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Nickel

Nickel ist ein Spurenelement der Erdkruste, wesentlicher Bestandteil des Erdkerns und für den Menschen lebenswichtig. Es wird für Edelstahl- und Kupferlegierungen verwendet, für Akkumulatoren (siehe Akkumulator) und Katalysatoren. Nickelverbindungen werden in der Galvanotechnik und als Farbpigmente für die verschiedenen Zwecke gebraucht. In die Umwelt gelangt Nickel über Großfeuerungsanlagen und über Abwasser aus nickelverarbeitenden Betrieben. Erhöhte Nickelkonzentrationen in Hausinstallationen sind oft auf vernickelte oder nickelhaltige Teile der Hausanlage zurückzuführen. Nickel in Geschirr und Küchengerät kann sich auf die Nahrung auswirken, die selbst auf natürliche Weise Nickel enthalten kann. Für den Menschen ist über den Magen-Darmbereich mit der Nahrung aufgenommenes Nickel in kleinen Mengen ungefährlich. Die Aufnahme größerer Nickelmengen führt aber zu Erbrechen. Eingeatmet (als Dampf), ergibt es Überkeit, Schwindel und Kopfschmerz; später treten Schäden an Lunge, Leber, Nieren und Nervensystem auf. Nickel und seine Verbindungen können Hautentzündungen und Allergien auslösen.
In die Trinkwasserverordnung ist ein Grenzwert von 0,02 mg/l aufgenommen worden.


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