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  • B

    • Bagasse

      Bagasse ist ein faserhaltiger Rückstand bei der Produktion von Zucker.


    • Bakterien

      Bakterien sind pflanzliche Organismen. Sie kommen überall vor, auch im Trinkwasser, und können mit Wasser verbreitet werden. Nur ein kleiner Teil der Bakterien sind Krankheitserreger, die allerdings sehr gefährlich sein können, beispielsweise Salmonellen als Verursacher von Typhus und Paratyphus oder Shigellen als Verursacher von Ruhr. Zu beachten ist, dass auch nach dem Abtöten von Bakterien Gesundheitsschäden durch Toxine auftreten können, die von den Bakterien gebildet worden sind und durch die Desinfektion nicht beseitigt werden.


    • Bakterizide

      Bakterizide werden Wirkstoffe genannt, die Bakterien abtöten.


    • Balgengaszähler

      Der Balgengaszähler ist ein Volumenmessgerät für Gas, bei dem die Volumenmessung durch periodisches Füllen und Entleeren einer oder mehrerer Messkammern mit verformbaren Trennwänden (Balgen) erfolgt.


    • Barium

      Barium ist ein Erdalkalimetall, das dem Calcium ähnlich ist und dessen lösliche Verbindungen giftig sind.


    • Basekapazität

      Mit Basekapazität bezeichnet man die Menge an Lauge (=Base) bestimmter Konzentration, die erforderlich ist, um den pH-Wert einer bestimmten Wasserprobe auf 8,2 zu bringen. Dieser Analysenwert wird für verschiedene wasserchemische Berechnungen gebraucht. Er ist näherungsweise auch ein Maß für den Gehalt des Wassers an gelöster Kohlensäure.


    • Basekapazität pH 8,2

      Mit Basekapazität bezeichnet man die Menge an Lauge (=Base) bestimmter Konzentration, die erforderlich ist, um den pH-Wert einer bestimmten Wasserprobe auf 8,2 zu bringen. Dieser Analysenwert wird für verschiedene wasserchemische Berechnungen gebraucht. Er ist näherungsweise auch ein Maß für den Gehalt des Wassers an gelöster Kohlensäure.


    • Batterie

      Eine Batterie besteht aus einer Vereinigung mehrerer galvanischer Zellen zur Erhöhung von Stromstärke oder Spannung. Am gebräuchlichsten: die Flachbatterie. Sie liefert durch Reihenschaltung von drei galvanischen Zellen a. 1,5 Volt eine Spannung von 4,5 Volt. Den größten Bekanntheitsgrad besitzt die Einweg Alkaline (Alkali Mangan) Batterie gefolgt von der einfacheren und leistungsschwächeren Zink Kohle / Zink Carbon Batterie. Diese werden mehr und mehr durch die neuen wiederaufladbaren Alkaline Batterien ersetzt, da diese nahezu die gleichen Eigenschaften besitzen, jedoch mit dem entscheidenden Unterschied, dass sie je nach Anwendung bis zu mehreren 100mal (und mehr) wiederverwendet werden können. Alle Batterien und Akkumulatoren sind eindeutig aufgrund der Typenbezeichnung zu erkennen z.B.: NiCD = Nickel-Cadmium, NiMH = Nickel-Metall-Hydrid, RAM = wiederaufladbare Alkali Mangan Li-ion = Lithium Ionen usw. Die vier gängigsten Rundzellen sind wie folgt bezeichnet: 1. Micro-Zelle: (max. 44,5x10,5mm) LR3 oder AAA 2. Mignon-Zelle: (max. 50,5x14,5mm) LR6 oder AA 3. Baby-Zelle: (max. 50,0x26,2mm) LR14 oder C 4. Mono-Zelle: (max. 61,5x34,2mm) LR20 oder D.


    • Bauökologie

      Im Rahmen der Bauökologie werden bei der Planung und Errichtung von Gebäuden ökologische Aspekte besonders berücksichtigt, wie z.B. die Verwendung naturnaher Wärmedämmstoffe sowie sortenreiner Baustoffe zur besseren Wiederverwertbarkeit.


    • Bazillen

      Bazillen nennt man sporenbildende Bakterien.


    • Beanspruchung

      Die Beanspruchung eines Bauteils ergibt sich aus der Summe der einwirkenden Kräfte. Bei einer erdverlegten Gasleitung sind dies im wesentlichen die Kräfte aus dem Innendruck sowie von außen einwirkende Kräfte, wie z.B. durch die Erdüberdeckung. Besondere Beanspruchungen ergeben sich z.B. bei der Herstellung von Kreuzungsbauwerken. Zusatzbeanspruchungen können sich während des Betriebes einer Leitung ergeben. (z.B. Leitungen in Bergsenkungsgebieten). Im wesentlichen sind dies Pressung, Zerrung, Biegung oder Scherung.


    • Beanspruchungsklasse

      Gasleitungen werden bezüglich der Beanspruchung klassifiziert: primäre Beanspruchungen (durch Innendruck) und sekundäre Beanspruchungen (durch z.B. Erd- Verkehrslasten).


    • Beaufort-Skala

      Beaufort-Skala bezeichnet die von dem englischen Admiral Sir Francis Beaufort im Jahre 1806 aufgestellte Windstärkenskala. Hier wurden die praktisch möglichen Windwirkungen in 12 Stufen unterteilt (Beaufortgrade).


    • Becquerel

      Physikalische Maßeinheit für Strahlungsaktivität. In radioaktiven Stoffen zerfallen Atome und senden dabei Alpha-, Beta- oder Gamma-Strahlung aus. Diese Strahlungsaktivität wird durch die Einheit Becquerel (abgekürzt "Bq") beschrieben. Ein Becquerel bedeutet, dass in einer Sekunde ein Atom zerfällt. Ein Kilogramm ganz normaler Erde etwa strahlt mit einer natürlichen Aktivität von einigen Hundert Becquerel. Das im Körper eines Menschen vorhandene Kalium-40 verursacht sogar eine Strahlungsaktivität von etwa 5000 Becquerel.


    • Beharrungszustand

      Der einer bestimmten physikalischen Größe (z.B. Wärmebelastung) entprechende Betriebszustand, bei dem sich die Messwerte nicht mehr wesentlich ändern, ist der Beharrungszustand.


    • Beilegerofen

      Bei einem Beilegerofen ist der Raum rauchfrei aber dennoch warm. Holz bzw. Torf werden von der Rückseite (meist der Küche oder dem Flur) des in der Wand eingemauerten Ofens nachgeführt. Der Bilegger - von niederdeutsch "bileggen" für dazulegen oder nachheizen - stand ab dem 16. Jahrhundert in vielen Bauernhäusern in Norddeutschland. Neben Beilegerofen gibt es noch viele weitere Bezeichnungen für diesen Ofen: Beileger, Beilegger, Kastenofen, Bötofen, Hinterlader, Bilegger und Bileggerofen.


    • Belebungsbecken

      Teil einer Kläranlage. Behälter, in dem Abwasserinhaltsstoffe mit Hilfe von Belebtschlammflocken umgewandelt werden. Das Becken kann belüftete Zonen enthalten (aerobe Milieuverhältnisse). Zonen, in denen der Beckeninhalt ohne Belüftung umgewälzt wird, dienen zur Bereitstellung anaerober oder anoxischer Milieubedingungen. Durch Zudosieren von Chemikalien können in dem Becken auch chemische Umwandlungsreaktionen durchgeführt werden (z.B. Phosphatfällung).


