Im Dortmunder Kaiserstraßenviertel wurde an der Lippestraße der erste Ladepunkt des Projekts NOX-Block in Betrieb genommen. Der Hintergrund: Mit dem Projekt NOX-Block haben sich Stadt Dortmund und DEW21 gemeinsam mit den Städten Schwerte und Iserlohn, dem Unternehmen Ubitricity und den Universitäten Dortmund und Wuppertal zum Ziel gesetzt, die Stickoxidwerte im Ballungsgebiet zu verringern und Elektromobilität zu fördern. Dreh- und Angelpunkt sollen dabei E-Lademöglichkeiten an Straßenlaternen sein.

 

Straßenbeleuchtung wird zum Ladepunkt

Geplant ist, bis 2022 bis zu 400 Ladepunkte in die bestehende Straßenbeleuchtung im öffentlichen Raum in Dortmund zu integrieren. Zielgruppe sind vor allem Privatpersonen, die keine Lademöglichkeit auf dem eigenen Grundstück haben oder ihr Fahrzeug als „Straßenparker“ im öffentlichen Raum abstellen. Bei der Standortwahl liegt der Fokus deshalb auf verdichteten Wohngebieten mit Nähe zu öffentlichem Nahverkehr. 

Zusammen mit dem „Smart Cable“, einem Kabel mit integrierter Messtechnik, können zukünftig an allen umgebauten Straßenlaternen E-Fahrzeuge geladen werden.

 

Ullrich Sierau, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, begrüßt die Inbetriebnahme des ersten Ladepunktes: „Es freut mich, dass wir mit dem Förderprojekt NOX-Block die Rahmenbedingungen für die Verbreitung der E-Mobilität in Dortmund und der Region weiter verbessern. Denn nur mit gut ausgebauter Ladeinfrastruktur kann die Elektrifizierung des Individualverkehrs nachhaltig gelingen. Diesen Weg werden wir konsequent weitergehen.“

 

„Gemeinsam mit der Stadt Dortmund und weiteren Partnern werden wir im Rahmen des Projekts NOX-Block eine innovative und zugleich kosteneffiziente Ladeinfrastruktur in unserer Stadt aufbauen,“ betont Heike Heim, Vorsitzende der DEW21-Geschäftsführung. Durch die Integration in die Straßenbeleuchtung bieten wir den Bürgerinnen und Bürgern deutlich mehr Lademöglichkeiten, insbesondere für Straßenparker. Dadurch steigern wir die Attraktivität der Elektromobilität in unserer Stadt und können durch die weitere Elektrifizierung des Straßenverkehrs langfristig die Stickoxid-Emissionen in Dortmund senken.“

 

Das Projekt wird von der Bundesregierung im Sofortprogramm „Saubere Luft“ mit ca. 10 Millionen Euro gefördert. Wissenschaftlich begleitet wird es von der TU Dortmund und der Bergischen Universität Wuppertal, die Auswirkungen auf das Stromnetz und lokale Stickoxid-Emissionen untersuchen.

 

Mehr Informationen zum Projekt:

www.nox-block.de

https://elektromobilitaet.dew21.de/