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Besonders an heißen Tagen wird der Kühlschrank zum wichtigen Freund des Menschen. Doch damit gekühlte Erfrischungen nicht auf Kosten der Stromrechnung gehen, beachten Sie folgende Energiespartipps:


 Im Alltag 

  • Betriebstemperatur 
    Eine Temperatur von +5°C bis +7°C im Kühlschrank und von -18°C im Gefriergerät reicht völlig aus. Eine niedrigere Kühltemperatur von -20°C erhöht den Stromverbrauch um 5 - 8 Prozent.
  • Reif entfernen
    Schon 12 Millimeter Reif erhöht den Stromverbrauch um 30 Prozent. Deshalb die Türen nur kurz öffnen und nur bereits abgekühlte und abgedeckte Speisen einstellen. Tauen Sie außerdem den Kühlschrank regelmäßig ein bis zweimal im Jahr ab und wischen ihn anschließend mit Glycerin aus. Das Glycerin verzögert die Reifansatzbildung.
  • Kühlschranktür nur kurz öffnen.
    Bei jedem Öffnen entweicht Energie. Das Beschriften Ihrer einzufrierenden Lebensmittel erspart Ihnen langes Suchen bei geöffneter Tür. 
  • Keine warme Speisen oder Getränke einstellen.
    Der Kühlschrank muss die Speisen sonst erst aufwendig herabkühlen. Das Auftauen von Speisen erfolgt am besten im Kühlschrank.
  • Superschalter
    Benutzen Sie den "Superschalter" einen Tag vorher und nur dann, wenn Sie mehr als 50 Prozent der angegebenen Menge einfrieren wollen. Die maximal mögliche Menge steht in der Gebrauchsanweisung. Nach Einlagerung die Superschaltung wieder ausschalten.


Standort und Pflege des Kühlschranks

  • Schattiges Plätzchen
    Ein Gefriergerät steht am besten in einen möglichst kühlen Raum ohne direkte Sonneneinstrahlung. Schon eine 2°C niedrigere Umgebungstemperatur senkt den Verbrauch um ca. 60 kWh pro Jahr. 
  • Heiß und Kalt verträgt sich nicht
    Stellen Sie keine Kühl- oder Gefriergeräte neben Herde. Der Herd gibt Wärme an den Kühlschrank ab und erhöht so den Energieverbrauch der Kühlgeräte. Gleiches gilt auch für die Nähe zu Heizungen. 
  • Möglichst nicht umbauen
    Umbauen Sie den Kühlschrank möglichst nicht und halten Sie mindestens 10 Zentimeter Abstand zur Wand ein, damit der Wärmetauscher optimal arbeiten kann. In einer Einbauküche kann mit Hilfe von Lüftungsschlitzen in der Sockelleiste oder in der Arbeitsplatte für ausreichende Lüftung gesorgt werden.
  • Lüftungsgitter säubern
    Die Lüftungsgitter bei Stand- und Unterbaugeräten müssen immer frei und sauber sein. Die Abwärme des Gerätes kann sonst nicht gut abgeführt werden.
  • Gummidichtungen müssen sauber sein, die Kühlschranktür fest verschließen und ohne Risse sein. 

  

Neuanschaffung 

  • Breit ist besser als hoch
    Eine Gefriertruhe ist sparsamer als einen Gefrierschrank.  
  • Die richtige Größe des Kühlschrankes
    60 Liter Nutzinhalt pro Person. Ausnahmen gelten für Singlehaushalte (100 - 120 Liter) und Haushalte mit ausgeprägter Vorratshaltung (Einkauf beim Bauern, eigener Garten ...). 
  • Getrennter Kältekreislauf
    Kühl- und Gefrierkombinationen sollten zwei Aggregate besitzen, um z.B. im Urlaub den Kühlschrank abschalten zu können. Bei nur einem Aggregat sollte aus dem gleichen Grund darauf geachtet werden, dass der Kältekreislauf getrennt geschaltet werden kann.
  • No-frost-Gefriergeräte verbrauchen meist mehr
    Geräte mit unterschiedlichen Temperaturzonen (0°C-Fächer) und No-Frost-Gefriergeräte haben in der Regel einen höheren Energieverbrauch als vergleichbare konventionelle Geräte. Die No-Frost-Gefriertechnik lohnt sich deshalb am ehesten für Haushalte, in denen die Gefriertüre häufig geöffnet wird, was bei herkömmlicher Technik mit beschleunigter Reifbildung einhergeht.
  • Moderne Geräte sind sparsamer
    Eine alte Gefriertruhe mit einem Nutzinhalt von 189 Liter verbraucht im Jahr satte 410 kWh. Ein neues Modell mit einem Nutzinhalt von 182 Liter dagegen nur 183 kWh im gleichen Zeitraum.
  • Verzicht auf das Gefrierfach? 
    Falls sie bereits ein Gefriergerät haben, verzichten Sie beim Kauf eines Kühlschrankes auf ein Gefrierfach und wählen Sie einen Kühlschrank mit Rückwandverdampfertechnik. Solche Geräte kühlen zwar nur von 0°C bis 15°C, sparen dafür aber Strom und bieten außerdem mehr Platz im Kühlschrank.
  • Gute Wärmedämmung 
    Eine 5 Zentimeter starke Wärmedämmung spart gegenüber einer nur 2 Zentimeter dicken Dämmung 30 Prozent Energie.   
  • Energielabel
    Alle Kühl- und Gefriergeräte sind mit einem "Energiegütesiegel" ausgezeichnet. Relativ sparsame Geräte erhalten ein "A", die verschwenderischsten Geräte tragen den Buchstaben "G". Weil die ursprüngliche Einteilung von A bis G bei Kühl- und Gefrierschränken nicht mehr ausreichte, um besonders gute Geräte auszuzeichnen, wurde die Skala um "A+" und "A++" erweitert. Ein A+-Gerät verbraucht etwa 25 Prozent weniger Strom als ein A-Gerät, ein A++-Gerät sogar 45 Prozent. Modelle mit A oder B sind meist nur noch zweitklassig.  
  • DEW21-Kundenzentrum besuchen
    Unsere Energieberater wissen, welche Haushaltsgeräte besonders sparsam sind. Lassen Sie sich bei uns beraten.
      



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