Sonne und Wind sind fleißige, frische und völlig kostenlose Wäschetrockner. Aber nicht überall ist es möglich, die Wäsche auf der Leine zu trocknen. In solchen Fällen ist ein Wäschetrockner eine gute Alternative. Je nach Ausführung gibt es erhebliche Unterschiede im Energieverbrauch. Deshalb holen Sie sich im Kundenzentrum von DEW21 die Energie-Spar-Hitliste (siehe dazu auch Energiesparen) mit den aktuellsten und sparsamsten Modellen. Hier können Sie sich auch ausführlich über die verschiedenen Techniken und deren Vor- und Nachteile beraten lassen. Es lohnt sich, denn ein Trockner ist eines der stromintensivsten Haushaltsgeräte überhaupt.
Energieverbrauch verschiedener Trocknungsverfahren:
- Schleudern und Trocknen im Wäschetrockner: 3,3 kWh*
- Schleudern und Trocknen auf der Leine: 0,05 kWh*
Tipps für ökonomisches Wäsche-Trocknen im Alltag
- Genauso wie bei Waschmaschinen gilt auch bei Trocknern: Nur volle Beladung bringt volle Effizienz.
- Das Trocknen verbraucht in der Regel mindestens drei- bis viermal soviel Strom wie das Waschen der gleichen Wäschemenge. Deshalb lohnt es sich, die Wäsche in der Waschmaschine vor dem maschinellen Trocknen mit möglichst hoher Drehzahl (mindestens 1200 Umdrehungen) zu schleudern. Die Wäsche ist dann trockener, und der Trockner muss weniger lange arbeiten.
- Als Faustregel gilt: Bei 1000 Umdrehungen benötigt der Trockner 85 Minuten, um fünf Kilo schranktrockene Wäsche zu liefern. Bei 1200 Umdrehungen sind es nur noch etwa 75 Minuten, bei 1.600 U/min 65 Minuten.
- Zu langes Trocknen schadet nur den Textilien und kostet viel Energie.
- Möglichst Wäschestücke mit gleicher Dichte und Beschaffenheit einlegen. Das Gerät muss dann nicht für einzelne Stücke länger laufen, obwohl der größte Teil bereits trocken ist.
- Für Wäsche, die anschließend noch gebügelt wird, reicht das Programm "bügeltrocken".
- Trocknermodelle mit Feuchtigkeitssensor schalten sich nach Erreichen der gewünschten Trockenheit automatisch ab.
- Reinigen Sie regelmäßig das Flusensieb, ansonsten funktioniert das Gerät nicht einwandfrei und es kommt zu schlechteren Trocknungsergebnissen.
Tipps zur Neuanschaffung
- Wäschetrockner sind sehr energieintensive Geräte und kommen deshalb fast nie über die Energieeffizienzklasse C hinaus. Eine Ausnahme sind Wäschetrockner mit Wärmepumpe. Solche Modelle erreichen die Klasse A. Die höheren Anschaffungskosten lohnen sich mit zunehmender Nutzungsdauer. Ein Beispiel von der Deutschen-Energie-Agentur: Ein C-Trockner kostet zwar 350 Euro weniger in der Anschaffung, verbraucht aber bei einem Strompreis von 18 Cent pro kWh und drei Trockenvorgängen in der Woche über das Jahr gerechnet 265kWh mehr Strom. Bei einer durchschnittlichen Lebensdauer von 12 Jahren entstehen durch den Stromverbrauch Mehrkosten in Höhe von 570 Euro.
- Ablufttrockner verbrauchen etwas weniger Energie als Kondensationstrockner.
- Kombinierte Geräte zum Waschen und Trocknen in einem sind zwar Platz sparender, aber auch weniger energieeffiezent und unpraktischer. Weil die Trommel nicht so groß ist wie bei einem separaten Trockner, muss die gewaschene Wäsche immer in zwei eigenen Trockungsvorgängen getrocknet werden.
- Besuchen Sie das DEW21-Kundenzentrum. Unsere Energieberater wissen, welche Trockner besonders sparsam sind.
*jeweils 5 kg Wäsche, geschleudert bei 1200u/min, schranktrocken; Energie-Spartipps © 1996-2002 by ASEW











