Das Wichtigste des Gebäudeenergiegesetzes auf einen Blick


Das Gebäudeenergiegesetz ist wichtig, da es in Deutschland die energetische Effizienz von Gebäuden verbessert, den Einsatz erneuerbarer Energien fördert und somit einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz leistet.

 

  • Eingeführt im November 2020 in Deutschland
  • Regelt energetische Anforderungen an Gebäude
  • Konkrete Vorgaben für Heizungstechnik und Wärmedämmstandard
  • Definiert Sanierungspflichten beim Kauf von Bestandsgebäuden
  • Setzt Anteile an regenerativen Energien für Neubauten voraus
  • Ersetzt die Energieeinsparverordnung (EnEV), das Energieeinspargesetz (EnEG) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG)

 

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Teilnehmer*innen:

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DEW21-Expert*innen, SHK-Fachbetriebe, Innungsvorstand und die Dortmunder Schornsteinfeger

Vorträge zu dem GEG und weiteren neuen Gesetzen durch Philipp Hoicke (DEW21).

Ein Bild mit einem kleinem Haus, Heizungsregler und einer Rohrzange.

DEW21 unterstützt Sie bei der Umsetzung!

Wir als Energieversorger sorgen für die zuverlässige Belieferung mit Strom, Gas und Wärme bei Ihnen zuhause. Gerne beraten wir Sie in Ihrer individuellen Entscheidung, welche Installationen nötig, welche Umbauten hilfreich und welche technischen Begebenheiten wichtig sind. Wir kooperieren mit dem lokalen Handwerk und arbeiten eng mit der Schornsteinfegerinnung zusammen. Auch Sie können von unserem Netzwerk profitieren!

 

 

 

Bei Informationsveranstaltungen können Sie direkt mit uns in Kontakt treten, wir beantworten Ihnen die wichtigsten Fragen und unterstützen Sie gerne dabei, die passenden Dienstleister*innen zu finden. Natürlich können Sie unsere Expert*innen vor Ort auch zum GEG befragen! Extra zu diesem Thema bieten wir jeweils von 17-19 Uhr Infoveranstaltungen an:
 

  • 12. März
  • 9. April 
  • 7. Mai 


Weitere Termine und auch Online-Seminare sind geplant.

Anmelden können Sie sich per E-Mail an echte.waerme@dew21.de. Für individuelle Termine stehen wir Ihnen aber natürlich auch zur Verfügung. 

 

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Alle Informationen zum Gebäudeenergiegesetz

  • Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) wurde im November 2020 eingeführt und tritt am 1. Januar 2024 in Kraft. Es dient als umfassendes Gesetzgebungsinstrument, das sich auf verschiedene Aspekte der Energieeffizienz von Gebäuden konzentriert. Eine der Hauptfunktionen des GEG besteht darin, konkrete Vorgaben für die energetische Ausstattung von Gebäuden festzulegen. Dies betrifft insbesondere die Heizungstechnik und den Wärmedämmstandard eines Gebäudes. Das Ziel ist es, den Energieverbrauch in Gebäuden zu reduzieren und somit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

    Ein weiterer wichtiger Aspekt des GEG ist die Definition von Sanierungspflichten beim Kauf von Bestandsgebäuden. Dies bedeutet, dass bei der Übernahme eines älteren Gebäudes bestimmte energetische Maßnahmen ergriffen werden müssen, um den Standard an die aktuellen Anforderungen anzupassen.

    Darüber hinaus setzt das GEG klare Vorgaben für den Einsatz regenerativer Energien bei Neubauten. Dies soll sicherstellen, dass neue Gebäude von Anfang an energieeffizienter gestaltet werden und einen höheren Anteil an erneuerbaren Energiequellen nutzen.

  • Was ist das Ziel des GEG?

    Um wichtige Klimaziele zu erreichen, hat Deutschland 2002 die erste Version der Energieeinsparverordnung eingeführt. Später wurde diese Verordnung zusammen mit dem Energieeinspargesetz und dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz im Gebäudeenergiegesetz zusammengefasst. Das Hauptziel ist, bis zum Jahr 2045 einen Gebäudebestand in Deutschland zu haben, der keine schädlichen Treibhausgase mehr in die Atmosphäre abgibt. Das nennt man klimaneutral.

  • Welche Anforderungen legt das GEG für Neubauten fest?

    Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) legt für Neubauten verschiedene Anforderungen fest, um die Energieeffizienz zu steigern und den Klimaschutz zu unterstützen. Dazu gehören Vorgaben in Bezug auf den Wärmedämmstandard der Gebäudehülle, den Einsatz regenerativer Energien, und die Verwendung effizienter Heizungstechnik. Die genauen Anforderungen variieren je nach Art des Gebäudes und seiner Nutzung. Ziel ist es, Neubauten energieeffizienter zu gestalten und den Energieverbrauch zu reduzieren.

  • Welche Anforderungen legt das GEG für Bestandimmobilien fest?

    Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) enthält auch Anforderungen für Bestandsimmobilien. Wenn eine Person eine bestehende Immobilie kauft, müssen unter bestimmten Bedingungen energetische Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden. Das GEG legt diese Sanierungspflichten fest, um ältere Gebäude energieeffizienter zu gestalten und ihren Energieverbrauch zu reduzieren. Die genauen Anforderungen hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Alter und dem Zustand des Gebäudes. Das Ziel ist es, auch in Bestandsimmobilien die Energieeffizienz zu erhöhen und so einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Neubau, Bestand, Havariefall und Förderungen im Überblick:

  • Gesetzliche Anforderungen gelten ab 01. Januar 2024 (maßgeblich ist hier der Zeitpunkt der Antragsstellung)
    Für Neubauten in Baulückengelten die Regelungen für Bestandsgebäude. Grundsätzlich muss jede neu eingebaute Heizung mit 65% Erneuerbaren Energien betrieben werden.

     

    Es sind mehrere Erfüllungsoptionen möglich:

     

    • Anschluss an Wärmenetz
    • Biomasseheizungen
    • Wärmepumpen / Hybridheizungen
    • Solarthermie
    • Gasheizungen, die nachweislich min. 65% nachhaltiges Biomethan oder biogenes Flüssiggas nutzt

     

  • Bestandsgebäude: Aktualisierte Regelungen und Energieeffizienzstandards

    Bestehende Heizungen können weiterbetrieben werden (längstens bis zum 30.06.2026). Kaputte Heizungen können repariert werden. In einem Havariefall gelten mehrjährige Übergangsfristen. Vorgaben des GEG gelten spätestens wenn eine kommunale Wärmeplanung vorliegt (2026/2028). Spätestens dann müssen neue Gas- oder Ölheizungen mit mind. 65% Erneuerbarer Energien betrieben werden. Wird in der Übergangsphase bis 2026 eine neue Gas- oder Ölheizung eingebaut, ist eine verpflichtende Beratung eines Energieberaters durchzuführen. 

     

    Sollte nach Vorliegen einer komm. Wärmeplanung weder ein Anschluss an ein Wärmenetz noch ein klimaneutrales Gasnetz sichergestellt sein, müssen stufenweise Anteile Erneuerbarer Energien eingesetzt werden:

     

    • ab 01/2029 mind. 15%
    • ab 01/2035 mind. 30%
    • ab 01/2045 mind. 60%
  • Havariefall

    Bei Heizungshavarie gelten verschiedene Übergangslösungen:

     

    • Einbau einer gebrauchten bzw. Miet-Gasheizung als Zwischenlösung.
    • Binnen 5 Jahren muss Umstieg auf Betrieb mit 65% Erneuerbarer Energien erfolgen.
    • Ist der Anschluss an ein Wärmenetz möglich, gilt eine maximale Frist von 10 Jahren.
    • Bei Gasetagenheizungenbinnen 13 Jahren.
  • Förderungen gemäß BEG

    Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bietet finanzielle Unterstützung für die Sanierung von Gebäuden, um langfristig Energiekosten zu reduzieren und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

    Im Rahmen der BEG-Förderung profitieren Sie von einer Reihe von Boni, die folgendermaßen aufgelistet sind:

     

    • Innovationsbonus: (5%) Bei Nutzung von natürlichen Kältemitteln oder Erd-,
      Wasser- oder Abwasserwärme bei Wärmepumpen
    • Klima-und Geschwindigkeitsbonus: (20%) Bei frühzeitigem Austausch von > 20 Jahre alten
      fossilen Heizungsanlagen bis Ende 2028. (Bonus reduziert sich danach um 2%/a)
    • Einkommensabhängiger Bonus: (30%) Für selbstnutzende Eigentümer*innen mit einem
      zu versteuernden Haushaltseinkommen von bis zu 40.000 EURO.
    • Grundförderung: (30%) Für Investitionskosten beim Heizungstausch für
      alle Wohn-und Nicht-Wohngebäude.

     

    Stand: September 2023

     

Weiterführende Informationen zum Gebäudeenergiegesetz

 

Das Gebäudeenergiegesetz sieht vor allem Neuerungen beim Kauf und Austausch von Heizungsanlagen vor. Deshalb ist das GEG auch vereinfacht als „Heizungsgesetz" bekannt.

Hier gibt es weitere Informationen zum GEG vom Bundesministerium für Wirtschaft und weitere Informationen zum GEG vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK)

Wir sind Ihr Partner für nachhaltige Wärmeversorgung und GEG-konforme Energielösungen

 

DEW21 ist unter anderem für die Belieferung mit Wärme verantwortlich. Welche Energielösung Sie für Ihre Immobilie nutzen möchten, ist Ihre individuelle Entscheidung – wir ziehen die Grenze unserer Verantwortlichkeit aber weiter und lassen Sie in Bezug auf das GEG nicht im Dunkeln stehen. Sie als Kund*in haben für uns oberste Priorität. Darum bietet Ihnen DEW21 Informationen und Dienstleistungen im Zusammenhang mit energieeffizienten Heizsystemen an, um Sie bei der Findung der optimalen Energielösung bestmöglich zu beraten und Sie in der Reduzierung Ihres Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen zu unterstützen. Wir haben alle nötigen Informationen zu energieeffizienter Technologie und können so dazu beitragen, dass Sie die Ziele des Gesetzes erreichen.