13.05.2026 Ladebordsteine nachgerüstet DEW21 baut Ladebordsteine in der Innenstadt aus Zwei Techniker von DEW21 installieren Ladebordsteine.Die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) treibt den Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-PKW in Dortmund weiter voran: In der Betenstraße in der Innenstadt stehen E-Mobilist*innen nun zehn Ladebordsteine zur Verfügung. Nachdem im Sommer 2025 sechs der innovativen Ladepunkte in Betrieb genommen wurden, wurden die vier bisher inaktiven Ladebordsteine jetzt mit der nötigen Technik ausgestattet. Die positiven Erfahrungen mit den Ladebordsteinen haben den Ausbau beschleunigt. Trotz der deutschlandweit noch geringen Verbreitung dieser Technologie werden die Ladepunkte gut angenommen und haben sich in Dortmund schnell etabliert. „Dass wir bereits wenige Monate nach Projektstart nachrüsten, liegt am klaren Erfolg des Konzepts“, sagt Konstantin Dresken, Teamleiter Projektsteuerung Elektrische Energiesysteme bei DEW21. „Wir verzeichnen eine stabile Nachfrage und erhalten sehr positives Feedback der Nutzerinnen und Nutzer. Besonders wichtig: Die Technik hat sich auch im Winter bewährt. Ob Starkregen, Frost oder Schneefall – bisher gab es keinen einzigen Ausfall.“ 3.000 Ladevorgänge seit August 2025Seit der Inbetriebnahme der ersten sechs Ladebordsteine im August 2025 wurden über 3.000 Ladevorgänge registriert. Die Ladepunkte sind durchschnittlich zu etwa 5,5 Prozent ausgelastet – ein für innerstädtische Ladeinfrastruktur sehr guter Wert, der mit bestehenden Laternenladepunkten (NOx-Block) vergleichbar ist. Die durchschnittliche Ladezeit beträgt rund 1 Stunde und 41 Minuten, was gut zum Nutzungsverhalten in der Innenstadt passt, etwa für Einkäufe, Termine oder Restaurantbesuche. Pro Ladevorgang wurden im Mittel rund 10 Kilowattstunden Strom geladen. Insgesamt wurden über die Ladebordsteine bislang rund 30 Megawattstunden Energie abgegeben. Damit könnte ein Tesla Model 3 rund 180.000 Kilometer zurücklegen – mehr als genug für vier Weltumrundungen. Gegenüber einem durchschnittlichen Verbrenner-Pkw* entspricht das einer CO₂-Einsparung von etwa 28 Tonnen. Platzsparend, stadttauglich und sicherLadebordsteine integrieren die Ladeelektronik direkt in einen Bordstein und kommen ohne zusätzliche Ladesäule aus. Das macht sie besonders geeignet für dicht bebaute Innenstadtbereiche, in denen Platz begrenzt ist. Deutschlandweit gehört Dortmund zu den ersten Städten, in denen diese neue Technik verbaut wurde. Nach einer Pilotphase in Köln, in der die Ladebordsteine intensiv getestet wurden, waren sie zum Projektstart 2025 lediglich noch in Düsseldorf serienreif installiert. Die Stadt Dortmund hat für das Projekt öffentliche Flächen bereitgestellt und unterstützt die Ladebordsteine aktiv im Rahmen ihrer Mobilitätsstrategie. Trotz ihrer unauffälligen Bauweise erfüllen die Ladebordsteine hohe technische und sicherheitsrelevante Standards. Die gesamte Elektronik ist gekapselt und vor Wasser, Schmutz und mechanischen Einflüssen geschützt. Dichtungen, Wasserabläufe und Sensorsysteme sorgen dafür, dass auch bei starkem Regen oder winterlichen Bedingungen ein sicherer Betrieb gewährleistet ist. Ein integriertes Heizsystem verhindert Eisbildung und stellt die Nutzbarkeit auch bei Minusgraden sicher. Bei außergewöhnlichen Situationen, etwa deutlich erhöhtem Wasserstand, unterbricht das System den Ladevorgang automatisch. Gute Zusammenarbeit vor OrtDie Nachrüstung der vier zusätzlichen Ladebordsteine erfolgte in enger Abstimmung mit allen Beteiligten: Die Firma Rohrleitungsbau Münster hat den Bereich für die Maßnahme gesperrt. Im Anschluss hat die Firma Ambrock die E-Parkplatz-Piktogramme angebracht. Abschließend installierten E-Mobilitätsexperten von DEW21 die notwendige Technik in den Ladebordsteinen und nahmen die Ladepunkte in Betrieb. Mit dem vollständigen Ausbau der Ladebordsteine in der Betenstraße setzt DEW21 gemeinsam mit der Stadt Dortmund ein weiteres Zeichen für zukunftsfähige und stadttaugliche Elektromobilität. Der Wandel hin zur Elektromobilität wird sich in den kommenden Jahren fortsetzen. Um diese Transformation zu koordinieren und flächendeckend Ladeinfrastruktur gewährleisten zu können, arbeitet die Stadt Dortmund aktuell an einer Strategie. Erfahrungen aus Pilotprojekten wie den Ladebordsteinen oder den Laternenladern sind dafür zentral. Wegen der positiven Erfahrungen kann sich die Stadt diese Technik auch gut an weiteren Orten vorstellen. Sie wird diese Option in die Standortsuche für neue Ladeinfrastruktur mit einbeziehen. * Durchschnittlicher CO₂-Ausstoß eines Verbrenner-Pkws im Bestand laut Umweltbundesamt (realer Straßenverkehr, Deutschland): ca. 150–170 g CO₂/km Pressebilder Ansprechpartner David Möller-Hehn Pressesprecher david.moeller-hehn@dew21.de Tel.: 0173.3515756 Fax.: 0231.544-2316 DEW21 Hauptverwaltung Günter-Samtlebe-Platz 1 44135 Dortmund Zurück