Innovative Quartierslösungen sind preisverdächtig

DEW21 ist für den Stadtwerke Award vom VKU nominiert

Als „Stadtwerk der Zukunft“ ist die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) mit der geplanten Umstellung der Wärmeversorgung auf „Innovative Quartierslösungen (IQ)“ nominiert. Mit dem Award werden Stadtwerke geehrt, die innovative Antworten auf Herausforderungen der Energiewende haben.

 

 

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Vergeben wird der Stadtwerke Award im Rahmen des Stadtwerkekongresses des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) am 12. September 2017. Initiatoren des Awards sind die Innovation Congress GmbH GmbH (ICG), die Zeitung für Kommunalwirtschaft (ZfK) und die Stadtwerke-Kooperation Trianel. Wer in diesem Jahr ausgezeichnet wird, entscheidet erstmals nicht alleine die Expertenjury, denn noch bis zum 26. Juli gibt es ein Publikums-Voting. Dabei hat das Ergebnis der Publikumswahl den gleichen Einfluss wie eine Expertenstimme.

 

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Innovative Quartierslösungen für Dortmund

 

Heike Heim, die neue Vorsitzende der Geschäftsführung von DEW21, erklärt: „Mit unserem innovativen Wärmekonzept möchten wir aktiv zur Wärmewende in Dortmund beitragen und den CO2-Ausstoß sowie die Feinstaubbelastung substanziell reduzieren.“ „Wir freuen uns, dass wir als Stadtwerk der Zukunft‘ nominiert wurden und blicken der Preisverleihung zuversichtlich entgegen“, informiert Peter Flosbach, Technik-Geschäftsführer bei DEW21. „Denn die Ablösung eines Dampfnetzes bei gleichzeitigem Wechsel der Energieerzeugung in Verbindung mit intelligenten Technologien ist weltweit ein Novum. In diesem Zuge soll der Anteil industrieller Abwärme und regenerativer Erzeugung schrittweise erhöht werden.“ Bis 2022 plant DEW21, die vorhandenen Dampfleitungen durch Heißwasserleitungen zu ersetzen und darüber hinaus im Stadtgebiet Energiezentralen zu installieren. Diese werden mit Blockheizkraftwerken mit hocheffizienter Kraft-Wärme-Erzeugung sowie Spitzenlastkesseln ausgestattet und werden sowohl Wärme erzeugen als auch die Stromversorgung stützen.

 

Das dezentrale Wärmeversorgungskonzept mit optionaler Kopplung der Quartiere ermöglicht zudem die Integration von Erneuerbaren Energien und Abwärme aus Bereichen außerhalb der Innenstadt. Durch zusätzlichen Einsatz regenerativer Primärenergien wie aus Wind- oder Solaranlagen erzeugter Überschussstrom (Power-to-Heat), von Bio- oder synthetischen Gasen (Power-to-Gas) ist es möglich, die Nahwärmequartiere den Energiewendezielen entsprechend in den nächsten zehn bis 30 Jahren sukzessive „grüner“ werden zu lassen und den Primärenergiefaktor weiter zu reduzieren.

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