    • Belüftung

      Belüftung bezeichnet allgemein den Gasaustausch zwischen Wasser und Luft zum Einbringen von Sauerstoff und gegebenenfalls Entfernen gelöster Gase. Wasser kann z. B. mit Hilfe von Kaskaden belüftet werden. Die Belüftung von Abwasser erfolgt in sogenannten Belebungsbecken duch Einbringen von Sauerstoff mittels Luft oder Sauerstoffgas. Zu unterscheiden sind Oberflächen-, Druck-, Strahl-, Kreisel-, Walzenbelüftung und Sauerstoffbegasung.


    • Bentazon

      Parametergruppe: Herbizid

      Bentazon gehört zu den Pflanzenbehandlungsmitteln. Wenn es als Kontaktherbizid gegen zweikeimblättrige Unkräuter verwendet wird, wird es über Blatt und Spross der Pflanzen aufgenommen und hemmt die Photosynthese. Im Getreide-, Kartoffel- und Sojabohnenanbau bekämpft Bentazon unerwünschtes Pflanzenwachstum.

      Eintragspfade in die aquatische Umwelt

      Bentazon ist ein mobiler Wirkstoff in der Umwelt, daher besteht die Möglichkeit, dass die Substanz durch die Anwendung in die aquatische Umwelt gelangt.

      Gefährdungspotenzial für den Menschen

      In den Untersuchungen der vergangenen Jahre wurde die Substanz weder im Oberflächenwasser noch im Grund- oder Trinkwasser des Versorgungsgebietes nachgewiesen.
      Die zulässige Konzentration von Pflanzenschutzmitteln im Trinkwasser ist durch den Grenzwert von 0,1 µg/l in der Trinkwasserverordnung geregelt. Eine Gefährdung über das Trinkwasser ist nicht gegeben.


    • Bentazon-8-hydroxy

      Parametergruppe: Herbizid

      Bentazon-8-hydroxy ist ein Metabolit (Abbauprodukt) des Herbizids Bentazon, das im Getreideanbau eingesetzt wird.

      Eintragspfade in die aquatische Umwelt

      Der Wirkstoff Bentazon wird bei günstigen Bodenverhältnissen relativ schnell zu mehreren Abbauprodukten, darunter Bentazon-8-hydroxy, umgelagert. Daher besteht die Möglichkeit, dass durch die Anwendung des Ausgangswirkstoffs auch die Metabolite in die aquatische Umwelt gelangen.

      Gefährdungspotenzial für den Menschen

      Nach den vorliegenden Untersuchungen wurde die Substanz weder im Oberflächenwasser noch im Grund- oder Trinkwasser des Versorgungsgebietes nachgewiesen.
      Die zulässige Konzentration von Pflanzenschutzmitteln und relevanten Abbauprodukten im Trinkwasser ist durch den Grenzwert von 0,1 µg/l in der Trinkwasserverordnung geregelt. Eine Gefährdung über das Trinkwasser ist nicht gegeben.


    • Benzo(a)pyren

      Parametergruppe: polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoff (PAK)

      Benzo(a)pyren ist ein polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoff (PAK), der als Leitkomponente für diese Stoffgruppe verwendet wird. Benzo(a)pyren ist in Teer sowie daraus gewonnenen Produkten enthalten und entsteht bei der unvollständigen Verbrennung von organischen Stoffen und ist daher in der Umwelt weit verbreitet. Es ist beispielsweise messbar in Auto- und Industrieabgasen sowie in der Tabakbrennzone von Zigaretten und bei der Kaffeeröstung.

      Eintragspfade in die aquatische Umwelt

      Durch die weite Verbreitung der Substanz in der Umwelt kann Benzo(a)pyren über Trocken- und Nassdeposition, zumeist an Partikel gebunden, auf verschiedenen Wegen in die aquatische Umwelt gelangen.

      Gefährdungspotenzial für den Menschen

      Benzo(a)pyren ist gesundheitsgefährdend und reichert sich im Körper an. Es ist ebenfalls sehr giftig für Wasserorganismen und kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben.
      Die zulässige Konzentration von Benzo(a)pyren im Trinkwasser ist durch den Grenzwert von 0,01 µg/l in der Trinkwasserverordnung geregelt. In den Untersuchungen der vergangenen Jahre wurde Benzo(a)pyren weder im Oberflächenwasser noch im Grund- oder Trinkwasser des Versorgungsgebietes nachgewiesen. Eine Gefährdung für das Trinkwasser ist nicht gegeben.


    • Benzo(b)fluoranthen

      Parametergruppe: polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoff (PAK)

      Benzo(b)fluoranthen ist ein polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoff (PAK). PAK sind in Teer sowie daraus gewonnenen Produkten enthalten und entstehen bei der unvollständigen Verbrennung von organischen Stoffen wie Kohle, Zellulose, Tabak und verschiedenen Kunststoffmaterialien. Sie sind beispielsweise messbar in Auto- und Industrieabgasen, in der Tabakbrennzone von Zigaretten und bei der Kaffeeröstung. In der Umwelt sind sie durch den Eintrag aus natürlichen und anthropogenen Quellen weit verbreitet.

      Eintragspfade in die aquatische Umwelt

      PAK können über Trocken- und Nassdeposition, zumeist an Partikel gebunden, auf verschiedenen Wegen auch in die aquatische Umwelt gelangen.

      Gefährdungspotenzial für den Menschen

      Benzo(b)fluoranthen ist gesundheitsgefährdend und reichert sich im Körper an. Es ist ebenfalls sehr giftig für Wasserorganismen und kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben.
      Die zulässige Konzentration der Summe der PAK Benzo(b)fluoranthen, Benzo(k)fluoranthen, Benzo-(ghi)-perylen und Indeno-(1,2,3-cd)-pyren im Trinkwasser ist durch den Grenzwert von 0,1 µg/l in der Trinkwasserverordnung geregelt. In den Untersuchungen der vergangenen Jahre wurden aus Sicht des Trinkwassers relevante PAK weder im Oberflächenwasser noch im Grund- oder Trinkwasser des Versorgungsgebietes nachgewiesen. Eine Gefährdung über das Trinkwasser ist nicht gegeben.


    • Benzo(g,h,i)perylen

      Parametergruppe: polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoff (PAK)

      Benzo(g,h,i)perylen ist ein polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoff (PAK). PAK sind in Teer sowie daraus gewonnenen Produkten enthalten und entstehen bei der unvollständigen Verbrennung von organischen Stoffen wie Kohle, Zellulose, Tabak und verschiedenen Kunststoffmaterialien. Sie sind beispielsweise messbar in Auto- und Industrieabgasen, in der Tabakbrennzone von Zigaretten und bei der Kaffeeröstung. In der Umwelt sind sie durch den Eintrag aus natürlichen und anthropogenen Quellen weit verbreitet.

      Eintragspfade in die aquatische Umwelt

      PAK können über Trocken- und Nassdeposition, zumeist an Partikel gebunden, auf verschiedenen Wegen auch in die aquatische Umwelt gelangen.

