Wer ein Haus oder eine Wohnung vermieten oder verkaufen möchte, sollte einen Energieausweis für das Objekt erstellen lassen. Mit dem Energieausweis werden der Energiebedarf und die energetische Qualität des Hauses transparent. Käufern und Mietern bietet der Energieausweis eine Vergleichsgrundlage. Außerdem liefert er einen Überblick über Modernisierungsmöglichkeiten am Gebäude.

 

Wichtig: Sind Sie selbst Eigentümer, sind Sie laut Energieeinsparverordnung EnEV dazu verpflichtet, Mietern oder Käufern einen Energieausweis vorzulegen.

 

Angebotspreis

349,00 Euro

(inkl. MwSt.)

 

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  • DEW21 Energieausweis erstellen lassen: So einfach geht’s
    1. Terminabsprache zwischen Ihnen und einem regionalen, unabhängigen Energieberater
    2. einstündige Vor-Ort-Begehung zur Aufnahme der Gebäudedaten
    3. wenige Tage später: Zusendung des bedarfsorientierten Energieausweises inkl. aller aufbereiteten Daten

     

     

    Halten Sie bitte folgende Dinge für den Vor-Ort-Termin in Kopie bereit:

     

    • aktuelle Baupläne (Grundrisse, Ansichten und Schnitt, Lageplan mit Orientierung),
    • falls vorhanden: Wärmeschutznachweis,
    • Baubeschreibung (Aufbau von Dach, Außenwand, Fenster, Decken). Liegt keine Baubeschreibung vor, kann sie beim zuständigen Bauamt eingesehen und ggf. kopiert werden.
    • Werte der Heizungsanlage/Warmwasserbereitung, letztes Schornsteinfegerprotokoll,
    • falls vorhanden: Angaben (technische Spezifikation) zu Wärmeschutzmaßnahmen (Dämmstoff, Dämmstärke, Wärmeleitgruppe) oder anderen Modernisierungsmaßnahmen, Installation Solarthermie etc.

  • DEW21 Energieausweis: professionell, unabhängig, sicher

    Den Energieausweis erstellt ein Energieberater des unabhängigen Deutschen Energieberaternetzwerk, DEN e.V., für Sie. Als praktischen Mehrwert bekommen Sie während der Begehung Tipps für Energiesparmaßnahmen in Ihrem Haus.

  • Kosten des DEW21 Energieausweises

    Der Angebotspreis liegt bei 349 Euro inklusive MwSt. für ein einfach geschnittenes Ein-oder Zweifamilienhaus.

     

    Mehrkosten entstehen für andere Immobilien, z.B. Mehrfamilienhäuser, durch höhere Aufwände bei Datenabgleich und Auswertung (individuelle Angebotserstellung bei Erstkontakt mit Energieberater).

     

    Die Fahrtkosten des Energieberaters bei einer Anfahrt von bis zu 20 Kilometern Entfernung sind bereits inklusive. Jeder weitere Kilometer wird mit 0,50 Euro/km in Rechnung gestellt. Sollten aufgrund fehlender Pläne / notwendiger Unterlagen Aufmaßarbeiten notwendig werden, fallen für diese zusätzlichen Arbeiten nach Aufwand weitere Kosten an.

 

 

  • Welche Gebäude unterliegen laut EnEV der Energieausweis-Pflicht?

    Beheizte und / oder gekühlte Gebäude (Wohngebäude und Nichtwohngebäude), die verkauft, neu vermietet oder verpachtet werden, unterliegen der Energieausweis-Pflicht. Unbeheizte Gebäude, Gebäude mit weniger als 50 m2 Nutzfläche, Baudenkmäler sowie gelegentlich beheizte Gebäude wie Kirchen oder Turnhallen.

     

    Mit der Start der EnEV 2014 muss der Energieausweis an Käufer oder neue Mieter als Kopie oder im Original ausgehändigt werden. In Gebäuden mit starkem Publikumsverkehr besteht die Pflicht, den Energieausweis auszuhängen (z.B. in größeren Läden, Hotels, Kaufhäusern, Restaurants oder Banken).

  • Woran erkenne ich im Energieausweis, ob ein Gebäude sparsam im Energieverbrauch ist?

    Der Energiebedarf / -verbrauch je Quadratmeter Gebäudenutzfläche und Jahr wird im Energieausweis auf einer Farbskala von grün bis rot angezeigt. Je weiter der Gebäudekennwert im grünen Bereich liegt, umso weniger Energie wird benötigt.

     

    Ob ein Gebäude energieeffizient ist, zeigt nur der so genannte Bedarfsausweis. Er gibt Aufschluss über die energetische Qualität von Gebäudehülle und Anlagentechnik.

     

    Der so genannte Verbrauchsausweis gibt die durchschnittlich verbrauchte Energie für einen Zeitraum von drei Jahren an. Dafür müssen sämtliche Heizkostenabrechnungen über einen zusammenhängenden Zeitraum von 36 Monaten für das komplette Gebäude vorliegen. Bewertet wird damit vor allem das Nutzerverhalten, nur indirekt die energetische Gebäudequalität. 

