Themen zur Energiekrise in der Übersicht:

Erfahren Sie alles wichtige zur Umsatzsteuer.

Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen.

Hier erfahren Sie, wie Sie Ihren Verbrauch im Haushalt senken.

Hier finden Sie Infos zur Bezahlbarkeit von Energie.

 

 

 

 

Aktuelle Energiespartipps finden Sie auch über Social Media Facebook & Instagram.

 

 

 

 

 

Krise auf den Energiemärkten 

(Stand vom 30.09.2022, 10 Uhr)

 

Die aktuelle Situation auf dem Energiemarkt ist herausfordernd – inzwischen gilt sie als historisch, da es eine solche Ausnahmesituation bisher noch nicht gegeben hat. Uns alle begleiten Unsicherheiten und Sorgen rund um die Sicherheit der Versorgung – insbesondere, da die Bundesregierung am 23.06.2022 die 2. Eskalationsstufe im „Notfallplan Gas“ ausgerufen hat.

 

Die Versorgungssicherheit ist weiterhin in Deutschland und in Dortmund gewährleistet. Das Thema Energiesparen ist gleichzeitig aktueller denn je – nicht nur aus kosten- oder umweltschutztechnischen Gründen.
 

 

Umsatzsteuer und Gasbeschaffungsumlage 

Wir werden die von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen zur Entlastung der Bürger*innen vollumfänglich an unsere Kund*innen weitergeben. Das beinhaltet die Absenkung der Umsatzsteuer von 19 auf 7 Prozent sowie die Rücknahme der Gasbeschaffungsumlage zum 1. Oktober 2022. Vor diesem Hintergrund werden wir die Preise aller Tarife neu kalkulieren und die monatlichen Abschlagszahlungen für unsere Kund*innen entsprechend reduzieren. 
 

Wir setzen die Preissenkungen stichtagsgerecht zum 1. Oktober 2022 um, die systemseitige Anpassung nimmt jedoch etwas Zeit in Anspruch. Daher bitten wir unsere Kund*innen um Geduld, bis sie alle neuen Preise im System finden und wir sie individuell über ihre neuen Abschlagspläne informieren. Damit es zu keinen doppelten Veränderungen bei den Abschlagsanpassungen kommen, bitten wir unsere Kund*innen zwischenzeitlich auf eigene Anpassungen zu verzichten. Informationen zur Gaspreisbremse veröffentlichen wir wie gewohnt über unsere Kanäle, sobald diese von der Expertenkommission veröffentlicht sind.
 

Dies gilt vorbehaltlich der tatsächlichen Umsetzung auf Bundesebene.

 

Preisentwicklung und Bezahlbarkeit von Energie

Bei Verbraucherinnen und Verbrauchern herrscht aktuell große Unsicherheit zum Thema Bezahlbarkeit von Energie. Als Ihr lokaler Energieversorger in Dortmund und der Region sind wir für Sie da und haben hier die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengestellt.

 

Selbstverständlich können Sie sich bei Fragen auch an unseren Service wenden. Wir bitten um Verständnis, dass uns aufgrund der aktuellen Situation zahlreiche Nachfragen erreichen, sodass sich die Bearbeitungszeit verzögert. 

 

 

  • Aufgrund der extrem in die Höhe gegangenen Großhandelspreise sind die Verbraucherpreise für Strom und Erdgas ebenfalls deutlich gestiegen. Die Preissteigerung kann durch DEW21 nicht mehr 1 zu 1 abgefangen werden, so dass wir gezwungen sind, einen Teil der gestiegenen Kosten an unsere Kund*innen weiterzugeben.

     

    Die Gründe für diese Preissteigerungen sind vielfältig, im Vordergrund steht aktuell der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und die damit unsichere Lage der Erdgasversorgung in Deutschland.

     

    Ob Sie von einer Preisanpassung betroffen sind und wie sich die Preisveränderung bei Ihrem Vertrag auswirkt wird Ihnen rechtzeitig (mindestens mit einer Vorlaufzeit von 6 Wochen) per Brief mitgeteilt.

  • Passt DEW21 bei einer Preiserhöhung meine Abschläge automatisch an?