      Gefährdungspotenzial für den Menschen

      Benzo(g,h,i)perylen ist gesundheitsgefährdend und reichert sich im Körper an. Es ist ebenfalls sehr giftig für Wasserorganismen und kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben.
      Die zulässige Konzentration der Summe der PAK Benzo(b)fluoranthen, Benzo(k)fluoranthen, Benzo-(ghi)-perylen und Indeno-(1,2,3-cd)-pyren im Trinkwasser ist durch den Grenzwert von 0,1 µg/l in der Trinkwasserverordnung geregelt. In den Untersuchungen der vergangenen Jahre wurden aus Sicht des Trinkwassers relevante PAK weder im Oberflächenwasser noch im Grund- oder Trinkwasser des Versorgungsgebietes nachgewiesen. Eine Gefährdung über das Trinkwasser ist nicht gegeben.


    • Benzo(k)fluoranthen

      Parametergruppe: polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoff (PAK)

      Benzo(k)fluoranthen ist ein polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoff (PAK). PAK sind in Teer sowie daraus gewonnenen Produkten enthalten und entstehen bei der unvollständigen Verbrennung von organischen Stoffen wie Kohle, Zellulose, Tabak und verschiedenen Kunststoffmaterialien. Sie sind beispielsweise messbar in Auto- und Industrieabgasen, in der Tabakbrennzone von Zigaretten und bei der Kaffeeröstung. In der Umwelt sind sie durch den Eintrag aus natürlichen und anthropogenen Quellen weit verbreitet.

      Eintragspfade in die aquatische Umwelt

      PAK können über Trocken- und Nassdeposition, zumeist an Partikel gebunden, auf verschiedenen Wegen auch in die aquatische Umwelt gelangen.

      Gefährdungspotenzial für den Menschen

      Benzo(k)fluoranthen ist gesundheitsgefährdend und reichert sich im Körper an. Es ist ebenfalls sehr giftig für Wasserorganismen und kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben.
      Die zulässige Konzentration der Summe der PAK Benzo(b)fluoranthen, Benzo(k)fluoranthen, Benzo-(ghi)-perylen und Indeno-(1,2,3-cd)-pyren im Trinkwasser ist durch den Grenzwert von 0,1 µg/l in der Trinkwasserverordnung geregelt. In den Untersuchungen der vergangenen Jahre wurden aus Sicht des Trinkwassers relevante PAK weder im Oberflächenwasser noch im Grund- oder Trinkwasser des Versorgungsgebietes nachgewiesen. Eine Gefährdung über das Trinkwasser ist nicht gegeben.


    • Benzol

      Parametergruppe: Leichtflüchtige aromatischen Kohlenwasserstoffe (BETX)

      Benzol gehört zu den aromatischen Kohlenwasserstoffen und hier der Gruppe der BETX, die neben Benzol die Verbindungen Toluol, Ethylbenzol und Xylole umfasst. Die Stoffe können generell Bestandteil von Erdölprodukten sein. Oft treten sie gemeinsam mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen auf und sind Indikatoren von Altlasten.
      Benzol dient unter anderem als Basis für die Herstellung von Kunststoffen, Waschmittelrohstoffen und Pflanzenschutzmitteln. Weiterhin wird es Benzin als Antiklopfmittel zugesetzt. Benzol ist giftig für Wasserorganismen und kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkung haben.

      Eintragspfade in die aquatische Umwelt

      Benzol gelangt durch die Einleitung von industriellen Abwässern (Mineralölraffinerien, Lösemittel- und Farbenherstellung) oder aus Altlasten in die aquatische Umwelt.

      Gefährdungspotenzial für den Menschen

      Die zulässige Konzentration von Benzol im Trinkwasser ist durch den Grenzwert von 1 µg/l in der Trinkwasserverordnung geregelt. In den Untersuchungen der vergangenen Jahre wurde Benzol weder im Oberflächenwasser noch im Grund- oder Trinkwasser des Versorgungsgebietes nachgewiesen. Eine Gefährdung über das Trinkwasser ist nicht gegeben.


    • Berstscheibe

      Eine Berstscheibe ist ein Bauteil bei Anlagen und Rohrleitungen zum Schutz gegen Beschädigung infolge von unzulässigem Überdruck. Sie zerreißt bevor der Druck für die Anlage gefährlich wird.


    • Beryllium

      Beryllium (Be) ist ein metallisches Element. Es zählt zu den seltenen Elementen und ist z. B. am Aufbau von Schmuckkristallen (Aquamarine und Smaragde) beteiligt. Beryllium und insbesondere Berylliumoxid sind sehr giftig.


    • Bestimmungsgrenze

      Die Bestimmungsgrenze ist der kleinste Wert, der bei der Analyse eines Stoffes durch das Analysegerät noch nachgewiesen bzw. festgestellt werden kann.


    • Bestrahlungsstärke

      Die Bestrahlungsstärke bezeichnet die flächenbezogene Strahlungsleistung der Sonne.


    • Bewegungsenergie

      Bewegungsenergie (kinetische Energie) ist die mechanische Energie, die ein Körper aufgrund seiner Bewegung besitzt.


    • Bezafibrat

      Parametergruppe: Arzneimittel

      Bezafibrat ist ein Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten Lipidsenker und Fibrate. Fibrate aktivieren spezielle Rezeptoren, welche Gene regulieren, die im Lipid- und Glukosestoffwechsel eine wichtige Rolle spielen. Bezafibrat greift regulierend in den Fettstoffwechsel ein und senkt erhöhte Blutfettwerte (Triglyzeride und Cholesterin).

      Eintragspfade in die aquatische Umwelt

      Bezafibrat wird in Form von Tabletten verabreicht. Die Elimination im Körper nach der Einnahme verläuft über die Niere. 50% des Stoffes werden unverändert über das Urin ausgeschieden, die anderen 50% stellen Metabolite von Bezafibrat dar. Der ausgeschiedene Wirkstoff kann über diesen Weg in die kommunalen Abwässer und Kläranlagen eingetragen werden und von dort aus in das Oberflächenwasser, Grundwasser und bis ins Trinkwasser transportiert werden.

      Gefährdungspotenzial für den Menschen

      Für Wirkstoffe, die derzeit nicht bewertbar sind, empfiehlt das Umweltbundesamt einen allgemeinen Vorsorgewert von 0,1 µg/l. In den Untersuchungen der vergangenen Jahre wurde Bezafibrat weder im Oberflächenwasser noch im Grund- oder Trinkwasser des Versorgungsgebietes nachgewiesen. Eine Gefährdung über das Trinkwasser ist nach derzeitigem Kenntnisstand nicht gegeben.


