Energie liegt bei ihr in der Familie.

 

Papa Wieghardt arbeitete in der Energiewirtschaft und Katharina Wieghardt selbst ist Leiterin Asset Management und Projektmanagement bei der DONETZ. Sie ist ein Dortmunder Original. Was sie tut, tut sie mit Power, Herzblut und manchmal einfach anders: Eine Betriebswirtin in ihrer Position ist ungewöhnlich – aber nicht unmöglich, wenn man dafür kämpft.

Katharinas Energiekarriere. Und aus Industriekauffrau wird etwas völlig Überraschendes.

 

„Ich bin hier geboren. Habe aber 1993 bis zum Abi in Berlin gelebt. 1999 kam ich zurück nach Dortmund und bin beruflich direkt bei der DEW21 gestartet, recht klassisch mit einer Ausbildung zur Industriekauffrau. Danach ging ich zur Uni, kam wieder zurück und habe hier im Vertrieb und im Kundenservice gearbeitet. Parallel zum Job habe ich den Betriebswirt gemacht und 2012 abgeschlossen. Im Sommer 2013 kam ich zur DONETZ als Referentin der Geschäftsführung. Was super war: Ich konnte am internen Programm für Nachwuchsführungskräfte teilnehmen und auch schon eigene Projekte leiten. Seit Januar 2019 bin ich in meiner jetzigen Position als Leiterin Asset Management und Projektmanagement. Mein Werdegang ist schon ungewöhnlich. Bin sozusagen von ganz unten gekommen und jetzt leitende Angestellte direkt unter der Geschäftsführung – und das als Betriebswirtin und nicht als Ingenieurin.“

Ohne mich ...

 

„… würden die Dortmunder nicht duschen. Denn mein Team und ich kümmern uns um Strom, Gas und Wasser, von der Planung der Anlagen und Netze bis zur Begleitung aller Baumaßnahmen – unser hoheitlich cooler Versorgungsauftrag, 24/7. Wir geben den Leuten auch Versorgungsverträglichkeit, damit zum Beispiel nicht alle Straßen gleichzeitig aufgerissen werden.

 

Für meinen Job muss man den Mund aufmachen. In der Technik und auf der Baustelle ist der Ton rauer. Im Büro muss man sich gegen Betriebskollegen und Controller behaupten. Ja, ich bin schon ‚Rampensau‘. Das macht mir Spaß, obwohl es ganz anders ist als mein Job früher.“

Das ist mehr als ein Arbeitsplatz ...

 

„… weil ich auch privat DONETZ bin. Ich trinke zu Hause meinen Kaffee schon mal aus DEW21 oder DONETZ Tassen und freue mich, wenn ich in eine Straßenbahn springe, die mit DEW21 beklebt ist. Gut auch: Die Einstellungsänderung im Unternehmen. Früher wurde der beste Ingenieur Chef, heute zählen Führungsqualitäten mehr als spezielle Fachkenntnis. Es gibt hier ein Projekt zur Unternehmenskultur, an dem wir Führungskräfte mitwirken. Wir möchten, dass alle Mitarbeiter selbstverantwortlicher arbeiten, und bieten dafür einen großen Entscheidungsspielraum.“

Das heißt „Dort sein“ für Katharina: „Bunt, freundlich und grün leben.“

 

„Dortmund hat sich wirklich gemacht. Wenn ich zurückdenke, wie das als Kind war und wir zum Einkaufen oder zum Zahnarzt in die City sind: Da kam mir alles dreckig, kalt und wenig bunt vor. Heute schaue ich von meinem Balkon ins Grüne, obwohl ich mitten in Körne wohne. Und das liegt nicht nur an den schönen Pflanzen, die ich auf dem Balkon habe. Sondern weil die ganze Stadt freundlicher, sauberer und grüner geworden ist. Statt nur Industrie, Kohle und Stahl gibt es jetzt einen starken Zuwachs an Technik und IT. Auch der ÖPNV wurde ausgebaut. Ich bin gespannt, wie es sich auch in Zukunft entwickelt. Ich werde auf jeden Fall mittendrin sein und meinen Teil dazu beitragen, dass das toll weitergeht hier.“

Wir können Ihnen viel erzählen.

Papa Wieghardt arbeitete in der Energiewirtschaft und Katharina Wieghardt selbst auch bei DONETZ. Sie ist ein Dortmunder Original. Was sie tut, tut sie mit Power, Herzblut und manchmal einfach anders: Eine Betriebswirtin in ihrer Position ist ungewöhnlich – aber nicht unmöglich, wenn man dafür kämpft.

 

Katharina

Leiterin Asset- und Projektmanagement

* Für den leichteren Lesefluss haben wir die männliche Form gewählt und sprechen damit selbstverständlich Personen jeglichen Geschlechts an.