07.05.2026 Photovoltaik in Dortmund DEW21 sieht noch viel Potenzial und berät Privatkunden Der Nahost-Konflikt hat die Diskussion um Energieunabhängigkeit und erneuerbare Energien in den vergangenen Wochen neu entfacht und die Nachfrage nach Photovoltaik (PV)-Anlagen spürbar angekurbelt. Immer mehr Hauseigentümer*innen möchten ihren Strom selbst erzeugen. Doch auf dem Weg dahin gibt es noch viele Fragen rund um Technik und Kosten. Daher hat die Dortmunder Energie‑ und Wasserversorgung GmbH (DEW21) ihr Informations- und Beratungsangebot im Bereich PV ausgebaut, um so möglichst viele Menschen beim Umstieg auf die eigene Stromerzeugung zu unterstützen. Noch viel PV-PotenzialDie gesamte installierte Photovoltaik-Leistung in Dortmund lag 2025 bei 192,5 Megawattpeak (MWp). Bei guter Auslastung können dadurch bis zu 190 Gigawattstunden (GWh) Strom im Jahr produziert werden – genug für 100.000 durchschnittliche Einpersonenhaushalte. Möglich wäre ein Vielfaches: Die Potenzialanalyse der kommunalen Wärmeplanung (Zwischenbericht) zeigt, dass ein großer Teil der Dachflächen in Dortmund für PV-Anlagen gut geeignet ist. Bei vollem Ausbau könnten dann über 2.500 GWh Strom im Jahr produziert werden – allein auf den Dächern. Rechnerisch genug für die Versorgung von 1,3 Millionen Einpersonenhaushalte.„Das technisch mögliche Potenzial für Photovoltaik-Anlagen in Dortmund ist enorm. Gleichzeitig merken wir, dass viele noch unsicher sind: Lohnt sich eine Anlage wirklich? Wie groß sollte sie sein? Und wie passt sie zur individuellen Lebenssituation? Viele Menschen möchten etwas tun, wissen aber nicht, wo sie anfangen sollen“ sagt Jan-Niklas Kiffe-Delf, Produktmanager für Energiedienstleistungen bei DEW21. Gesamtheitliche Beratung vor OrtGemeinsam mit regionalen Marktpartnern informiert DEW21 im modernisierten Energieeffizienz‑Haus anschaulich und vor Ort über individuelle Lösungen rund um PV, Stromspeicher und Wärmepumpen sowie mögliche Förderungen und das Zusammenspiel der Technologien. Termine können auf der Website von DEW21 gebucht werden. Um den Einstieg zusätzlich zu erleichtern, bietet DEW21 Privatkund*innen aktuell ein besonderes Angebot: Bei der Umsetzung ihres PV‑Projekts erhalten sie zwei PV‑Module kostenfrei. Ziel ist es, Hemmschwellen abzubauen und konkrete Entscheidungen zu unterstützen. Steigende Strompreise, sinkende PV-KostenVor dreißig Jahren galt Photovoltaik noch als experimentelle Zukunftstechnologie. 1996 wurden in Dortmund nur drei Anlagen installiert. Vergangenes Jahr waren es dann mehr als 1.600. Im Rekordjahr 2023 kamen sogar über 2.500 neue Anlagen hinzu. Während der Strompreis im gleichen Zeitraum deutlich angestiegen ist und in der Energiekrise einen Rekordwert erreichte, sanken parallel die Kosten für PV-Anlagen.Eine private PV-Anlage amortisiert sich heutzutage durchschnittlich nach etwa 9-10 Jahren, wobei die Lebensdauer bei über 30 Jahren liegt. „Photovoltaik-Anlagen werden wirtschaftlich immer attraktiver, die Technik effizienter und langlebiger. Es gibt Förderungen von Bund, Land und sogar der Stadt Dortmund. Das alles senkt die Hürden für private Hausbesitzer*innen. Zudem wächst der Wunsch nach Klimaschutz im Alltag und Unabhängigkeit von den Preisen am Strommarkt. Eine ausführliche Beratung gewinnt da an Bedeutung und dafür machen wir uns stark“, sagt Kiffe-Delf. Pressebilder Ansprechpartner David Möller-Hehn Pressesprecher david.moeller-hehn@dew21.de Tel.: 0173.3515756 Fax.: 0231.544-2316 DEW21 Hauptverwaltung Günter-Samtlebe-Platz 1 44135 Dortmund Zurück