    • BHKW

      Die Abkürzung "BHKW" steht für "Block-Heiz-Kraftwerk". Dies bezeichnet eine kompakte Anlage bestehend aus einem oder mehreren Aggegaten, welches die eingesetzte Primärenergie gleichzeitig in Bewegungsenergie und Wärmeenergie umsetzen kann. Mit Hilfe der Bewegungsenergie wird zumeist ein Generator angetrieben. Die Wärmeenergie fällt in Form von Abwärme an und kann für die verschiedensten Dinge genutzt werden. Sinnvoll sind Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen immer dann, wenn ein relativ gleichmäßiger und gleichzeitiger Bedarf an Strom und Wärme besteht. In Deutschland entspricht der gesamte Wärmebedarf im Sommer etwa 10 % des Bedarfs im Winter. Die Stromnachfrage ist aber weniger von der Jahreszeit abhängig. Sie fällt in den Sommermonaten im Vergleich zur kalten Jahreszeit nur auf etwa 85 % ab. Deshalb werden KWK-Anlagen im Allgemeinen nach dem Wärmebedarf ausgelegt. Der ins Netz eingespeiste Strom trägt zur Stromversorgung bei, jedoch muss der überwiegende Strombedarf durch Kraftwerke ohne Wärmeauskopplung gedeckt werden. Während bei der getrennten Stromerzeugung in einem großen Kondensationskraftwerk nur rund ein Drittel der eingesetzten Energie genutzt wird, sind es bei BHKW-Anlagen durch die gleichzeitige Erzeugung und Nutzung von Strom und Wärme dagegen rund 90 %.


    • Bifenox

      Parametergruppe: Herbizid

      Bifenox ist ein Herbizid mit großer Wirkungsbreite. Aufgenommen wird die Substanz über die jungen Sprossteile, Blätter und teilweise über die Wurzeln von breitblättrigen Unkräutern und Gräsern. Dabei werden die Zellmembranen der Unkrautpflanzen zerstört und führen zum Absterben des Gewebes.

      Eintragspfade in die aquatische Umwelt

      Die Anwendung von Bifenox auf dem Acker kann zum Eintrag in die aquatische Umwelt führen.

      Gefährdungspotenzial für den Menschen

      In den Untersuchungen der vergangenen Jahre wurde die Substanz weder im Oberflächenwasser noch im Grund- oder Trinkwasser des Versorgungsgebietes nachgewiesen.
      Die zulässige Konzentration von Pflanzenschutzmitteln im Trinkwasser ist durch den Grenzwert von 0,1 µg/l in der Trinkwasserverordnung geregelt. Eine Gefährdung über das Trinkwasser ist nicht gegeben.


    • Bimetall

      Ein Bimetall ist ein Verbundwerkstoff aus zwei Metallen mit unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten.


    • Biodiesel

      Biodiesel ist der umgangssprachliche Begriff für Pflanzenölmethylester (PME). In Deutschland wird überwiegend Rapsölmethylester (RME) als Biodiesel eingesetzt. RME besitzt ähnliche Eigenschaften wie konventioneller Dieselkraftstoff und kann in herkömmlichen Dieselmotoren eingesetzt werden.


    • Biodiversität

      Biodiversität ist die Mannigfaltigkeit der Formen von Lebewesen. Gewöhnlich wird zwischen drei Ebenen von Vielfalt unterschieden, die jedoch ineinander übergreifen: genetische Vielfalt, Artenvielfalt und Ökosystemvielfalt.


    • Bioenergie

      Bioenergie ist ein Sammelbegriff für Energieformen, die aus unterschiedlichen Arten von festen, flüssigen oder gasförmigen Biomassen gewonnen werden.


    • Biogas

      Biogase sind zwar "anrüchig", aber eine ernst zu nehmende Energiequelle - nicht zuletzt in den Ländern der dritten Welt. Biogas entsteht durch den Verwesungsprozess von totem tierischem und pflanzlichem Material, dazu gehören vor allem Gülle und Dung. In Viehmastbetrieben sind Biogasanlagen schon in Betrieb. Biogas enthält vor allem Methan, und zwar je nach Ausgangsmasse zwischen 40 und 75 %. Das Gas kann in Heizenergie umgewandelt werden, wobei ein Kubikmeter Biogas etwa dem Heizwert von 0,6 Liter Heizöl entspricht. Entwicklungshelfer haben in Afrika zahlreiche solcher Anlagen in Betrieb genommen, allerdings nicht für Heizzwecke, sondern als "Kochgas" für die Essenszubereitung und das Wasser-Abkochen in Krankenhäusern usw.


    • Biologische Verfahren zur Wasserreinigung

      Die Stoffwechselprozesse von Mikroorganismen können gezielt zur Entfernung bestimmter Stoffe aus dem Wasser eingesetzt werden. Bei Anwesenheit von Sauerstoff (Aerobe Vorgänge) können Eisen, Mangan, Ammonium und eine Reihe organischer Verbindungen oxidiert und abscheidbar gemacht werden. Bei Abwesenheit von Sauerstoff (Anaerobe Vorgänge) können Nitrat und Nitrit zum unschädlichen gasförmigen Stickstoff reduziert werden (Denitrifikation).


    • Biomasse

      Biomasse ist gespeicherte Sonnenenergie. Biomasse wird von Pflanzen durch den Prozeß der Photosynthese gebildet. Die dafür notwendige Energie liefert die Sonne. Biomasse ist also ein nachwachsender, erneuerbarer Energieträger. Wird Biomasse energetisch genutzt, bleibt der Kohlendioxid-Kreislauf weitgehend geschlossen. Denn das in der Biomasse gebundene CO2 wird bei der energetischen Nutzung wieder freigesetzt. Biomasse ist sehr einfach in großen Mengen speicherbar. Dies unterscheidet sie von anderen erneuerbaren Energieträgern wie Solarenergie, Wind- und Wasserkraft. Alles was wächst, speichert Sonnenenergie. Bei der Energiegewinnung aus Biomasse wird unterschieden zwischen speziell zur Energiegewinnung angebauten Pflanzen (Energiepflanzen), land- bzw. forstwirtschaftlichen Rückständen und/oder Nebenprodukten (z. B. Stroh, Gülle, Waldrestholz), Produkten der Landschaftspflege (z. B. Aufwuchs von Landschaftspflegeflächen), organischen Rückständen zur Verwertung bzw. Entsorgung aus industriellen oder (haus)wirtschaftlichen Prozessen (z. B. Bioabfall, Klärschlamm) oder um organische Produkte nach der Endnutzung (z. B. Altholz). Es kann sich dabei um Festbrennstoffe aus Lignozellulose (z. B. um schnellwachsende Baumarten), um zucker-, stärke- oder ölhaltige Pflanzen (z. B. Zuckerrüben, Kartoffeln, Raps) zur Erzeugung pflanzenbürtiger Kraftstoffe (z. B. Ethanol, Pflanzenöl, Pflanzenölmethylester) oder um gasförmige Energieträger (z. B. Biogas aus Gülle) zur Wärme- und Stromerzeugung handeln.


    • Biosphäre

      Die Biosphäre ist die Gesamtheit aller ökologischen, von Lebewesen bewohnten Systeme des Bodens, der Gewässer und der Atmosphäre.


    • Biotop

      Das Biotop (Lebensraum) ist ein, von einer Lebensgemeinschaft (Biozönose) oder einer bestimmten Organismenart besiedelter Lebensraum (Moor, Wald, Wiese) innerhalb eines Ökosystems. Ein Biotopschutz ist notwendige Voraussetzung für einen wirksamen Artenschutz.


    • Bioverfügbarkeit

      Substanzen, die über enzymgesteuerte Reaktionen dem biologischen Stoffwechselprozess erschließbar sind.