    Ja, wenn Sie von einer Preiserhöhung betroffen sind, passen wir für Sie Ihre monatlichen Abschläge automatisch an. Sie erhalten dazu von uns ein separates Schreiben (ca. zwei Wochen nach Erhalt des Preisanpassungsschreibens), in dem wir Sie über den neuen Abschlagsplan informieren. Zusätzlich kann auch jede*r Kund*in seine monatlichen Abschläge eigenständig im „Mein Konto“-Bereich auf der Internetseite anpassen. Bitte beachten Sie aber, dass es zu Überschneidungen kommen kann, sollten Sie vor Erhalt Ihres neuen Abschlagsplans Ihre monatlichen Abschläge eigenständig anpassen.

  • Wie viel muss ich mehr zahlen? / Sie haben ein Schreiben mit einer Preiserhöhung erhalten, sind sich jedoch nicht sicher, wie viel sie tatsächlich mehr bezahlen werden?

    Eine allgemein gültige Aussage ist in diesem Fall nicht möglich, da unterschiedliche Verträge unterschiedliche Preisentwicklungen aufweisen.

     

    Hinweis: Beispielhaft zeigt diese stark vereinfachte Abbildung, an welcher Stelle in Ihrem Schreiben Sie die Erhöhung sehen:

     

      bisheriger Preis Preis ab 01.11.2022 Veränderung
      Euro/a Euro/a Euro/a
    Jahresgrundpreis brutto* 200,00 200,00 0,00
    Umsatzsteuer, Jahresgrundpreis netto, Grundpreis Netznutzung, Messstellenbetrieb, usw.      
           
      cent/kWh cent/kWh cent/kWh
    Verbrauchspreis je kWh brutto* 14,123 21,321 7,198
    Umsatzsteuer, Verbrauchspreis je kWh netto, Energiesteuer, CO2-Aufschlag, usw.      

     

    *Stark vereinfachte Abbildung.

  • Habe ich eine Preisgarantie?

    Wenn vor kurzem ein Laufzeitvertrag über 12 oder 24 Monate abgeschlossen wurde, gilt weiterhin die eingeschränkte Preisgarantie für die Laufzeit. Das bedeutet, dass seitens DEW21 der Preis nicht verändert wird, Änderungen von Steuern und Abgaben jedoch weitergereicht werden.

     

    Allgemein gilt: Über jede Preisanpassung werden Sie schriftlich informiert.

     

    Wichtiger Hinweis: Wenn Sie bei Strom oder Gas nicht direke*r Kund*in bei DEW21 sind, sondern zum Beispiel der Vermieter Vertragspartner ist, informieren Sie sich bitte bei Ihrem Vermieter über mögliche Preisanpassungen.

  • Gibt es einen günstigeren Vertrag?

    Die Preise für Strom- und Gasverträge unterliegen aktuell extremen Schwankungen. Wir empfehlen Ihnen, sich hier auf unserer Webseite über Angebote zu informieren. In dem eingeloggten Bereich „Mein Konto“ stehen Ihnen die aktuellen Wechselangebote zur Verfügung.

     

    Anmeldung – DEW21 (nur auf Deutsch verfügbar)

     

    Bitte beachten Sie: Aufgrund der Dynamik des Marktes kann es aktuell auch vorkommen, dass ein Wechsel in andere Tarife temporär nicht möglich ist.  

  • Zu wann gibt es die Senkung der Umsatzsteuer?

    Derzeit wird eine Senkung der Umsatzsteuer diskutiert und von der Regierung in Aussicht gestellt. Jedoch ist diese angekündigte Senkung noch nicht verbindlich geregelt. Sobald dies geschehen ist, werden wir die reduzierte Umsatzsteuer in vollem Umfang stichtagsgerecht an unsere Kunden weitergeben.

  • Was bedeutet die Preiserhöhung für meine monatliche Zahlung?

    Die monatliche Zahlung wird bei einem Energievertrag (Strom/Gas) Abschlag genannt. Mit einem Abschlag wird der Energieversorger monatlich für die Lieferung von Strom und/oder Gas bezahlt. Es handelt sich um einen festen Betrag, der in der Regel monatlich entrichtet wird. Die Höhe des Abschlags wird anhand des ausgewählten Tarifs aus dem voraussichtlichen Jahresverbrauchs berechnet. Erhöht sich der Tarif des Strom- und/oder Gas-Vertrages sollte der monatliche Betrag unbedingt mit angepasst werden. Ansonsten droht eine hohe Nachzahlung bei der nächsten Jahresrechnung.

