Der Countdown läuft: In drei Wochen starten die DEW21-Wasseraktionswochen.

 

Ab dem 2. Juli ist überall in der Stadt zu sehen, wieviel H2Ochgenuss, H2Ochgefühl und H2Oechstleistung mit dem Dortmunder Wasser verbunden sind. Vom Badespaß mit DEW21-Maskottchen Pido in zwei Dortmunder Freibädern bis zu kostenlosen Wasserbällen und Trinkwasserflaschen: In den Aktionswochen gibt es jede Menge zu entdecken.

 

Damit auch der Informationsfluss rund um das kühle Nass stimmt, versorgen wir Sie auf dieser Seite den ganzen Sommer über wöchentlich mit News, Fakten und Aktionen.

 

Wieviel Wasser verbrauchen wir eigentlich im Schnitt?

 

Klare Sache: Bei uns fließt jederzeit zuverlässig und sicher das Wasser aus dem Hahn – erfrischend und gesund. Klare Sache ist auch: Es ist grundsätzlich sinnvoll, sorgsam und verantwortungsvoll mit Trinkwasser umzugehen. Aber wieviel Wasser geht denn überhaupt täglich durch die Leitung, und wie hat sich der Wasserverbrauch insgesamt verändert?

 

Noch im Jahr 1990 verbrauchten die Deutschen im Schnitt pro Kopf und Tag 147 Liter Wasser. Heute - 18 Jahre später – gehen täglich bereits 20 Liter weniger durch die häuslichen Leitungen. So lag der Verbrauch im Jahr 2018 bei rund 127 täglichen Litern Leitungswasser, meldete der Bundesverband des Gas- und Wasserfaches (BDEW).

 

Damit lag 2018 sogar über dem Schnitt, denn in den vergangenen 10 Jahren waren 123 Liter im Normalbereich. Hauptgrund für den Mehrverbrauch war übrigens die außergewöhnlich trockene Witterung im Sommer 2018. Zuletzt hatte die Hitzewelle von 2003 für einen ähnlich deutlichen Anstieg gesorgt.

Und wofür geht am meisten Wasser durch den Hahn?

 

  • Mit 36 Prozent und rund 46 Litern macht das Baden, Duschen und die Körperpflege den größten Anteil aus.
  • Die Toilettenspülung liegt mit 27 Prozent und rund 34 Litern auf Rang 2. 
  • Das Wäschewaschen liegt mit 12 Prozent und rund 15 Litern an dritter Stelle.
  • Es folgen Geschirrspülen, Raum-, Garten- und Autopflege (6 Prozent, rund 8 Liter).
  • Den kleinsten Posten macht mit 4 Prozent und rund 5 Litern das Essen und Trinken aus.

Auch Dortmund hatte im Sommer 2018 mächtig Durst

 

DEW21 versorgt rund 600.000 Einwohner in Dortmund, Herdecke und Teilen Holzwickedes mit Trinkwasser. Im Ausnahmesommer 2018 gab es dabei im Wassernetz Spitzenabgaben. Liegt der durchschnittliche Tagesverbrauch im Versorgungsgebiet bei rund 125.000 m³ am Tag, wurden im Juli 2018 Spitzenwerte von bis zu 185.000 m³ erreicht.

 

Aber kein Grund zur Sorge. Im Einzugsbereich der Ruhr besteht generell sehr hohe Sicherheit durch die Talsperren, die vom Ruhrverband bewirtschaftet werden. Die Versorgungssicherheit liegt bei 99,8 Prozent. Den Füllstand können Interessierte hier jederzeit ablesen.

 

Auch an der hohen Qualität des Trinkwassers ändert sich im Sommer nichts. Das Trinkwasser kommt lediglich etwas wärmer aus dem Hahn und enthält etwas weniger Sauerstoff.