    • Biozide

      Biozide sind Substanzen oder Produkte, die zur Bekämpfung von Schadorganismen (Algen, Bakterien, Pilze) eingesetzt werden und dem Schutz der menschlichen und tierischen Gesundheit dienen. Sie sind in Kosmetikprodukten, Hygieneartikeln und Reinigungsmitteln enthalten. Darüber hinaus finden sie sich in Holz- und Fassadenschutzmitteln oder Zusätzen in Kühlkreisläufen. Die Stoffgruppe wird ebenfalls bei der Desinfektion oder den verschiedenen Herstellungs- und Verarbeitungsprozessen eingesetzt. Einzelne Wirkstoffe aus der Gruppe der Fungizide, Herbizide oder Insektizide fallen gleichermaßen unter den Begriff Biozide.


    • Biozönose

      Die Biozönose ist eine Lebensgemeinschaft, die den belebten Teil eines Ökosystems ausmacht und mit ihrem Lebensraum (Biotop) eine aufeinander angewiesene Einheit bildet.


    • BIP

      Das Brutto-Inlandsprodukt ist das Maß für die im Inland entstandene wirtschaftliche Leistung; ein inflationsbereinigter Wert aller in einer Berichtsperiode im Inland produzierten Waren und Dienstleistungen nach Abzug des Wertes der im Produktionsprozess als Vorleistungen verbrauchten Güter.


    • Bitumenisolierung

      Bitumenisolierung ist eine Rohrumhüllung aus Bitumen oder Steinkohlenteerpech zum Schutz einer erdverlegten Rohrleitung gegen Korrosion.


    • bivalent

      Einen bivalenten Antrieb haben Erdgasfahrzeuge, die sowol mit Erdgas als auch mit Benzin betrieben werden. (Gegensatz: monovalent) Bivalent kann sich aber auch auf den Speicher zur Warmwasserbereitung beziehen. Dabei bedeutet bivalent, dass es in dem Speicher zwei Heizspiralen gibt. Die eine wird mit Sonnenenergie gespeist. Reicht diese Energie nicht aus, ist die zweite Heizspirale an den Heizkessel angeschlossen. Somit ist die Warmwasserversorgung konstant selbst bei bedecktem Himmel gewährleistet.


    • Blei

      Blei ist ein Schwermetall, dessen Verbindungen zu den starken Umweltgiften gehören, die
      z. B. aus Abschwemmungen von Straßen und Dächern in die Gewässer bzw. in die Kläranlagen gelangen.

      Der Grenzwert laut Trinkwasserverordnung liegt bei 0,01 mg/l.


    • Blei-Gel-Batterie

      Blei-Batterien werden meist in Anwendungen wie Alarmanlagen, Notstromanlagen, Elektro-Fahrzeugen etc. eingesetzt. Sie zeichnen sich durch eine geringe Selbstentladung, das Fehlen des Memory-Effekts und einem geringen Innenwiderstand aus. Bei Beachtung der vorgegebenen Rahmenbedingungen ist eine hohe Zyklenfestigkeit erreichbar.


    • Blei-Vlies-Batterie

      Blei-Vlies-Batterien werden meist in Anwendungen wie Alarmanlagen, Notstromanlagen, Elektro-Fahrzeugen etc. eingesetzt. Sie zeichnen sich durch eine geringe Selbstentladung, das Fehlen des Memory-Effekts und einem geringen Innenwiderstand aus. Bei Beachtung der vorgegebenen Rahmenbedingungen ist eine hohe Zyklenfestigkeit erreichbar.


    • Blindarbeit

      Die Blindarbeit wird - im Gegensatz zur Wirkarbeit - nicht in Nutzenergie umgewandelt, aber für den Aufbau elektromagnetischer und elektrischer Felder benötigt. Ihre Einheit ist die kVArh.


    • Blindleistung

      Die Blindleistung ist die Blindarbeit je Zeiteinheit. Ihre Einheit ist kVAr. Eine Verringerung der Blindleistung kann durch die Blindleistungs-Kompensation erreicht.


    • Blindstrom

      Blindstrom ist der Strom, der bei induktiven Verbrauchern, z.B. Motoren, Transformatoren, Vorschaltgeräten, Induktionsöfen usw., also Spulen jeder Ausführung, zur Erzeugung eines Magnetfeldes benötigt wird.Der Strom, egal in welcher Phasenlage hat immer die Einheit A (Ampere)! Nicht umsonst hat die Blindleistung als Produkt aus Strom und Spannung die Einheit VAr oder kVAr! (Das vorstehende "k" ist korrekterweise kein Bestandteil der Einheit, sondern dient lediglich der Abkürzung von 1000) Also Spannung (Einheit=V) mal Strom (Einheit = A). Die Bezeichung r= reactiv (rückwirkend) wird hier nur angehangen, um darzustellen, dass der Strom durch die Rückwirkungen der Last nicht in Phasenlage zur Spannung liegt.


    • Blindverschluss

      Ein Blindverschluss ist eine Einrichtung, die eine Öffnung in einer Gasanlage gegen die Atmosphäre dauerhaft verschließt (z.B. Blindflansch, Stopfen, Kappe). Sie wird insbesondere bei Stellgliedern angewendet, um eine Öffnung zu verschließen, die für die Fertigung erforderlich ist.


    • Blitzschutz

      Als Blitzschutz bezeichnet man Maßnahmen zum gefahrlosen Auffangen und Ableiten des Blitzstroms in die Erde (äußerer Blitzschutz) sowie gegen die Auswirkungen elektromagnetischer Blitzimpulse auf elektrische und elektronische Systeme in baulichen Anlagen (innerer Blitzschutz). Der Blitzschutz dient somit primär der Schadensverhütung, der Erhaltung der Funktionsfähigkeit der elektrischen und elektronischen Systeme sowie dem Schutz von Personen und Nutztieren gegen gefährliche elektrische bei direkten und indirekten Blitzeinschlägen.


    • Blitzschutz bei Solaranlagen

      Wenn für das Gebäude eine Blitzschutzeinrichtung besteht, muss auch die Solaranlage in den Blitzschutz mit einbezogen werden.


    • Blower-Door-Messung

      Mit einer Blower-Door-Messung kann man die Dichtheit eines Gebäudes ermitteln. Hierzu wird ein Ventilator mittels einer Spezialfolie und eines Spannrahmen luftdicht in die Außentür eines Gebäudes eingebaut. Fenster und Türen und weitere Öffnungen wie Kamine, Dunstabzugshauben... werden geschlossen bzw. luftdicht abgeklebt. Die Ventilatordrehzahl wird solange erhöht, bis im Gebäude ein Unterdruck von 50 Pascal erreicht ist. Durch undichte Stellen in der Gebäudeaußenhaut strömt verstärkt Luft in das Gebäude, so dass Leckagen festgestellt werden können. Der nach Außen geförderte Luftvolumenstrom wird festgestellt und durch das beheizte Gebäudevolumen geteilt. Dieser Wert beschreibt den Luftwechsel des Gebäudes bei 50 Pascal Unterdruck.


