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In unserem Nachhaltigkeitsverständnis orientieren wir uns an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals) der Vereinten Nationen. In Bezug auf das Umweltmanagment gelten 4 aus den 17:
Die Inhalte dieser Webseite richten sich an alle, die nachvollziehen möchten, wie wir Umwelt‑ und Klimaschutz bei DEW21 verstehen und leben und welchen Beitrag wir als kommunales Energieunternehmen auch über die Unternehmensgrenzen hinaus zu diesen Themen leisten.
Umweltaspekte sind ein fester Bestandteil unserer betrieblichen Tätigkeiten. Deshalb haben wir ein Umweltmanagementsystem etabliert, das nach der internationalen Norm ISO 14001 sowie nach der europäischen EMAS‑Verordnung zertifiziert ist.
Wir analysieren und bewerten regelmäßig unsere Umweltleistung – unter anderem in den Bereichen Energie, Wasser, Emissionen, Abfall, Materialeinsatz und Biodiversität – und arbeiten fortlaufend an Verbesserungen.
Unsere grundsätzlichen Leitlinien zum Umgang mit den aus den betrieblichen Tätigkeiten erwachsenen Umweltaspekten haben wir in unserem Umweltleitbild (im Original gezeichnet durch die Geschäftsführung am 17.12.2025) festgelegt.
Der erste gemeinsame Spatenstich des Projekts von DEW21 und Air Liquide im Herbst 2025
Ausbau des Fernwärmenetzes und Einbindung eines weiteren industriellen Abwärmepotenzials
Die Dortmunder Fernwärme besteht bereits zu einem Großteil aus industrieller Abwärme. Haupt-Partner sind die Deutschen Gasrußwerke im Hafengebiet. Um den CO2-Faktor der DEW21 Fernwärmelieferung langfristig niedrig zu halten und weiter zu senken wird das Potenzial der Abwärmenutzung durch eine Partnerschaft mit Air Liquide weiter ausgeschöpft werden, um auch das Gebiet Phoenix-West mit CO2-armer Fernwärme versorgen zu können.
Standort unserer Hauptverwaltung am Ostwall
Wir wollen den Standort unserer Hauptverwaltung sowie die personell besetzten Betriebsstandorte bis zum Jahr 2030 zu 70% dekarbonisieren. Um dies zu erreichen, schließen wir unter anderem den Betriebsstandort Zinkhütte an das Fernwärmenetz an, steigern den Anteil an Elektromobilität und prüfen die Verwendungsmöglichkeiten von erneuerbarem Strom aus eigenen Anlagen.
Projektfläche für die PV-Freiflächenanlage auf der Deponie Nord-Ost
In diesem Bereich verfolgen wir zurzeit intensiv zwei große Projekte. Zum einen errichten wir über die gemeinsam mit der Entsorgung Dortmund GmbH eingerichteten INNOWA Projektgesellschaft den Energiepark Deponie Nordost mit einer ca. 3 MWp PV-Freiflächenanlage und einem Batteriespeicher.
Zum anderen errichten wir den WindSpark in Ellinghausen durch Re-Powering bestehender Windkraftanalgen und Errichtung einer PV-Freiflächenanlage bis zu 10 MWp.
Insektenhotel inmitten von Blühpflanzen und Gehölzen vor dem Kundencenter
Insbesondere im Netzbetrieb, z.B. für Umspannwerke, Trafostationen sowie Mess- und Regelanlagen, werden Flächen für betriebliche Infrastruktur in Anspruch genommen. Mit unserem naturnahen Gestaltungsansatz arbeiten wir darauf hin, dass die Standortgestaltung möglichst naturnah von statten geht. Bei Neubau- und Sanierung sind die Vorgaben bereits gesetzt, aber auch im Bestand prüfen wir regelmäßig, welche Beiträge wir hinsichtlich ökologischer Mehrwerte realisieren können.
