26.05.2026 Leuchtturm für die Dekarbonisierung DEW21 und Borussia Dortmund setzen auf klimafreundliche Fernwärme für den SIGNAL IDUNA PARK 2 Männer stehen im BVB StadionDortmund, 26. Mai 2026 – Verantwortung für unsere Stadt und die Umwelt zu übernehmen ist sowohl für die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA als auch für die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) eine Selbstverständlichkeit. Mit dem Anschluss des SIGNAL IDUNA PARK an das Dortmunder Fernwärmenetz haben die beiden Partner ein Leuchtturmprojekt für die lokale Wärmewende umgesetzt.„Die Umstellung der Wärmeversorgung von fossilen auf erneuerbare Energieträger stellt einen der zentralen Hebel zur Dekarbonisierung unserer Geschäftstätigkeiten dar“, erklärt Florian Demnitz, Energiemanager und ökologischer Gebäudemanager bei Borussia Dortmund. „Durch die Umstellung können wir mehr als 70 % der CO2-Emissionen im SIGNAL IDUNA PARK einsparen. Wir freuen uns, ein so wichtiges Projekt gemeinsam mit DEW21 erfolgreich umgesetzt zu haben.“ Genutzt wird die Wärme sowohl für die Raumwärme als auch die Warmwasseraufbereitung. Für DEW21 war der Anschluss des Stadions zudem der Abschluss eines mehrjährigen Infrastrukturprojekts: In rund zwei Jahren hat der Dortmunder Energieversorger eine neue Fernwärmeleitung von der Innenstadt durch das Union-, Tremonia- und Kreuzviertel bis zur Strobelallee verlegt. Die Bautätigkeiten im Umfeld des Stadions fanden dabei größtenteils zwischen den Heimspielen von Borussia Dortmund sowie unter Berücksichtigung der Europameisterschaft 2024 statt, sodass es im laufenden Spielbetrieb keinerlei Einschränkungen durch Baustellen gab. „Der Anschluss des SIGNAL IDUNA PARK stellt für uns einen wichtigen Meilenstein beim Ausbau der Fernwärme in Dortmund dar. Zum einen sorgen wir für eine große Emissionsreduktion bei einem echten Wahrzeichen in unserer Stadt und zum anderen haben wir damit auch ein strategisch wichtiges Projekt erfolgreich abschließen können“, erklärt Bastian Stegemann, Leiter des Geschäftsfelds Wärme bei DEW21. „Mit der sogenannten Südtrasse, die von der Innenstadt bis zur Strobelallee führt, konnten wir weitere wichtige Ankerkund*innen aus der Wohnungswirtschaft sowie städtische Liegenschaften an die Fernwärme anschließen.“ Ganz abgeschlossen sind die Arbeiten in den Quartieren noch nicht, da aufgrund des hohen Interesses an der Fernwärme vor Ort noch weitere Verzweigungen gebaut werden. Und auch bei Borussia Dortmund geht der Ausbau weiter: „Wir werden den jetzt gemeinsam eingeschlagenen Weg zu einer weiteren Dekarbonisierung auch weiterhin gemeinsam gestalten“, so Demnitz weiter. „Nachdem das August-Lenz-Haus bereits von DEW21 mit Fernwärme versorgt wird, wird der Anschluss weiterer Liegenschaften geprüft.“ Hintergrundinformationen Fernwärmeversorgung von DEW21DEW21 betreibt ein rund 76km langes Fernwärmenetz in Dortmund, das mit industrieller Abwärme von den Deutschen Gasrußwerken gespeist wird. Durch die Ablösung der vorherigen gasbasierten Fernwärme können mehr als 60.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. Das entspricht dem Ausstoß von rund 30.000 PKW. Um Verbrauchsspitzen abzusichern, betreibt DEW21 zusätzliche dezentrale Energiezentralen. Perspektivisch plant DEW21, weitere klimafreundliche Wärmequellen wie Abwärme aus Abwasser der Dortmunder Kläranlagen, Biomasse, Großwärmepumpen, erneuerbare Gase und langfristig auch Tiefengeothermie zu integrieren – mit dem Ziel eine vollständig CO2-neutrale Fernwärme für Dortmund bereitzustellen. Ansprechpartnerin Jana-Larissa Marx Leiterin Unternehmenskommunikation Jana-Larissa.Marx@dew21.de Tel.: 0231.544-3203 Fax.: 0231.544-2316 DEW21 Hauptverwaltung Günter-Samtlebe-Platz 1 44135 Dortmund Zurück