    • Bodenbakterien

      Sulfatreduzierende Bodenbakterien, die in anaeroben Böden vorhanden sind oder z.B. beim Niederbringen einer Sonde mit dem Bohrgerät eingebracht werden, erzeugen aus organischen Verbindungen und Sulfationen Schwefelwasserstoff. Sie sind auch Verursacher von Korrosion an erdverlegten Rohrleitungen. Methanoxidierende Bodenbakterien setzen Methan und Sauerstoff im Boden zu Kohlendioxid und Wasser um.


    • Bohranlage

      Eine Bohranlage ist eine Anlage zum Bohren von Löchern in den Untergrund, hier zum Zwecke des Aufsuchens und Förderns von Kohlenwasserstoffen.


    • Bohrinsel

      Eine Bohrinsel ist eine zum Aufsuchen und zur Erschließung unterseeischer Erdgas- und Erdölvorkommen entwickelte schwimmfähige Arbeitsplattform mit kompletter Bohranlage.


    • Boiler

      Boiler sind Warmwasserbereiter auf Speicherbasis. Im Gegensatz zum Durchlauferhitzer wird das Wasser nicht nur erwärmt, sondern auch noch in einem Kessel gespeichert. Heuzutage handelt es sich um High-Tech-Geräte, bei denen die Energie optimal genutzt und weitere Umweltbelange beachtet werden (etwa durch FCKW-freie Isoliermaterialien oder eine gute Recyclebarkeit der eingesetzten Materialien). Die Temperatur des Wassers im Speicher sollte 60°C nicht überschreiten. Zum einen sind die Speicherverluste bei höherer Temperatur größer und zum anderen kommt es zu verstärkter Verkalkung. Boiler gibt es in den verschiedensten Ausführungen und Grössen: z.B. als Wand-, Einbau- oder Stehboiler. Ihre Stromenergie beziehen Boiler z.B. aus dem öffentlichen Netz, aus einer Anlage zur Kraft-Wärmekopplung oder auch aus einer Photovoltaik-Anlage.


    • Bor

      Bor ist ein nichtmetallisches Element mit Halbleiter-Eigenschaften. Hohe Belastungen von Bor in Oberflächen- und Abwässern resultieren aus der vielfältigen Anwendung von Borverbindungen, vor allem aber aus der Herstellung von Waschmitteln. Auch aus Atomkraftwerken gelangen beträchtliche Mengen von Borsäure in die Gewässer.

      Infolge seiner hohen Mobilität und seines eindeutig durch den Menschen verursachten Ursprungs ist Bor ein typischer Verschmutzungsanzeiger. Bor spielt als Spurenelement eine wichtige Rolle. Offenbar regelt es den Calcium-Haushalt der Pflanzen; auch an der Zellteilung ist Bor beteiligt.

      In der Trinkwasserverordnung wurde ein Grenzwert von 1 mg/l für Bor festgelegt.


    • Borax

      Borax ist ein natürliches Mineral (Natriumtetraborat), das sich gelöst im Wasser bestimmter Salzseen findet. Borax wird vielfältig verwendet, z.B. als Zusatzstoff gegen Verrottung von pflanzlichen oder animalischen Dämmstoffen wie beispielsweise Hanf oder Schafwolle, als Holzschutzmittel oder als mildes Alkali zum Aufschluss von Casein. Als Holzschutzmittel wirkt Borax bzw. Bor-Verbindungen vorbeugend gegen Insekten- oder Pilzbefall sowie Bläue.


    • Brackwasser

      Brackwasser ist ein Mischwasser bestehend aus Salzwasser und Süßwasser.


    • Brandgase

      Bei jeder Verbrennung entstehen neben Wärme und Licht auch Brandgase. Die wesentlichsten Bestandteile von Brandgasen sind Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Schwefeldioxid, (bei Kunststoffbränden u.a. auch Chlor und Ammoniak) sowie Wasserdampf und Ruß als Schwebstoff. Brandgase sind giftig, reizen die Augen und Atmungsorgane und behindern die Sicht. Bei Vorgehen in verqualmte Brandräume ist daher immer umluftunabhängiger Atemschutz (schwerer Atemschutz) erforderlich. Die Brandfluchthaube ist eine Schutzmöglichkeit zum Verlassen des brennenden Gebäudes über verqualmte Gänge und Stiegen. Die in die Haube eingearbeitete Sichtscheibe schützt Gesicht und Augen gegen Hitze und kurzzeitige Flammeneinwirkung und gegen augenreizenden Brandrauch. Der Filter reinigt die Atemluft von Schweb- und Schadstoffen und hat eine wirksame Einsatzzeit von ca. 15 Minuten. Diese Zeit ist für die Flucht aus Gebäuden im Normalfall ausreichend. Fluchthauben sind nur für die Einmalbenutzung vorgesehen.


    • Brauchwasser

      Brauchwasser ist Wasser, das nicht den Anforderungen an Trinkwasser genügt und für meist gewerbliche Zwecke verwendet wird. Es kann aufbereitet sein, dann aber nur auf den jeweiligen Zweck ausgerichtet.


    • Braunkohle

      Braunkohle hat einen Kohlenstoffanteil von 60 bis 70 %. Sie hat wegen des höheren Wasser- und Aschegehaltes einen niedrigeren Heizwert als Steinkohle. Der Heizwert liegt je nach Zusammensetzung zwischen 6.000 und 13.000 Mega Joule je Tonne (entspricht ca. 25 bis 50 Prozent des Heizwertes von Steinkohle). Sie wird fast überall im Tagebau gewonnen. Die Umweltprobleme beim Braunkohletagebau sind erheblich, und fast immer müssen auch Menschen umgesiedelt werden, um den Tagebau an der Oberfläche graben zu können. Die Braunkohle wird fast ausschließlich in Kohlekraftwerken direkt bei den Tagebauen verbrannt, weil der Heizwert im Verhältnis zum Gewicht zu niedrig ist, so dass ein weiter Transport schnell zur Unwirtschaftlichkeit führt. Aus diesem Grund spielt der Export von Braunkohle wirtschaftlich keine Rolle. An der weltweiten Stromerzeugung ist die Braunkohle mit ca. 4% beteiligt.


    • Brenner

      Der Brenner ist der Teil des Heizkessels, wo beispielsweise Erdgas oder Heizöl verbrannt wird. Im wesentlichen unterscheidet man drei Brennerbauarten, die sich darin unterscheiden, wie die Luft für den Verbrennungsprozeß zugeführt wird. Beim atmosphärischen Brenner wird die Verbrennungsluft durch den Gasdruck und den thermischen Auftrieb angesaugt. Sie besitzen kein Gebläse und sind nur für Gas-Heizkessel geeignet. Bei Brennern mit Gebläse wird die Verbrennungsluft dagegen "eingeblasen". Sie eignen sich für Erdgas und Heizöl. Aus diesem Brenner entwickelte sich der Gas-Vormischbrenner. Bei ihm werden Erdgas und Verbrennungsluft vor der Verbrennung durchmischt. Dadurch arbeiten diese Brenner noch effizienter und emissionsärmer. In Brennwertgeräten sind fast immer Vormischbrenner eingebaut.


    • Brenngase

      Brenngase sind Gase oder Gasgemische, die in einem bestimmten Mischungsbereich mit Luft oder Sauerstoff brennbar sind und in Haushalt, Gewerbe oder Industrie vorwiegend für die Wärmeerzeugung eingesetzt werden.


