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Anlagenaufwandszahl

Für die Erzeugung von elektrischem Strom, die Aufbereitung von Brennstoffen wie Heizöl, Erdgas oder Holzpellets und für den Transport dieser Energieträger wird bereits ein Teil der eingesetzten Energie verbraucht. Auch im Haus selbst wird ein weiterer Teil der eingesetzten Energie verbraucht, z.B. für den Betrieb der elektrischen Pumpen, bei der Wärmeerzeugung im Heizkessel und die Abgasverluste über dem Kamin. Alle diese Verluste gehen über die so genannte Anlagenaufwandszahl (Abkürzung ep) in die Berechnung des Jahresprimärenergiebedarfs ein. Sie stellt das Verhältnis von Aufwand zu Nutzen (z.B. eingesetzter Brennstoff zu abgegebener Wärmeleistung) eines gesamten Anlagensystems dar. Je kleiner die Anlagenaufwandszahl, desto höher ist der Wirkungsgrad eines Energiesystems. Bei besonders umweltfreundlichen Anlagen wie Stückholz- oder Pelletsheizungen liegt die ep-Zahl in einem Bereich von etwa 0,5 bis 0,6. Bei einer Wärmepumpe liegt der ep-Wert bei etwa 1,0 bis 1,1, bei modernen Brennwertkesseln liegt die Anlagenaufwandszahl bereits bei etwa 1,3 bis 1,4, bei einer Elektro-Direktheizung bei über 3,0.


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