     

    *Stark vereinfachte Abbildung/ Idealprozess, es kann auch Konstellationen mit 11 Abschlägen geben.

  • Wie kann ich Energie sparen?

    Angesichts der dynamischen Lage raten Expert*innen zu einem sparsamen Energieverbrauch. Denn jede Kilowattstunde, die nicht verbraucht wird, ist eine gute Kilowattstunde. Auf unseren Social Media Kanälen geben wir regelmäßig Energiespartipps, die wir auch hier hinterlegt haben.

  • Sind die anderen Anbieter günstiger?

    Die derzeitigen Preise auf dem Energiemarkt sind hoch. Viele Verbraucher*innen sind verunsichert, ob sich ein Wechsel derzeit lohnt. Ob die Energiepreise in naher Zukunft sinken werden, ist ungewiss. Doch die Preise für Strom und Gas können sich durchaus auf dem derzeitigen Niveau einpendeln und somit hoch bleiben. Wegen des Ausnahmezustands auf den internationalen Energiemärkten wird es immer schwieriger, einen Strom- und Gas-Anbieter zu finden. Zahlreiche Angebote können derzeit gar nicht mehr gekauft werden. Gängige Tarifvergleichsportale raten aber allen von einem Wechsel ab. Nekund*innenverträge seien häufig teurer.

 

Auswirkungen des Ukraine-Kriegs

Wir alle blicken weiterhin mit Bestürzung und großer Sorge auf die Situation in der Ukraine und unsere Gedanken sind bei den Menschen vor Ort. Die Auswirkungen sind aktuell weder geopolitisch noch energiepolitisch und -wirtschaftlich absehbar. Wir hoffen weiterhin inständig, dass Deeskalation und Diplomatie Eingang finden.

 

Wir haben für Sie die wichtigsten Fragen rund um die Energieversorgung und die aktuelle Situation zusammengestellt.

 

 

  • Als zuständiger Grundversorger liegt es in unserer Verantwortung, Ihre Energielieferung mit Strom, Gas und Wasser sicherzustellen. Zum jetzigen Zeitpunkt muss sich niemand Sorgen um seine Versorgung machen. Eine Gasmangellage gibt es aktuell noch nicht. 

  • Wann tritt die Alarmstufe des Notfallplans Gas ein?

    Die Alarmstufe wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz per Pressemitteilung ausgerufen. Sie tritt ein, wenn laut Notfallplan Gas „eine Störung der Gasversorgung oder eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Gas vorliegt, die zu einer erheblichen Verschlechterung der Gasversorgungslage führt, der Markt ist aber noch in der Lage, diese Störung oder Nachfrage zu bewältigen, ohne dass nicht marktbasierte Maßnahmen ergriffen werden müssen.“

     

    Die Meldung zur Ausrufung der Alarmstufe hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz am 23. Juni 2022 veröffentlicht.

  • Was bedeutet die Ausrufung der Alarmstufe?

    Die Versorgungssicherheit in Deutschland ist aktuell weiter gewährleistet. Aber die Lage muss sehr genau beobachtet werden. Mit der jetzt ausgerufenen Alarmstufe wird die Beobachtung intensiviert und das Signal verstärkt, dass der Verbrauch aus Vorsorgegründen reduziert und Effizienzmaßnahmen ergriffen werden sollen. Für Verbraucher*innen ändert sich allein mit der Ausrufung der Alarmstufe durch das Bundeswirtschaftsministerium erst einmal nichts. Auch in der sogenannten Alarmstufe kümmern sich die Marktakteure - also insbesondere die Gasnetzbetreiber und die Gashändler - noch in Eigenregie um die Aufrechterhaltung einer stabilen Gasversorgung. Die in Stufe 2 des Notfallplans Gas genannten Maßnahmen können von den Marktakteuren ergriffen werden. Dazu gehören beispielsweise die Nutzung von Flexibilitäten auf der Beschaffungsseite, der Rückgriff auf Gasspeicher, die Optimierung von Lastflüssen oder die Anforderung externer Regelenergie.  

  • Wie sehen das die Energieunternehmen?

