Andreas Krahn, Brandmanager bei DEW21.

Andreas Krahn arbeitet als Brandmanager bei DEW21.

Ein Mann, ein Sport

Als Marketingmann macht Andreas sein Unternehmen bekannt. Am Wochenende schwingt er sich auf’s E-Bike und fährt einfach los – und zwar mit Karacho.

 

Was ist das Tolle daran, mit dem Mountain E-Bike durch die Botanik zu stochen?

Als allererstes: Natur erleben! Und das zu jeder Jahreszeit. Ich selbst hab aber auch Spaß daran, meine Leistungsgrenze auszutesten, gerade im Winter kann das ganz schön anstrengend werden, wenn die Untergründe matschig sind, da muss man Fitness, Ausdauer und Kondition mitbringen. Wir sind mit bis zu 8 Leuten im Sommer mehrmals die Woche unterwegs, sonntags 2,5 bis 4 Stunden. Im Winter kann es ganz schön schattig werden. Da halten wir nicht ganz so lange durch, auch wenn die Klamotten noch so gut sind.

 

Wo sollte jede*r hier schon mal gewesen sein?

Ganz ehrlich: In Dortmund gibt es überall so schöne Ecken. Schon in einem Radius von 25 Kilometern ist klar, wie geil wir hier wohnen. Es gibt steile Trails, Wanderwege, gelbe Rapsfelder im Überfluss. Gerade im Sommer ist das wie Urlaub. Das ist auch keine Frage des Alters, ich bin selbst nicht mehr neu. Vom Kick-Scooter über E-Tourenräder bis zu Auto-Bikes und E-Rollern gibt es für jeden Einsatzzweck ein passendes Fortbewegungsmittel, um von A nach B zu kommen. Auch wer nicht ganz so fit ist oder ein Handycap hat, welcher Art auch immer, kann den Sport ganz lange ausüben.

 

Ist dein Bike für dich „just Fun“?

Auf keinen Fall. Wir müssen heute alle Mobilität anders denken und auch so handeln. Ich bin überzeugt davon, dass jede*r was für die Umwelt tun kann und auch einen Beitrag leisten sollte. Wir möchten ja auch gut leben in unserer Stadt und das gehört einfach dazu. Wie leicht alternative Mobilität geht, wollen wir auch am DEW21-Stand zeigen.

Thorsten Hibbeler fährt mit seinem E-Bike zur Arbeit.

Thorsten Hibbeler arbeitet bei DEW21 und fährt täglich mit dem E-Bike zur Arbeit.

Wo ein Wille ist, ist auch ein Radweg 

Als Asset-Manager unterstützt Thorsten bei der Planung der Strom-, Gas- und Wärmenetze in Dortmund. Bewegung heißt dabei vor allem Mouse-Pad-Ruckeln. Dafür macht er sich täglich per Rad auf den Weg zur Arbeit.

 

Wie kommt man auf sowas? Eine selbstquälerische Ader?

Mir hat einfach nicht gefallen, dass ich so wenig Sport treibe. Das tut auf die Dauer nicht gut. Jetzt habe ich jeden Morgen schon 8 Kilometer hinter mir, wenn ich am Schreibtisch sitze. Das merke ich übrigens auch am Portemonnaie, denn gerade die Kurzfahrten kosten viel Sprit und um einen Stellplatz in der City muss ich mich auch nicht mehr kümmern. Ein bisschen einfacher mache ich es mir allerdings mittlerweile. Weil mein Rückweg in den Dortmunder Süden verdammt hügelig ist, bin ich auf’s E-Bike umgestiegen.

 

Wie überlistest du den inneren Schweinehund?

Der tut nix. In der Anfangszeit war es erstmal eine Überwindung, mich bei Wind und Wetter auf mein Rad zu schwingen, aber heute mag ich das sehr. Nach der Arbeit kriege ich den Kopf schnell frei und kann fast von jetzt auf gleich abschalten. Und wenn es richtig glatt wird oder Hunde und Katzen regnet, steige ich um und nutze mein Firmenticket.

 

Also spritlos glücklich? Oder gibt es da noch eine heimliche Leidenschaft?

Klar gibt es die, ich liebe mein Motorrad. Für mich gibt es nicht nur das eine oder das andere, das muss es auch nicht. Wichtig finde ich, weitsichtig zu fahren und auf sich und andere achtzugeben. Autos, die mit Millimeterabstand überholen oder Fußgänger*innen, die nur Augen für ihr Smartphone haben: Ich finde, das geht gar nicht, denn wer das tut, gefährdet sich und andere. Dabei ist es auch im Straßenverkehr gar nicht so schwer, mal den Egoismus zurückzustecken und alle Fünfe grade sein zu lassen – sympathischer ist es sowieso.