofen überträgt mit Umluft die Wärme besser, so dass man mit 20°C bis 30°C niedrigeren Temperaturen auskommt. Außerdem können Sie auf mehreren Ebenen gleichzeitig backen und garen. Tipp: Bereiten Sie gleich ganze Menues im Backofen zu. Durch das gleichzeitige Garen von Gemüse, Beilagen und Fleisch im Backofen nutzen Sie die Energie optimal aus. - Mikrowelle zuschalten
In einem Backofen mit integrierter Mikrowelle lohnt sich der kombinierte Einsatz von Mikrowelle und Umluft, Ober- und Unterhitze oder Grill. Die Garzeiten sinken um bis zu 40 Prozent, und die Stromersparnis liegt bei bis zu 15 Prozent. - Nur große Mengen im Backofen zubereiten
Braten Sie nur Fleischstücke über 1 kg im Backofen. Bei kleineren Mengen ist die Zubereitung auf den Kochstellen des Herdes sparsamer. - Reinigung
Selbstreinigende Backofen verbrauchen pro Reinigungsvorgang einige Kilowatt an Strom. Diese Funktion sollte deshalb erst bei stärkerer Verschmutzung verwendet werden.
Kaffee und Tee
- Kaffee in einer Kaffeemaschine mit Thermoskanne zubereiten.
Das ist energiesparender (siehe Energiesparen) als das Wasser im Topf zu erwärmen. Lassen Sie den Kaffee zum Warmhalten nicht in der Maschine stehen. Das Gerät verbraucht ca. 1000 Watt, so viel wie 20 normale Glühbirnen (!). - Teewasser im Wasserkocher zubereiten
Das ist genauso wie beim Kaffeekochen sparsamer, als Wasser auf der Herdplatte zu erhitzen. Auch andere "Spezialgeräte", z. B. der Eierkocher, lohnen sich bei häufigerem Verbrauch.
Neuanschaffung
- Induktionstechnik geht vor Glaskeramik
Für Kochstellen gibt es kein EU-Label - dennoch gibt es einige grundsätzlich gültige Regeln: Ein Glaskeramik-Kochfeld ist im Vergleich zu einer Kochmulde mit gusseisernen Platten nicht nur bedienungsfreundlicher, sondern auch etwas energieeffizienter. Besonders sparsam sind Kochfelder mit Induktionstechnik. - Am besten ein A-Klasse-Gerät
Beim Neukauf eines elektrischen Backofens ist das EU-Label eine wichtige Entscheidungshilfe. Am besten sind Geräte mit der Auszeichnung "A". - DEW21-Kundenzentrum besuchen
Unsere Energieberater wissen, welche Haushaltsgeräte besonders sparsam sind. Lassen Sie sich bei uns beraten.