    Als Energiunternehmen können wir nur betonen: Die Ausrufung der Alarmstufe ist richtig. Derzeit ist die Versorgung gewährleistet, aber wir müssen unseren Blick auf den kommenden Winter richten. Es geht darum, alles für möglichst hohe Speicherfüllstände zu tun, um die Einspeicherziele zu erreichen und Vorsorge für den Winter zu betreiben. Die Energiewirtschaft steht hierzu in engem Austausch mit der Bundesregierung und der Bundesnetzagentur.

  • Was bedeutet die Ausrufung der Alarmstufe für die Versorgungssicherheit?

    Die Versorgung ist aktuell weiterhin gewährleistet.

     

    Für die kommende Heizperiode im Winter 2022/2023 soll ein Mix aus Maßnahmen die Versorgungssicherheit stützen: die über den Sommer gefüllten Gasspeicher, steigende Importe aus westlichen und nördlichen Nachbarländern, erste verfügbare Terminal zur Anlandung von Flüssiggastankern, Einsparungen und Effizienzen in Industrie und privaten Haushalten. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten.

  • Was kann ich persönlich tun?

    Jede Kilowattstunde Gas, die wir im Sommer einsparen, trägt dazu bei, dass wir mehr Gas einspeichern und dadurch besser durch den Winter kommen können. Daher sind wir alle gehalten, so viel Energie wie möglich einzusparen. Dies gilt für die Bürger*innen ebenso wie für die Industrie als größtem Verbraucher. Es braucht jetzt eine gemeinsame Kraftanstrengung.

     

    Dazu gehören kleine Dinge im Alltag wie das Senken der Raumtemperatur oder die Dauer des Duschens. Noch mehr und vor allem nachhaltig Energie sparen können Hausbesitzer durch eine energetische Gebäudesanierung, um die Energieeffizienz des Gebäudes zu erhöhen.

     

    Insbesondere im kommenden Winter sollten Haushalte auch noch stärker auf ihr Heizverhalten achten und können damit nicht nur Energie, sondern auch Geld sparen. Als Faustformel gilt: Durch ein Grad Celsius weniger Raumtemperatur lässt sich der Gasverbrauch um sechs Prozent reduzieren.

  • Welche Alternativen zu russischem Gas wird es in Zukunft geben, wie schnell können diese genutzt werden?

    Aktuell kommt auch verstärkt Flüssigerdgas via Großtanker aus den USA nach Europa und die USA haben eine Erhöhung der langfristigen Lieferungen zugesagt. Die derzeit größten LNG-Anbieter sind Katar, Australien und auch die USA. Insbesondere dort sind viele Produzenten in der Lage, ihre Angebotsmenge kurzfristig auszuweiten, um auf eine erhöhte Nachfrage zu reagieren.

     

    Mittelfristig werden der massive Ausbau Erneuerbarer Energien, eine diversere Lieferstruktur für alle Energieimporte und der Hochlauf von Wasserstoff entscheidend für die Gewährleistung der Versorgungssicherheit in Deutschland sein. 

  • Wo finde ich weitere Informationen zum Notfallplan Gas?

    Hier findet sich der Notfallplan Gas des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz:

    Darüber hinaus hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz weitere Fragen zum Notfallplan Gas hier beantwortet.

 

Die neue Gasumlagen

Im August wurden die Höhen der zwei neuen Gasumlagen bekanntgegeben. Wir geben Orientierung zu wichtigen Fragen.
 

  • Was bedeutet die Rücknahme der Gasbeschaffungsumlage für mich als Kund*in?

    Von der Rücknahme ist nur eine von insgesamt vier Umlagen betroffen, die zum 1. Oktober eingeführt werden. Die Gasbeschaffungsumlage macht mit knapp 2,4 Cent / kWh jedoch den größten Anteil aus. Der Beschluss zur Rücknahme der Gasbeschaffungsumlage wurde erst gestern Nachmittag Stunden verkündet. Daher können wir Ihnen noch nicht im Detail sagen, wie wir dies umsetzen werden.

  • Wie plant DEW21 die Rücknahme der Gasbeschaffungsumlage für Kund*innen mit Laufzeittarifen umzusetzen?