Für den Fall, dass ein offizieller, durch eine unabhängige Partei ausgestellter, Nachweis über unser Umweltmanagementsystem erforderlich wird, verweisen wir an erster Stelle auf unseren EMAS-Registrierungseintrag.
Darüber hinaus erhalten Sie bei Bedarf eine Kopie der Zertifikate bzw. der Registrierungsurkunde für DEW21 (einschließlich DONETZ) digital auf Anfrage. Zu den Kontaktmöglichkeiten besuchen Sie bitte ebenfalls unseren EMAS-Registrierungseintrag.
In unserer jährlich aktualisierten Umwelterklärung berichten wir transparent über unsere Umweltleistung, sowie über unsere Ziele und Maßnahmen, über die wir unsere Umweltleistung fortlaufend verbessern und einen Beitrag für die nachhaltige Zukunft unserer Stadt und unserer Region leisten. Sie richtet sich an alle, die sich detailliert und nachvollziehbar über unseren Umgang mit Umwelt‑ und Klimaschutz informieren möchten, insbesondere an unsere Geschäftspartner*innen, interessierte Bürger*innen und die Fachöffentlichkeit. Die Inhalte werden regelmäßig durch unabhängige Umweltgutachter überprüft.
Die Umwelterklärung erhalten Sie auf Anfrage, zu den Kontaktmöglichkeiten verweisen wir auf unseren Registrierungseintrag.
Wir sind überzeugt, dass Umwelt- und Klimaschutz besser gelingen kann, wenn möglichst viele gemeinsam an einem Strang ziehen. Aus dem Grund engagieren wir uns bei DEW21 im Schulterschluss mit starken Partner*innen in verschiedenen Initiativen:
Stadtwerke-Initiative Klimaschutz
Seit Anfang 2022 ist DEW21 Teil der Stadtwerke Initiative Klimaschutz. Über 60 Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) haben sich zusammengeschlossen, um den Weg hin zu einer treibhausgasneutralen Wirtschaft zusammen zu beschreiten. Im Zentrum steht dabei die Reduktion der Treibhausgase, Dekarbonisierung und generationengerechtes Wirtschaften.
Klimabeirat Stadt Dortmund
Der Klimabeirat verfolgt, begleitet und diskutiert die kommunalen Aktivitäten im Bereich des Klimaschutzes und der Klimafolgenanpassung. Gleichzeitig gibt er Impulse zur Umsetzung und Beschleunigung der Klimaschutzprogramme Handlungsprogramm Klima-Luft 2030 und MiKaDo und empfiehlt weitere Möglichkeiten zur Erreichung der Klimaschutzziele.
IHK-Biodiversitätsbündnis
Das Bündnis für Biodiversität in der Region Westfalen versteht sich als Plattform für Unternehmen, die Verantwortung für den Schutz der biologischen Vielfalt übernehmen und zugleich ihre Standorte zukunftsfähig und klimaresilient gestalten möchten. Ziel ist es, Biodiversität und Klimawandelfolgenanpassung als feste Bestandteile unternehmerischen Handelns zu verankern – auf dem eigenen Firmengelände, im regionalen Umfeld sowie entlang globaler Lieferketten.
Konsultationskreis Energieeffizienz und Klimaschutz
Die Hauptaufgabe des KEK ist die Integration städtischer Gesellschaften und bedeutender stadtgesellschaftlicher, kirchlicher und sozialer Organisationen in die Umsetzung der Dortmunder Klimaschutzprogramme.
Am KEK beteiligen sich DSW21, DEW21, die EDG, die Sparkasse Dortmund, die Dortmunder Hafen AG, Flughafen Dortmund, Konzerthaus Dortmund, TSC Eintracht, der Evangelische Kirchenkreis Dortmund, die FH Dortmund, der Caritasverband Dortmund, das Diakonische Werk Dortmund und Lünen und die Stadt Dortmund.