    • Brennstoff

      Stoff, aus dem chemisch gebundene Energie freigesetzt werden kann, z.B. Kohle, Torf, Holz, Erdöl, Naturgase, Biomasse und daraus durch Umwandlung erzeugte brennbare Produkte. Brennstoffe sind außerdem Stoffe, aus denen kern-physikalisch gebundene Energie freigesetzt werden kann.


    • Brennstoffzelle

      Brennstoffzellen sind Zellen, in denen gewöhnliche Verbrennungsvorgänge als Redox-Reaktionen zur Stromgewinnung ablaufen. Es ist eine Anlage zur Erzeugung von Strom und Wärme durch Vereinigung von wasserstoffhaltigem Gas und Sauerstoff. Wasserstoff und Sauerstoff reagieren hierbei zu Wasser und geben Strom und Wärme ab. Über einen Katalysator und bei Betriebstemperaturen von 800 bis 1000 Grad ionisiert der Luftsauerstoff, gibt Elektronen an die Anode ab und reagiert chemisch mit dem Wasserstoffgas. Zwischen Anode und Kathode fließt Gleichstrom. Der Prozess setzt so gut wie keine Schadstoffe frei, Wasser und wenig Stickoxide. Brennstoffzellen zeichnen sich durch hohe Wirkungsgrade und eine weitgehende Schadstoffreiheit aus, verursachen aber relativ hohe Kosten und bereiten teilweise noch technische Schwierigkeiten. In einer Wasserstoff-Sauerstoff-Brennstoffzelle wird die Oxidation von Wasserstoff zur Stromerzeugung genutzt. Allerdings reagieren Wasserstoff und Sauerstoff nur getrennt über einen Elektrolyten miteinander. In einer mit Kalilauge gefüllten Zelle laufen an den gasumspülten Elektroden (meist Palladium-Elektroden, die zusätzlich eine katalytische Wirkung entfalten; Platinelektroden sind zu teuer) die folgenden Reaktionen ab: Im Gegensatz zu Akkumulatoren brauchen Brennstoffzellen keine Aufladezeiten. Sie laufen geräuschlos und sehr umweltfreundlich (keine schädlichen Abgase). Ihr Wirkungsgrad (eingesetzte chemische Energie zu technisch verwertbarer Energie) liegt mit 70 % sehr hoch (keine Wärme-, bzw Reibungsverluste). Brennstoffzellen werden oft in U-Booten und in der bemannten Raumfahrt verwendet. In der übrigen Technik verhindert der teure Preis von Wasserstoff ihren Einsatz. Dies könnte sich ändern, wenn über Verfahren der Photovoltaik Wasser preiswert elektrolytisch getrennt werden kann. Wasserstoff ist ein Energieträger mit Zukunft, wie überhaupt den Brennstoffzellen und den darauf beruhenden Kraftwerken die Zukunft gehört. Andere Brennstoffzellentypen arbeiten z.B. mit Erdgas, das darin verbrannt wird.


    • Brennwert

      Der Brennwert ist die Energie, die bei einer vollständigen Verbrennung abgegeben wird, wenn das Abgas bei konstantem Druck bis auf die Bezugstemperatur zurückgekühlt wird. Der Brennwert beinhaltet also zusätzlich die durch Kondensation des entstandenen Wasserdampfes freiwerdende Energie, die Kondensationswärme. Früher wurde dieser Wert als "oberer Heizwert Ho" bezeichnet. Als bezogene Größen haben der spezifische bzw. der molare Heizwert die Dimension kJ/kg bzw. kJ/mol und der auf das Normvolumen bezogene die Dimension kJ/m³.


    • Brennwertheizung

      Die Brennwertheizung ist eine richtungsweisende Entwicklung in der Heizungstechnik. Während bei größeren Häusern üblicherweise Brennwertkessel installiert werden, genügt bei Ein- bzw. Zweifamilienhäusern der Einbau einer kleineren, an der Wand hängenden Anlage - der so genannten Brennwerttherme. Beide Versionen können zusätzlich nutzbare Wärme abgeben, indem sie den im Abgas befindlichen Wasserdampf kondensieren. Brennwertgeräte übernehmen wie herkömmliche Heizkessel die zentrale Beheizung von Wohnungen sowie die Warmwasserbereitung. Um die im Abgas vorhandene Kondensationswärme nutzen zu können, ist eine niedrige Rücklauftemperatur aus dem Heizungssystem erforderlich. Je niedriger die Rücklauftemperatur ist, desto mehr Wasserdampf kann aus den Verbrennungsgasen freigesetzt werden. Deshalb erreichen Brennwertkessel ihren höchsten Wirkungsgrad in Verbindung mit Niedertemperatur-Heizflächen - wie beispielsweise der Fußbodenheizung - sowie in der Übergangszeit.


    • Brennwertkessel

      In jedem fossilen Energieträger ist Wasser gebunden. Bei der Verbrennung in herkömmlichen Heizkesseln wird dieses Wasser in dampfförmigem Zustand freigesetzt. Die Energie, die benötigt wird, diesen Wasserdampf zu erzeugen, geht bei herkömmlichen Kesseln ungenutzt verloren, da der Wasserdampf inklusive seiner Energie mit den Abgasen über den Schornstein abgeführt wird. Im Brennwertkessel, auch als Kondensationskessel bezeichnet, werden dagegen die Abgase soweit heruntergekühlt, dass der darin enthaltene Wasserdampf in Wasser verwandelt wird. Die Verdampfungswärme wird dabei freigesetzt und genutzt. Brennwertkessel haben damit gegenüber herkömmlichen Kesseln einen höheren Wirkungsgrad. Bei Erdgas sind es bis zu 10% zusätzlich, bei Erdöl bis zu 5%.


    • Brom

      Brom ist ein nichtmetallisches Element, das sich mit anderen Elementen zu Bromiden verbindet. Bromate können in der Trinkwasseraufbereitung bei der Oxidation von bromidhaltigen Wässern mit Ozon entstehen. Da Bromate kanzerogen sind, ist diese Reaktion unerwünscht und es gibt einen Grenzwert in der Trinkwasserverordnung, die die Dosierung von Ozon limitiert.

      Die Entstehung von Bromaten während der Ozonung wird durch hohe pH-Werte bei der Aufbereitung, höhere DOC-Werte und lange Behandlungszeiten begünstigt.

      Grenzwert der Trinkwasserverordnung: 0,010 mg/l.


    • Bromacil

      Parametergruppe: Herbizid

      Der Wirkstoff wird als Herbizid verwendet und dient der Bekämpfung von ein- und mehrjährigen Gräsern sowie breitblättrigen Unkräutern. Die Substanz wird hauptsächlich über die Wurzeln aufgenommen und hemmt die Photosynthese.
      In keinem EU-Land sind Pflanzenschutzmittel mit dem Wirkstoff Bromacil zugelassen. In der Vergangenheit wurde es häufig bei der Entkrautung von Verkehrswegen eingesetzt.

      Eintragspfade in die aquatische Umwelt

      Nach der Anwendung kann das Herbizid in tiefere Bodenschichten verlagert und bis ins Grundwasser transportiert werden oder durch Abschwemmung mit dem Niederschlag in Oberflächengewässer gelangen.