    Bei Kund*innen mit Laufzeittarifen mit eingeschränkter Preisgarantie geben wir Steuern, Abgaben und Umlagen 1:1 weiter. Dies ist vertraglich so vereinbart. Vor dem Hintergrund haben wir diese Kund*innen Mitte September über neue Abschlagspläne informiert, da sich – bedingt durch die Umlagen – der Kilowattstundenpreis zum 1. Oktober 2022 erhöht. Da die Gasbeschaffungsumlage nun doch nicht zum 1. Oktober eingeführt wird, werden wir diese Kosten auch nicht an unsere Kund*innen weitergeben. Lediglich die Kosten für die drei weiteren Umlagen werden 1:1 durchgereicht. Wir werden die Gasbeschaffungsumlage zum 1. Oktober für diese Kund*innen selbstverständlich nicht weitergeben. Darüber hinaus wird es auch die Möglichkeit geben, dass Kund*innen die auf Grundlage der Umlage erhöhten Abschlagszahlungen bei Bedarf reduzieren können. Wie wir die Kund*innen darüber informieren, prüfen wir aktuell.

  • Wie plant DEW21 die Rücknahme der Gasbeschaffungsumlage für Kund*innen in der Grundversorgung umzusetzen?

    Für Kund*innen in der Grundversorgung haben wir eine Preisanpassung zum 1. November 2022 angekündigt, in der neben den gestiegenen Beschaffungskosten auch alle vier Umlagen berücksichtigt waren. Derzeit prüfen wir – abhängig von den einzuhaltenden Fristen – eine erneute Preisanpassung für unsere Kund*innen in der Grundversorgung. Wir werden die Preise entsprechend neu kalkulieren – ohne Gasbeschaffungsumlage. Wie und wann das umgesetzt werden kann, prüfen wir aktuell.  

  • Was ist die Gasspeicherumlage?

    Hinweis: Die Umlage befindet sich derzeit in der Überarbeitung im BMWK. Wir informieren, sobald hier neue Informationen vorliegen.

    FAQ zur Umlage auf der Website des Bundes-Wirtschaftsministeriums
    Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Bundes-Wirtschaftsministeriums und bei Trading Hub Europe.

     

    Aus Gründen der Versorgungssicherheit hat die Bundesregierung ein Gesetz beschlossen, das konkrete Mindestfüllstände der Gasspeicher an bestimmten Stichtagen vorgibt. Dies soll dazu beitragen, dass auch bei dem Ausfall von Gasimporten die Gasversorgung in Deutschland im Winter gesichert ist. Um bestimmte Füllstände in den Gasspeichern zu erreichen, ist der sog. Marktgebietsverantwortliche (Trading Hub Europe (THE)) berechtigt, bei Bedarf Gas einzukaufen und einzuspeichern. Zwar liegt die Verantwortung zum Erreichen der Mindestfüllstände der Gasspeicher in erster Linie bei den Speicherbetreibern und -nutzern, jedoch ergreift THE im Einklang mit den rechtlichen Vorgaben ergänzende Maßnahmen, um die gesetzlich festgelegten Füllstände zu erreichen. Die dafür bis zum 01.04.2025 anfallenden Kosten werden über die sogenannte Gasspeicherumlage finanziert. Diese Umlage fließt als Preisbestandteil in den Gaspreis ein, wodurch alle Gaskund*innen solidarisch an den Mehrkosten beteiligt werden.

     

  • Was ist die Gasumlage bzw. Gasbeschaffungsumlage?

    Hinweis: Die Umlage befindet sich derzeit in der Überarbeitung im BMWK. Wir informieren, sobald hier neue Informationen vorliegen.

    FAQ zur Umlage auf der Website des Bundes-Wirtschaftsministeriums
    Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Bundes-Wirtschaftsministeriums und bei Trading Hub Europe.

     

    Die Bundesregierung hat von ihrer Befugnis des Energiesicherungsgesetzes (§ 26 EnSiG) Gebrauch gemacht und mit der neuen Gaspreisanpassungsverordnung Regelungen erlassen, wonach die Mehrkosten für die Ersatzbeschaffungen den Gasimporteure im Falle einer erheblichen Reduzierung der Gasimportmengen erstattet und in Form der sogenannten Gasbeschaffungsumlage weitergegeben werden können. Übergreifendes Ziel ist es, die Marktmechanismen und Lieferketten so lange wie möglich aufrechtzuerhalten.

    Mit der Umlage werden die Mehrkosten für die Ersatzbeschaffung solidarisch auf alle Gaskunden umgelegt. Die Umlage fließt als Preisbestandteil in den Gaspreis ein und ist zeitlich bis zum 1.4.2024 begrenzt.

