Stark gestiegene Beschaffungskosten erfordern Preisanpassung bei DEW21

Erdgaspreise in der Grundversorgung steigen zum 1.1.2022, Stromgrundversorgung wird stabil gehalten

Wie viele andere Energieversorgungsunternehmen wird auch die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) derzeit mit stark gestiegenen Beschaffungspreisen für Strom und Erdgas konfrontiert.

 

Auf Seiten der Stromversorgung erhöhen sich zusätzlich auch die Netzentgelte zum Jahreswechsel. Allerdings gelingt es DEW21 steigenden Preisbestandteile, insbesondere die Beschaffungskosten, über die Senkung der EEG-Umlage zu kompensieren, um so am Ende die Preise für die Kund*innen in der Stromgrundversorgung vorerst stabil zu halten.

 

Preisanpassung in der Erdgasgrundversorgung notwendig

 

Seit Jahresbeginn haben sich die Preise auf dem Gasmarkt drastisch, teilweise um 400 Prozent erhöht.  Vor dem Hintergrund haben in der vergangenen Zeit zahlreiche Energieversorgungsunternehmen ihre Preise anpassen und vereinzelte Versorger sogar Insolvenz beantragen müssen.

 

Obwohl DEW21 eine langfristige und vorausschauende Beschaffungsstrategie verfolgt und dabei die Beschaffungsrisiken breit streut, kann das Dortmunder Unternehmen vor dem Hintergrund der stark steigenden externen Kostenbestandteile im Rahmen der Beschaffung eine Preiserhöhung nicht vermeiden.

 

Neben den Großhandelspreisen wirkt sich auch der von der Bundesregierung eingeführte, jährlich steigende nationale CO2-Preis auf die Preise aus. Er wird zum Jahreswechsel wie geplant von 25 Euro auf 30 Euro pro Tonne CO2 steigen, was für Erdgas einen Anstieg von 0,455 ct/kWh auf 0,546 ct/kWh (netto) für 2022 bedeutet.

 

Preisanpassung in der Grundversorgung

 

Als Grundversorger beschafft DEW21 für ihre Bestandskund*innen die benötigten Energiemengen langfristig, für Neukund*innen sind die Beschaffungskosten aufgrund der aktuellen Marktlage aber ungleich höher. Damit sich dies nicht negativ auf die Bestandskund*innen auswirkt, hat DEW21 die Preise für Neukund*innen in der Erdgasgrundversorgung bereits zum 1. November 2021 angehoben.

 

Aber auch für Bestandskund*innen in der Erdgasgrundversorgung lässt sich eine Preisanpassung zum 1. Januar 2022 jedoch nicht vermeiden. Für einen privaten Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 12.000 kWh im Jahr ergeben sich dadurch in der Grundversorgung monatliche Mehrkosten von 20,36 Euro brutto. Auch für Gewerbekund*innen von DEW21 werden die Gaspreise zum 01. Januar in der Grundversorgung angepasst. Bei Kund*innen mit einem Verbrauch von 18.000 kWh im Jahr ergeben sich dadurch in der Grundversorgung monatliche Mehrkosten von 30,54 Euro brutto.

 

Betroffene Kund*innen können sich jederzeit an DEW21 wenden

 

Alle Privatkund*innen, bei denen sich zum 01. Januar 2022 die Preise ändern, werden angeschrieben. Um für unsere Kund*innen den idealen, individuell passenden Tarif zu ermitteln, stehen die DEW21-Mitarbeiter*innen gerne telefonisch, im persönlichen Gespräch vor Ort oder per E-Mail zur Verfügung:

  • telefonisch montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr unter 0231.22 22 21 25,
  • per Mail unter kunden@dew21.de
  • persönlich in unserem Service-Center an der Kleppingstraße 28, 44135 Dortmund, montags bis mittwochs von 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 14 Uhr
  • persönlich im DEW21 Express-Center an der Kleppingstraße 28, 44135 Dortmund, von 7 bis 17 Uhr
  • rund um die Uhr im „Online.Kundenzentrum“ auf www.dew21.de  

Die Versorgungssicherheit ist allerdings weiterhin gegeben und es müssen sich keine DEW21 Kund*innen Gedanken um die Versorgung im kommenden Winter machen.