      Gefährdungspotenzial für den Menschen

      In den Untersuchungen der vergangenen Jahre wurde die Substanz weder im Oberflächenwasser noch im Grund- oder Trinkwasser des Versorgungsgebietes nachgewiesen.
      Die zulässige Konzentration von Pflanzenschutzmitteln im Trinkwasser ist durch den Grenzwert von 0,1 µg/l in der Trinkwasserverordnung geregelt. Eine Gefährdung über das Trinkwasser ist nicht gegeben.


    • Bromat

      Brom ist ein nichtmetallisches Element, das sich mit anderen Elementen zu Bromiden verbindet. Bromate können in der Trinkwasseraufbereitung bei der Oxidation von bromidhaltigen Wässern mit Ozon entstehen. Da Bromate kanzerogen sind, ist diese Reaktion unerwünscht und es gibt einen Grenzwert in der Trinkwasserverordnung, die die Dosierung von Ozon limitiert.

      Die Entstehung von Bromaten während der Ozonung wird durch hohe pH-Werte bei der Aufbereitung, höhere DOC-Werte und lange Behandlungszeiten begünstigt.

      Grenzwert der Trinkwasserverordnung: 0,010 mg/l.


    • Bromdichlormethan

      Parametergruppe: Halogenkohlenwasserstoffe (Trihalogenmethane)

      Bromdichlormethan gehört zu den Halogenkohlenwasserstoffen und hier zur Gruppe der Trihalogenmethane mit ihren Vertretern Trichlormethan (Chloroform), Bromdichlormethan, Dibromchlormethan und Tribrommethan (Bromoform).
      Der Stoff entsteht durch Reaktion von Chlor mit anderen bromhaltigen Verbindungen im Wasser. Industriell wird er nicht verwendet. Er steht im Verdacht, eine krebserregende und mutagene Wirkung zu haben.

      Eintragspfade in die aquatische Umwelt

      Beim Einsatz von Chlor zur Desinfektion des Trinkwassers werden aus organischen Wasserinhaltsstoffen Trihalogenmethane gebildet. Chlor wird heute in Deutschland nur noch selten eingesetzt. An der Ruhr wird entweder das weniger gefährliche Chlordioxid verwendet oder zunehmend die von Chemikalien freie Desinfektion durch UV-Licht genutzt.

      Gefährdungspotenzial für den Menschen

      Die zulässige Konzentration der Summe an Trihalogenmethanen im Trinkwasser des Verbrauchers ist durch den Grenzwert von 50 µg/l in der Trinkwasserverordnung geregelt. Im Versorgungsnetz müssen die Stoffe aber nur untersucht werden, wenn am Ausgang des Wasserwerks 10 µg/l überschritten werden. In den Untersuchungen der vergangenen Jahre wurde Bromdichlormethan weder im Oberflächenwasser noch im Grund- oder Trinkwasser des Versorgungsgebietes nachgewiesen. Eine Gefährdung über das Trinkwasser ist nicht gegeben.


    • Bromide

      Brom ist ein nichtmetallisches Element, das sich mit anderen Elementen zu Bromiden verbindet. Bromate können in der Trinkwasseraufbereitung bei der Oxidation von bromidhaltigen Wässern mit Ozon entstehen. Da Bromate kanzerogen sind, ist diese Reaktion unerwünscht und es gibt einen Grenzwert in der Trinkwasserverordnung, die die Dosierung von Ozon limitiert.

      Die Entstehung von Bromaten während der Ozonung wird durch hohe pH-Werte bei der Aufbereitung, höhere DOC-Werte und lange Behandlungszeiten begünstigt.

      Grenzwert der Trinkwasserverordnung: 0,010 mg/l.


    • Bromoform (Tribrommethan)

      Parametergruppe: Halogenkohlenwasserstoffe (Trihalogenmethane)

      Bromoform gehört zu den Halogenkohlenwasserstoffen und hier zur Gruppe der Trihalogenmethane mit ihren Vertretern Trichlormethan (Chloroform), Bromdichlormethan, Dibromchlormethan und Tribrommethan (Bromoform).
      Der Stoff kann biogen im Meer durch Algen gebildet werden. Er entsteht ebenfalls durch die Reaktion von Chlor oder Ozon mit anderen bromhaltigen Verbindungen im Wasser.

      Eintragspfade in die aquatische Umwelt

      Bromoform ist aufgrund der biogenen Bildung im Meerwasser ubiqitär verbreitet. Durch desinfizierte Kühlwässer aus Kraftwerken oder Industrieanlagen sowie Schwimmbadwässern kann es ebenfalls in den globalen Wasserkreislauf gelangen.
      An der Ruhr wird entweder das weniger gefährliche Chlordioxid verwendet oder zunehmend die von Chemikalien freie Desinfektion durch UV-Licht genutzt.

      Gefährdungspotenzial für den Menschen

      Die zulässige Konzentration der Summe an Trihalogenmethanen im Trinkwasser des Verbrauchers ist durch den Grenzwert von 50 µg/l in der Trinkwasserverordnung geregelt. Im Versorgungsnetz müssen die Stoffe aber nur untersucht werden, wenn am Ausgang des Wasserwerks 10 µg/l überschritten werden. In den Untersuchungen der vergangenen Jahre wurde Bromoform weder im Oberflächenwasser noch im Grund- oder Trinkwasser des Versorgungsgebietes nachgewiesen. Eine Gefährdung über das Trinkwasser ist nicht gegeben.


    • Bromoxynil

      Parametergruppe: Herbizid

      Bromoxynil ist ein Kontaktherbizid zur Bekämpfung verschiedener Gräser und zweikeimblättriger Unkräuter. Es wird vorwiegend im Mais- und Getreideanbau verwendet. Der Wirkstoff wird von den Blättern aufgenommen und greift in den Blattzellen in den Prozess der Photosynthese ein.
      In Deutschland ist Bromoxynil zum Teil in Kombination mit anderen Wirkstoffen wie Terbuthylazin und Isoproturon in verschiedenen Herbiziden enthalten.

      Eintragspfade in die aquatische Umwelt

      Die Anwendung von Bromoxynil auf dem Acker kann zu einem Eintrag in die aquatische Umwelt führen.

      Gefährdungspotenzial für den Menschen

      In den Untersuchungen der vergangenen Jahre wurde die Substanz weder im Oberflächenwasser noch im Grund- oder Trinkwasser des Versorgungsgebietes nachgewiesen.
      Die zulässige Konzentration von Pflanzenschutzmitteln im Trinkwasser ist durch den Grenzwert von 0,1 µg/l in der Trinkwasserverordnung geregelt. Eine Gefährdung über das Trinkwasser ist nicht gegeben.


    • Bundes-Immissionsschutzgesetz

      Zweck des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) ist es, Menschen, Tiere und Pflanzen, den Boden, das Wasser, die Atmosphäre sowie Kultur- und sonstige Sachgüter vor schädlichen Umwelteinwirkungen (wie Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen und ähnliche Vorgänge) zu schützen. Es enthält Vorgaben und Vorschriften u. a. für die Errichtung und den Betrieb von Feuerungsanlagen.


    • Butan

      Butan ist ein gesättigter gasförmiger Kohlenwasserstoff, der in Erdgas und Erdöl enthalten ist.