Untersuchungen haben gezeigt, dass in einem mit Teppichboden ausgelegtem Raum die Temperatur um etwa zwei Grad höher empfunden wird als in Räumen mit anderen Bodenbelägen. Damit kann die Heizung um bis zu zwei Grad niedriger eingestellt werden. Einen Unterschied spürt man dabei nicht. Teppichboden ist von Natur aus fusswarm. Besonders energiesparend (siehe Energiesparen) ist die Kombination von Teppichboden und Fussbodenheizung. Die Wärme wird schnell an die Raumluft weitergeleitet und gleichzeitig das schnelle Auskühlen des Bodens verhindert. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass sich der Teppichboden für die Fussbodenheizung eignet.
Weitere Vorteile: Trockene Luft wird als kühler empfunden, eine gesunde Luftfeuchtigkeit von 35 bis 50 Prozent wird dagegen bei gleicher Temperatur als wärmer empfunden. In der kalten Jahreszeit sollte man die Fenster nur kurz weit öffnen, am besten mit Durchzug, damit der Teppich, andere Einrichtungsgegenstände und Wände ihre Wärme behalten und die Wohnung nicht als kalt empfunden wird.
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