Wärmebrücken sind Schwachstellen in der Wärmedämmung der Gebäudehülle - hier kann viel Wärme verloren gehen. Erst kühlen die innen liegenden Wandflächen in der Nähe von Wärmebrücken ab, und dadurch kurze Zeit später auch die Innenraumluft. Die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit (siehe Luftfeuchtigkeit) kondensiert und schlägt sich als "Schwitzwasser" nieder - das kann bei längerer Einwirkung und unzureichender Lüftung zu Schimmelpilzbildung und anderen Folgeschäden führen.
Die Wandoberflächen im Innern von gut gedämmten Gebäuden haben in der Regel Temperaturen von 16 - 18° C.
An Wärmebrücken sollten 12° C grundsätzlich nicht unterschritten werden, damit die Gefahr von Schäden durch Feuchtigkeit vermieden wird. Am einfachsten ist dies mit einer durchgehenden äußeren Wärmedämmschicht zu erreichen.
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