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Weltenergiebedarf

Das starke Wirtschaftswachstum insbesondere in Asien lässt den weltweiten Energiebedarf rasant ansteigen.

Erdgas- und Strompreise

Der weltweit wachsende Energiebedarf führt zu steigenden Preisen. Dadurch erhöhen sich auch in Deutschland die Erdgas- und Strompreise für Haushalte, Gewerbe und Industrie.

Steuern und Abgaben

Der Staat langt kräftig zu. 30 Prozent des Erdgaspreises und 40 Prozent des Strompreises für Haushaltskunden sind staatliche Belastungen.

Investitionen

Rund 65 Milliarden Euro haben die deutschen Erdgas- und Stromversorger in den letzten zehn Jahren investiert. Damit die Energieversorgung auch künftig sicher bleibt, stehen in den kommenden Jahren erhebliche Investitionen an.

Verlässlichkeit

Deutschland verfügt über eines der sichersten Stromnetze der Welt. Die Erdgasnetze weisen praktisch keine Ausfallzeiten auf und setzen damit ebenfalls Maßstäbe.

Sicherheit durch Vielfalt

Deutschland besitzt einen ausgewogenen Energiemix zur Stromerzeugung. Kohle, Erdgas, erneuerbare Energien und Kernenergie sorgen für eine zuverlässige Stromversorgung. Durch langfristige Lieferbeziehungen und eigene Investitionen in einer Vielzahl von Förderländern steht Erdgas auch in Zukunft sicher zur Verfügung.

Arbeitsplätze

Die Energiebranche sichert 160.000 Arbeitsplätze in Deutschland. Dazu kommen viele Arbeitsplätze in Handwerk, Bauwirtschaft und Gewerbe, die direkt von den Investitionen profitieren.

Innovation

Die deutschen Erdgas- und Stromunternehmen treiben die Entwicklung neuer umweltschonender Technologien voran, um eine nachhaltige Energieversorgung auch in Zukunft zu gewährleisten.

Effizienz

Die deutsche Erdgas- und Stromwirtschaft engagiert sich für mehr Effizienz durch innovative Technik in Verkehr, Strom- und Wärmeerzeugung.

www.erdgasfakten.de

www.strom.de 

undefinedRund 50 Milliarden Euro hat die deutsche Stromwirtschaft in den vergangenen zehn Jahren in ihre Netze und Kraftwerke investiert. Das entspricht einer Investitionsquote von sieben Prozent – einer der höchsten in der deutschen Industrie. Diese Investitionen sind ein wichtiger Wirtschaftsmotor für andere Branchen. So profitiert u.a. die Baubranche von Investitionen in Netze und Kraftwerke. Das wirkt sich nicht nur auf die regionale Wirtschaft positiv aus – auch die Binnenkonjunktur wird unterstützt.

Die Investitionen der deutschen Stromunternehmen in Netze und Kraftwerke sind eine wichtige Basis für die hohe Versorgungssicherheit in Deutschland.

Die Investitionen der deutschen Stromunternehmen in Netze und Kraftwerke sind eine wichtige Basis für die hohe Versorgungssicherheit in Deutschland. Eine zuverlässige Versorgung mit Strom ist aber keine Selbstverständlichkeit – gegen höhere Gewalt, beispielsweise auf Grund extremer Wetterlagen, ist niemand geschützt.

Dennoch tun die deutschen Stromunternehmen alles, um das hohe Niveau der Versorgungssicherheit auch künftig zu erhalten. Hierzu werden sie innerhalb der nächsten fünfzehn Jahre noch einmal rund 80 Milliarden Euro in Kraftwerke und Netze investieren.

Grundlage der deutschen Stromversorgung sind leistungsfähige Kraftwerke sowie ein Leitungsnetz von 1,65 Millionen Kilometern Länge. Die Länge der Kabel und Freileitungen entspricht mehr als 40 Erdumrundungen.

 

undefinedDer Befund ist ebenso eindeutig wie dramatisch: Die Internationale Energieagentur (IEA) schätzt, dass sich bis 2030 der Weltenergiebedarf verdoppeln wird. Schon heute erreicht er Rekordwerte. So stieg der weltweite Energieverbrauch im Jahr 2004 um 4,3 Prozent – das höchste Jahreswachstum seit 1984.

Die Ursachen für diese Entwicklung sind eigentlich erfreulich. Die Industrieproduktion steigt auch in anderen Teilen der Welt stark an. Große Volkswirtschaften in Asien boomen kräftig – bekannteste Beispiele sind China und Indien. Immer mehr Menschen können sich Autos und elektrische Haushaltsgeräte leisten; immer mehr Menschen werden mit Erdgas und Strom versorgt. Schon heute beträgt Chinas Anteil am weltweiten Energieverbrauch 13,6 Prozent; Tendenz steigend.

Die Folge: Auf dem Weltmarkt wächst die Nachfrage nach Energie kontinuierlich – und damit auch die Nachfrage nach Kohle, Öl und Gas. Diese Entwicklung wird sich in den kommenden Jahrzehnten noch verschärfen.

 


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