  • Ab wann müssen die Umlagen gezahlt werden?

    Beide Umlagen können erstmals für den Oktober 2022 erhoben werden. Wir bei DEW21 prüfen derzeit, wann und wie wir diese Umlage an unsere Kund*innen weitergeben.

  • Wie hoch ist die Gasumlage / Gasbeschaffungsumlage?

    Die Höhe der Gasbeschaffungsumlage beträgt aktuell 2,419 ct/kWh.

    Die Höhe der Gasbeschaffungsumlage wird regelmäßig (alle drei Monate) überprüft und ggf. angepasst. Es kann also sein, dass sich bereits nach drei Monaten Änderungen ergeben, die eine erneute Preisanpassung notwendig machen. Dies gilt sowohl für Preiserhöhungen nach oben als auch für Preissenkungen.

  • Wie hoch ist die Gasspeicherumlage?

    Die Höhe der Gasspeicherumlage beträgt ab dem 01.10.2022 0,59 EUR/MWh.

    Die Höhe der festgelegten Gasbeschaffungsumlage wird ebenfalls regelmäßig überprüft und kann angepasst werden. Zwischen zwei Anpassungen sollen jedoch grundsätzlich drei Monate liegen. Es kann also sein, dass sich bereits nach drei Monaten Änderungen ergeben, die eine erneute Preisanpassung notwendig machen. Allerdings gilt das für Preisanpassungen nach oben und nach unten.

  • Was bedeutet die Umlagen für mich als Kund*in?

    Wir können an dieser Stelle keine individuellen Aussagen treffen: Die Umlagen werden versteuert, am 18.08.2022 kündigte die Regierung aber an, dass die Mehrwertsteuer auf Gasverbrauch zeitlich befristet von 19 auf 7 % abgesenkt werden soll. Die Regel soll bis zum 31.03.2024 gelten. Aktuell sind noch nicht alle Fragen final geklärt. Es gibt beispielsweise noch keine konkreten Aussagen, was alles unter „Gasverbrauch“ fällt. 

     

     

  • Profitiert DEW21 von den hohen Preisen für Strom und Erdgas?

    Wir profitieren nicht von dieser Situation. Im Gegenteil: Unsere Mitarbeiter*innen müssen seit Herbst 2021 eine extrem anspruchsvolle Preisentwicklung beherrschen. Kein Versorger hat ein Interesse daran, in diesen Zeiten die Gewinne aus dem Verkauf von Energie zu erhöhen. Natürlich werden die Umsätze im Energiegeschäft steigen, dieser Effekt ist aber vor allem den gestiegenen Preisen an den Energiemärkten geschuldet.

  • Zu wann gibt es die Senkung der Umsatzsteuer?

    Zu wann gibt es die Senkung der Umsatzsteuer?

    Derzeit wird eine Senkung der Umsatzsteuer diskutiert und von der Regierung in Aussicht gestellt. Jedoch ist diese angekündigte Senkung noch nicht verbindlich geregelt. Sobald dies geschehen ist, werden wir die reduzierte Umsatzsteuer in vollem Umfang stichtagsgerecht an unsere Kunden weitergeben.

  • Wie setzen sich die Strom- / Gaspreise in Deutschland zusammen?
    Zusammensatzung des Strompreises in Deutschland
    Zusammensatzung des Gaspreises in Deutschland

     

     

    Weitere Details zur Zusammensetzung der Strom- / Gaspreise in Deutschland finden Sie unter folgenden Links vom BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.:

     

    BDEW-Strompreisanalyse

     

    BDEW-Gaspreisanalyse

 

Umsatzsteuersenkung

Hier beantworten wir Fragen zur Umsatzsteuersenkung.

 

 

 

DEW21 erklärt

In unserer "DEW21 erklärt"-Reihe beantworten wir viele Fragen rund um den Energiemarkt und die derzeitige Krise. Was bedeuten die Fachbegriffe überhaupt und welchen Einfluss hat mein Verhalten auf die vorherrschende Situation? In den kommenden Wochen werden wir an dieser Stelle im Videoformat viele Infos teilen!


In unserem ersten Video beantworten wir die Fragen "Wie setzt sich der Energiepreis zusammen und woher kommt die schnelle Preisentwicklung":

In unserem zweiten Video beantworten wir Fragen rund um die neuen Gasumlagen: