Effizienz verbindet

Acht Unternehmen gründen mit Dienstleister DEW21 neues Energieeffizienz-Netzwerk in Dortmund

Auf dem Foto von links nach rechts:Cebastien Foumouo Tsakou (Wilo SE), Joachim Broll (Flughafen Dortmund GmbH), Martin Kaiser (Städt. Seniorenheime Dortmund gemeinnützige GmbH), Steven Löffler (Kath. St. Lukas Gesellschaft mbH), Peter Flosbach (DEW21), Andreas Jantz (microsonic GmbH), Kai Pellinghausen (Bäckermeister Grobe), Maren Jansen (Wasserwerke Westfalen GmbH) und Niels Arndt (Kath. St.-Johannes-Gesellschaft Dortmund gGmbH)

Auf dem Foto von links nach rechts:Cebastien Foumouo Tsakou (Wilo SE), Joachim Broll (Flughafen Dortmund GmbH), Martin Kaiser (Städt. Seniorenheime Dortmund gemeinnützige GmbH), Steven Löffler (Kath. St. Lukas Gesellschaft mbH), Peter Flosbach (DEW21), Andreas Jantz (microsonic GmbH), Kai Pellinghausen (Bäckermeister Grobe), Maren Jansen (Wasserwerke Westfalen GmbH) und Niels Arndt (Kath. St.-Johannes-Gesellschaft Dortmund gGmbH)

Energieeffizienz ist ein wichtiger Baustein der Energiewende. Um den sparsamen Umgang mit Ressourcen im eigenen Unternehmen voranzutreiben, geht in Dortmund jetzt ein neues lokales Energieeffizienz-Netzwerk an den Start. Partner des nachhaltigen Gemeinschaftsprojektes sind WILO SE, Bäckermeister Grobe GmbH, die Städtische Seniorenheime Dortmund gemeinnützige GmbH, Flughafen Dortmund GmbH, Wasserwerke Westfalen GmbH, Sankt-Johannes Hospital Dortmund, Sankt-Josefs-Hospital und die microsonic GmbH. Initiator und Koordinator des neuen Netzwerkes "Effizienz verbindet" ist die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21).

"Ziel ist, Lösungen für ein optimales Energiemanagement in den Unternehmen zu erarbeiten und umzusetzen", erklärt DEW21-Geschäftsführer Peter Flosbach. "Das dient dem Klimaschutz, denn die erzielbaren CO2-Reduktionen entlasten die Umwelt. Gleichzeitig erhöht das nachhaltige Handeln auch die Wirtschaftlichkeit in den Unternehmen."

 

Einsparpotenziale im Fokus

Alle Partner wollen ein fundiertes Energieeffizienz-Management etablieren und den sparsame Umgang mit Ressourcen in allen Prozessen fest verankern. Dazu setzen sie sich gleich zu Beginn des zweijährigen Projektes ein freiwilliges CO2-Einsparziel. Zusätzlich zu den Einzelunternehmen wird auch ein Einsparziel für das gesamte Netzwerk festgelegt.

"Es folgt eine detaillierte Energieberatung und Potenzialanalyse durch DEW21", erklärt Flosbach. Das kommunale Energieunternehmen bringt langjährige Erfahrung in der Energieeffizienz-Beratung mit und bietet im Projekt umfassende Dienstleistungen. Dabei begleiten die DEW21-Berater den gesamten Prozess. Sie sind vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gelistete Energieauditoren: Ein wichtiger Pluspunkt für große Unternehmen, die schon heute verpflichtet sind, alle vier Jahre Energieaudits durchzuführen. Indem sie sich an dem Netzwerk beteiligen, können sie sich optimal darauf vorbereiten.

Bei der Bestandsaufnahme ermitteln die DEW21-Berater, wieviel Energie im Unternehmen verbraucht wird und wo Einsparpotenziale bestehen. Es folgt die Umsetzungsphase in den einzelnen Partnerunternehmen. Stromfresser, denen es an den Kragen gehen soll, können dabei zum Beispiel die Drucklufttechnik sein. Wer in diesem Bereich systematisch optimiert, umstellt oder erneuert, kann dauerhaft effizienter wirtschaften.

 

Gruppenintelligenz bringt beste Lösungen

Eine besondere Stärke von "Effizienz verbindet" sehen die Partner im Miteinander. "Wir möchten unsere Energieeffizienz und Kompetenz durch den Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen erhöhen", erklärt Cebastien Foumouo-Tsakou, Energiemanager beim Campus Management der WILO SE. "Gemeinsam wollen wir konkrete Themen wie z.B. den Einsatz moderner Technologien im Neubau und Einsparmöglichkeiten in verschiedenen Prozessen diskutieren." Regelmäßige Treffen mit Fachvorträgen, Workshops, Expertenrunden zu aktuellen Themen und gegenseitige Betriebsbegehungen hat DEW21 dafür eingeplant.

"Durch den freiwilligen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung, die über die gesetzlichen Forderungen hinausgeht, werden wir unserer unternehmerischen Gesamtverantwortung für die Gesellschaft gerecht und verstärken das Engagement für Klimaschutz und technische Innovationen", so Dietmar Krohne, Prokurist der Flughafen Dortmund GmbH. "Gleichzeitig ist die Senkung der Energiekosten ein wichtiger Wettbewerbsfaktor im Luftverkehrsmarkt. Wir möchten sie mit energetischem Know How reduzieren."

Im Fokus aller Partner steht, die lokale Energiewende voranzutreiben. "Wir beteiligen uns, um deutlich zu machen, dass Energie einer endlichen Nutzung unterliegt und wie wir sparsam damit umgehen können", so Martin Kaiser, Geschäftsführer der Städtischen Seniorenheime Dortmund. "Durch Stärkung der Nachfrage möchten wir daran mitwirken, dass regenerative Energieformen in effizientester Form nachgefragt werden und neue Angebotsformen am relevanten, lokalen Energiemarkt entstehen."

Dortmund wird mit dem Netzwerk "Effizienz verbindet" aktiver Gestalter des Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE), den die Bundesregierung gemeinsam mit führenden Verbänden und Organisationen der deutschen Wirtschaft initiiert hat. Um die energie- und klimapolitischen Ziele zu erreichen, sollen bis 2020 bundesweit 500 Energieeffizienz-Netzwerke entstehen. Die Bedeutung der Netzwerke wird sehr hoch eingeschätzt. "Mit der Teilnahme an Energieeffizienz-Netzwerken leisten Unternehmen einen wichtigen Beitrag zum Erreichen unserer nationalen und internationalen Klimaschutzziele", heißt es in einem gemeinsamen Statement von Bundeswirtschafts- und Bundesumweltministerium.

Die Anmeldung als Partner ist noch bis Juni 2017 möglich.

 

Weitere Informationen zu "Energie verbindet" bietet:

https://www.dew21.de/effizienzverbindet

Ihre Ansprechpartnerin

Gabi Dobovisek

Pressesprecherin

Tel.: 0231.544-3271

Fax.: 0231.544-2316

DEW21 Hauptverwaltung

Günter-Samtlebe-Platz 1

44135 Dortmund