Rundum umweltfreundlich gestaltet sich der Windkraftausbau in Dortmund. Für die Genehmigung, in Ellinghausen die drei »EllWiRa«-Windräder errichten zu können, hat sich DEW21 schon im Jahr 2005 verpflichtet, das landschaftspflegerische Rekultivierungkonzept zu unterstützen. Damit wurde der Grundstock für einen ganz besonderen, gehörnten Umwelt-Wachtrupp gelegt.

 

Das Konzept sah vor, die Fläche, die immer wieder als wilde Müllkippe oder als Off-Road-Rennstrecke missbraucht wurde, durch eine Heckrinderherde zu schützen. Sie sorgen dafür, dass sich das Naturschutzgebiet »Im Siesack« auf dem ehemaligen Deponiegelände ungestört entwickeln kann. So kam DEW21 zu fünf tierischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aus denen mittlerweile schon über 30 geworden sind.

 

Die imposanten Tiere können einem mit bis zu 600 kg Lebendgewicht schon mächtigen Respekt einflößen. Daher empfiehlt es sich, das umzäunte Naturschutzgebiet nur von außen zu betrachten oder in Begleitung fachkundiger Personen zu betreten, warnt der Gärtnermeister, der die Herde für die Stadt Dortmund betreut.

 

In Ellinghausen ist damit ein einzigartiger Landschaftsraum entstanden. Hier findet sich heute eine Flora und Fauna, die im Umkreis sonst nirgendwo zu finden ist - von leuchtenden Sanddornbüschen über kleine Birken bis zu krummen Kiefern. Man könnte meinen, dass das Hornvieh irgendwo in einer einsamen Heidelandschaft grast und nicht am Rande eines der größten Logistikzentren der Region. Ein guter Grund, mal mit dem Fahrrad, z.B. vom Kanal aus, einen Blick auf die Windräder und die Natur in ihrer Umgebung zu werfen.

 

Windkraft bei DEW21 – wächst und gedeiht in Dortmund und darüber hinaus:

 

Schon jetzt gehört DEW21 mit 116 MW und einer jährlichen Stromerzeugung von durchschnittlich 215 GWh zu den größten kommunalen Windstromerzeugern in NRW.

 

Mit bundesweit mehr als 60 Windrädern kann DEW21 so viel CO2 einsparen, wie 110.000 Autos ausstoßen.