     

    Der Energieausweis enthält eine Skala mit Vergleichswerten von Gebäudetypen. Diese Skala dient dazu, den oben genannten Kennwert für Raumheizung und ggf. beinhalteter Warmwasserbereitung einzuschätzen.

     

    Eine bestmögliche Aussage zur Energieeffizienz eines Gebäudes bietet ein Energieausweis, in dem sowohl der Bedarfskennwert als auch der Verbrauchskennwert angegeben sind.

  • Welchen Energieausweis benötige ich für meine Immobilie?

    Ob ein verbrauchsorientierter oder bedarfsorientierter Energieausweis zu erstellen ist, ist abhängig vom Baujahr und der Anzahl der Wohneinheiten. 

     

    Der bedarfsorientierte Energieausweis ist zur Zeit vorgeschrieben für Wohngebäude mit weniger als fünf Wohnungen, für die der Bauantrag vor dem 1. November 1977 gestellt wurde. Ausgenommen hiervon sind Gebäude, die beim Bau selbst oder durch spätere Modernisierung das Niveau der 1. Wärmeschutzverordnung von 1977 erreicht haben.

     

    Für alle anderen Bestandsgebäude besteht Wahlfreiheit zwischen einem Bedarfs- und einem Verbrauchsausweis.

  • Kann ein Energieausweis den Verkaufs- / Mietpreis beeinflussen?

    Ja. Da der Energieausweis aufzeigt, wie energieeffizient eine Immobilie ist und ob Modernisierungsbedarf vorhanden ist, kann das mögliche Kaufpreise oder Kaltmieten beeinflussen. Energieeffizienz bedeutet aber auch mögliche Einsparungen bei den zu erwartenden Nebenkosten. Immobilienmakler machen sich deshalb den Energieausweis gern auch als Marketinginstrument zu Nutze.

  • Können die Kosten für den Energieausweis steuerlich geltend gemacht werden?

    Ja, die Kosten für die Erstellung eines Energieausweises können als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abgesetzt werden.

  • Kann ein Vermieter die Kosten für die Erstellung eines Energieausweises auf die Mieter umlegen?

    Nein, die Kosten sind vom Eigentümer zu tragen, da es sich nicht um Betriebskosten handelt.

  • Gibt der Energieausweis eine Garantie für niedrige Energiekosten?

    Nein. Der Verbrauchsausweis gibt den Energieverbrauch des Gebäudes wieder, gemessen am Nutzerverhalten der Bewohner. Der Bedarfsausweis gibt Aufschluss über die energetische Qualität von Gebäudehülle und Anlagentechnik. Eine Garantie für niedrige Energiekosten gibt der Energieausweis nicht.

  • Kann ein Mieter Rechte ableiten, wenn zum Beispiel die Heizkostenabrechnung höher ausfällt als erwartet?

    Nein. Bereits auf der ersten Seite des Energieausweises wird wörtlich darauf hingewiesen, dass dieser „lediglich der Information“ diene und „einen überschlägigen Vergleich von Gebäuden“ ermöglichen soll. Dadurch soll eine Transparenz auf dem Immobilienmarkt erreicht werden und Käufer sowie Mieter sollen eine größere Sicherheit bei der Anmietung einer Immobilie bekommen.

     

    Mietminderungen oder rechtliche Forderungen lassen sich auf der Basis des Energieausweises nicht durchsetzen. Auch hat der Mieter keinerlei Anspruch darauf, dass die im Energieausweis genannten Modernisierungshinweise vom Vermieter umgesetzt werden.

  • Warum lohnt sich ein Energieausweis für Mieter?

    Die Kosten für Raumheizung und Warmwasserbereitung machen heute einen Großteil der Mietnebenkosten aus und können bei wenig energieeffizienten Gebäuden mit einer schlechten Wärmedämmung und einer alten Anlagentechnik durchaus das Niveau der Kaltmiete erreichen.

     

    Hier bietet der Energieausweis im Vorfeld des Vertragsabschlusses die Möglichkeit, die zu erwartenden Kosten einzuschätzen. Gerade der bedarfsorientierte Energieausweis bietet auf Grund seiner bundesweit einheitlichen Berechnungsgrundlagen eine Vergleichbarkeit von Gebäuden.

  • Wie lange ist ein Energieausweis gültig?

    Ein Energieausweis hat eine Gültigkeit von zehn Jahren, eine Verlängerung ist nicht möglich. Nach Ablauf der auf dem Deckblatt oben links angegebenen Gültigkeit muss ein neuer Ausweis ausgestellt werden. Der Aussteller ist verpflichtet, die Ausstellungsunterlagen über die Dauer der Gültigkeit aufzubewahren, sodass Sie sich z.B. bei Verlust des Ausweises ein Duplikat beschaffen können.

 

 

 

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